Neues Jahr, neues Glück

Am 3. Januar 2014 ist sie zum ersten Mal erschienen, die Oranienburger Kolumne. Im kommenden Jahr geht die Kolumne also schon ins achte Jahr ihres Bestehens. Zum Jahreswechsel 2021/2022 möchten wir uns bei den vielen Leserinnen und Lesern bedanken! Immerhin liegt der Verbreitungsgrad zwischen 250 und 1.000 Zugriffen. Pro Woche! Wir wollen heute einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr wagen. Sicherlich nicht vollständig, aber immer am Ohr der Zeit. 

Der Jahresanfang 2021 hat dem Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke einen mächtigen Schrecken gebracht. Da hat doch tatsächlich der Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) vom Bürgermeister gefordert, die „Bernauer Straße zur Chefsache zu machen“. Ein Jahr ist um. Und ist etwas passiert? Hat der Oranienburger Bürgermeister irgendeine Initiative gestartet, das Stadtbild in der Innenstadt zu verbessern? Jeder bildet sich jetzt selbst eine Meinung.  

Ende Januar 2021 versuchte nun der Oranienburger Bürgermeister einen „Befreiungsschlag“, indem er die drei Oranienburger Landtagsabgeordneten Nicole Walter Mundt (CDU), Heiner Klemp (Grüne) und Björn Lüttmann (SPD) mächtig anging und ihnen in dreister Form „persönliche Profilsucht“ vorwarf. Das nunmehr zum ersten Mal ein „Abwahlverfahren“ des Bürgermeisters ins Spiel gebracht wurde, wundert einen nicht mehr.

Im Februar 2021 berichtete die Oranienburger Kolumne über ein zerrüttetes Verhältnis einiger CDUler mit ihrem Oranienburger Ortsverband. Von Grit Hörig war zu hören, dass sie mit ihrer Partei „Fertig“ sei und auch Klaus Rogosky ist als CDUler immer noch sachkundiger Einwohner der AfD-Fraktion. Zum Jahresende 2021 ist die verfahrene Lage für die hiesige Christenunion noch prekärer geworden, weil inzwischen drei verlorene Wahlen (Bundestagswahl und Landratswahlen) und eine Wählerzustimmung von rund 12 Prozent für die Oranienburger CDU zu Buche stehen. Ob der Bundes-Friedrich (Merz) eine Änderung schafft, da bleiben doch einige Zweifel. 

Im März 2021 erschien ein neues Magazin auf dem Oranienburger Lesermarkt. „Das Rotkehlchen“. Hinter den Kulissen haben Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg, Judith Brandt und Mareen Curran das neue Magazin zum Laufen gebracht. Also zum Laufen wurden die vielen Mitglieder der SPD gebracht. Diese verteilten nämlich das Magazin und zwar vier Mal in diesem Jahr. Eine tolle Leistung. Den Machern und den Verteilern. 

Im Juni wurde von einem „Oranienburger Wunder“ gesprochen. Ein Wunder deshalb, weil es innerhalb von wenigen Tagen eine unermessliche Wasservermehrung gegeben hat. Der Geschäftsführer der Stadtwerke,Alireza Assadi, behauptete an einem Donnerstag im Finanzausschuss, dass die Wasserversorgung Oranienburgs gefährdet wäre, wenn die drei Ortsteile, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf noch ins Oranienburger Wassernetz integriert würden. Am Montag im Hauptausschuss war von der Gefährdung nun keine Rede mehr. Im Gegenteil. Eine wundersame Wasservermehrung hat übers Wochenende stattgefunden. 

Im Juli 2021 wurde Oranienburgs SPD-Urgestein Eckhard Kuschel als Stadtverordneter vom Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) verabschiedet. Über dreißig Jahre hat er sich für Oranienburg verdient gemacht.  SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig und die Oranienburger SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg bedankten sich ebenfalls für die langjährige Tätigkeit von Eckhard Kuschel. Mit Gero Gewald rückt ein 24-jähriger in die Stadtverordnetenversammlung. Ein wahrlicher Generationswechsel. 

Oranienburgs SPD hat sich im August im Oranienwerk getroffen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Bei schönstem Wetter wurde die Vorsitzende Marei John-Ohnesorg in ihrem Amt bestätigt. Auch ihre Stellvertreter Lisa Wagner, Gero Gewald und Matthias Hennig erhielten eine große Mehrheit bei ihrer Wiederwahl. Kerstin Wendt ist neue Schriftführerin, Tobias Kubusch neuer Schatzmeister des Ortsvereins. Komplettiert wurde der Vorstand mit Marga Schlag, Meike Burchardt, Ralf Leymann, Leon Trampe und Jennifer Eitner als Beisitzer:innen.

Im September herrschte Bundestagswahlkampf in Oranienburg. Was Anfang des Jahres von dem einen oder anderen Vertreter der öffentlichen Meinung nur müde belächelt wurde, ist eingetroffen. Ariane Fäscher wurde neue direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der SPD, die SPD hat die Bundestagswahlen gewonnen und im Dezember wurde Olaf Scholz (SPD) zum neunten Bundeskanzler Deutschlands ernannt.

Im Oktober 2021 herrschte ein Hauch von Olympia in Oranienburg.  An einem Dienstag haben 3 Olympioniken der Olympiade 2021 eine hohe Ehre in Oranienburg erfahren. Der Oranienburger Bürgermeister lud zu einem Meinungsaustausch. Der ebenfalls anwesende Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) freute sich, als sich die drei, Kristin Pudenz, Bernhard Seifert und Jean-Paul Bredau, ins „Goldene Buch der Stadt Oranienburg“ eintrugen. Anschließend plauderten die drei Olympioniken über ihre Eindrücke und Wettkämpfe der Sommerolympiade in Tokio. Eine schöne Veranstaltung.

Im November und Dezember mussten die Oranienburger:innen erneut zu den Wahlurnen. Eher könnte man sagen, dass die meisten die Briefwahl genutzt haben, um einen neuen Landrat zu wählen. Zweimal hatte der SPD-Kandidat Alexander Tönnies die Nase vorn, allerdings machten sich zu wenige auf den Weg ihren Landrat selbst zu wählen. Also muss in 2022 erneut der Kreistag den Landrat wählen. Schade eigentlich. 

Das war nur eine sehr kleine Auswahl der Ereignisse des abgelaufenen Jahres 2021. Und wir können sicher sein, dass 2022 auch wieder spannend sein wird. Und. Es werden wieder 52 Wochen sein, die an jedem Freitag mit der Oranienburger Kolumne endet. Also. Seit gespannt. Und wer das komplette Jahr noch einmal nachlesen möchte, kann das unter www.spd-oranienburg.de gerne machen. 

Bleibt alle gesund und kommt gut durch die Zeit. Bis zum nächsten Wochenende, dann erscheint die erste Kolumne 2022 der Oranienburg-Kolumne, 

Eure 

Henriette von Oranienburg und

Euer

Henri von Oranienburg

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