Viele neue Mitglieder bei Oranienburgs SPD!

Am Montag wurde die Stadtverordnetenversammlung fortgesetzt, die mangels Zeit in der letzten Woche unterbrochen wurde. Die offenen Tagesordnungspunkte mussten abschließend beschieden werden. Eine gute dreiviertel Stunde dauerte die Sitzung im öffentlichen Teil. Peter Ott, der sich in den letzten drei Monaten um die Tontechnik in der TURM ErlebnisCity gekümmert hat, bedankte sich nicht nur für die tolle Zeit, sondern lobte den Umgang während der Sitzungen mit den Worten, dass er „seit der Zeit des Runden Tisches (der Wendezeit) nicht soviel konstruktive Beiträge gehört hat, wie er es in Oranienburg erlebt hat.“ Vielen Dank für das Kompliment, erwiderte Oranienburgs Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD). 

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Acht Straßen im Aderluch sollen Frauen im Stadtgebiet sichtbarer machen – SPD Oranienburg: Aktueller Konflikt war vermeidbar

Am vergangenen Montagabend folgte die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich der einstimmigen Empfehlung der Straßenbenennungskommission zur Benennung der acht Straßen im neuen Wohnviertel am Aderluch. In diesem neu geschaffenen Wohnviertel sollen erstmals alle Straßen nach Frauen benannt werden. Diesen Antrag hatte die SPD im letzten Jahr erfolgreich als Ziel der Straßenbenennungskommission eingebracht:

„Viele Straßen in Oranienburg erinnern an Persönlichkeiten aus Politik, Naturwissenschaften, Literatur oder Zeitgeschichte. In den meisten Fällen sind diese Persönlichkeiten Männer. Es gibt jedoch auch Frauen, die sich in besonderer Weise um die Stadt verdient machten oder mit Oranienburg verbunden sind. Auch diese Frauen verdienen es, von den Oranienburger/innen sowie Besucher/innen wahrgenommen zu werden. In Zukunft sollen Frauen bei der Benennung von Straßen, Plätzen oder Wegen im Stadtgebiet, z.B. im Zuge von Neubauvorhaben von Wohnquartieren, stärker als bisher berücksichtigt werden.“

Die Liste der hierfür ausgewählten Frauennamen wurde sorgfältig aus Vorschlägen der Stadtverwaltung ausgewählt und war ein Gesamtkompromiss unter allen Fraktionen. Marei John-Ohnesorg war bei der Stadtverordnetenversammlung dabei: „Die Reden dazu waren von großer Ernsthaftigkeit, aber auch von Emotionalität geprägt. Die Entscheidung der Stadtverordneten wurde mit breiter und damit demokratischer Mehrheit getroffen. Sie basierte auf einem Kompromiss, aber ohne Missachtung des historischen Erbes der Stadt. Der aktuelle Konflikt war vermeidbar.“

Unter den Namen befinden sich die drei ersten Frauen, welche nach Einführung des Frauenwahlrechts 1919 Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung von Oranienburg waren: Ida Ihle (USPD), Marie Bieber (DDP) und Elise Zorn (MSPD). Darüber hinaus gehören dazu die ehemalige Bürgermeisterin und Ehrenpreisträgerin Hildegard Busse, die Zwangsarbeitslagerärztin und Widerstandskämpferin Galina Romanowa. Außerdem wurden die an den Folgen ihrer KZ-Haft in Sachsenhausen verstorbene Rosa Broghammer und die Pferdeomnibusfahrerin aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Jette Bath benannt. Mit Gisela Gneist wird in Oranienburg die erste Straße nach einer inhaftierten Person des Sowjetischen Speziallagers benannt. Damit bildet die Liste ein breites Spektrum der jüngeren Geschichte Oranienburgs ab.

Am Montag und in der vorangegangenen Sitzung der Straßenbenennungskommission am 06. Juni 2020 sorgte besonders der Name Gisela Gneist für kritisches Aufsehen und Diskussionen. Wir wissen um die Aussagen, die Gisela Gneist vorgeworfen werden und distanzieren uns deutlich von deren Inhalten, aber sie können ihr nach aktuellem Kenntnisstand nicht nachgewiesen werden.

Matthias Hennig, Fraktionsvorsitzender der SPD, führte bereits auf der Stadtverordnetenversammlung dazu aus: „Als SPD-Fraktion freuen wir uns insbesondere über die Namensvorschläge von Ida Ihle, Marie Bieber und Elise Zorn.“ Weiterhin machte er in seiner Rede deutlich, dass die Auswahl des Namens Gisela Gneist sowie die weiteren Namen ein Kompromiss mit den weiteren Fraktionen aus der Straßen-benennungskommission war. Dass der Name Gisela Gneist von vielen Außenstehenden kritisch gesehen wird, wurde innerhalb unserer Fraktion ebenfalls kritisch diskutiert. Allerdings ließen sich die Informationen zu Gneist, welche am Montag von anderen Fraktionen vorgetragen wurden, nicht zuverlässig belegen. Matthias Hennig betonte, dass die Fraktion der SPD auf die Arbeit der Straßenbenennungskommission vertraue und daher an dem in der Kommission gefundenen Kompromiss festhält. Die Argumente der Kommission wurden ausführlich dargelegt. Deren Arbeit erfolgte im Bewusstsein der Geschichte Oranienburgs.

Wir sind uns als SPD Oranienburg der besonderen Geschichte Oranienburgs sehr bewusst. Wir bedauern, dass der Eindruck entstanden ist, dass die SVV gegen die Meinung der Gedenkstätte und des internationalen Sachsenhausen Komitees entschieden hätte. Schon jetzt gibt es zahlreiche Kontakte und Gespräche. Um künftig solche unnötig schwierigen Situationen zu vermeiden, sprechen wir uns nachdrücklich dafür aus, dass es einen regelmäßigen und etablierten Austausch zwischen Stadtverordneten und Gedenkstätte / Internationalem Sachsenhausenkomitee gibt. Dafür muss ein geeigneter Weg gefunden werden.

Marei John-Ohnesorg 
Vorsitzende SPD Oranienburg 

Matthias Hennig
Vorsitzender der SPD-Fraktion

Auf in die Fluten von Oranienburg!

Große Freude herrschte am Samstag vor der TURM Erlebniscity in Oranienburg. Fast 90 Tage musste das Haus zwangsweise aufgrund der Corona-Pandmie geschlossen bleiben. Pünktlich um 9 Uhr wurden die Türen freudestrahlend vom Geschäftsführer Kay Duberowwieder geöffnet. Oranienburgs stellvertretender Bürgermeister Frank Oltersdorf (SPD) wies noch mal auf die Sicherheitsabstände hin und dass der Virus immer noch nicht endgültig beseitigt ist. Der Aufsichtratsvorsitzende der Holding, Ralph Bujok (Die Linke) und Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) gehörten ebenso zu den ersten Besuchern, wie das SPD-Vorstandsmitglied und Mitglied des Jugendbeirates Gero Gewald

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Tempo 30-Zonen in Germendorf

Antrag der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am 6.12.2019

Beschlossen: Ja 26, Nein 6, Enthaltung 1

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bei der zuständigen Stelle die Einrichtung von Tempo-30-Zonen für die Zeit von 22:00-6:00Uhr für folgende Straßen im Ortsteil Germendorf zu beantragen: Germendorfer Dorfstraße, Kremmener Allee, Veltener Straße und Hohenbrucher Straße

Briefe schreiben in Oranienburg!

In dieser Woche kursieren zwei Briefe in der Stadt. Zuerst zu dem Brief, der keine Unterschrift trägt. In diesem werden die Gründung der Oranienburg-Holding und deren Auswirkungen für die Stadt beleuchtet. Dem geneigten Leser wird en passant mitgeteilt, dass der Holding Geschäftsführer Alireza Assadi ein Jahreseinkommen hat, welches das der Bundeskanzlerin Angela Merkel um Längen übertrifft. Das Ganze wird auch noch mit Zitaten aus scheinbar nichtöffentlichen Sitzungen garniert. Hier stinkt was mächtig zum Himmel. Und in der Tat: hier ist Aufklärung von Nöten. Wie man hört, soll bereits eine Fraktion in der SVV einen „Untersuchungsausschuss“ beantragen wollen. Dem kann sich wohl keiner verschließen.   

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Es gab Ohrfeigen in Oranienburg!

Am letzten Sonntag haben die Oranienburger Sozis aufgerufen, Straßenbäume zu gießen. Schnell haben sich in Oranienburg viele zusammengefunden, um den dürstenden Bäumen etwas Wasser zu spenden. Gemeinsam haben Matthias Hennig, Patrick Rzepio, Marei John-Ohnesorg, Jennifer Collin, Dirk Blettermann, Ralf Leymann, Kerstin Wendt, Björn Lüttmann und Yvonne Lehmann eine gute Aktion begonnen, die gerne nachgeahmt werden kann. Fast 2000 Klicks registrierte die Oranienburger SPD für ihre Aktion!

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Videokonferenzen in Oranienburg!

Am vergangenen Dienstag fand sie nun statt, die erste Videokonferenz der SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg. SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig hatte im Vorfeld ein Papier erarbeitet. Die Haushaltsplanung 2021 gehörte zu den Schwerpunkten dieser Beratung. Schließlich verständigte sich die Fraktion auf einige Eckpunkte. Jetzt gilt es, die Punkte zu verschriftlichen und sie dann der Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

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Ostern 2020 im Zeichen der Ausnahme!

Ostereier SPD Oranienburg

Auf der Facebook-Seite der Oranienburger SPD gehen wieder einmal die Zugriffszahlen deutlich nach oben. Wieder wurde eine neue Idee geboren und umgesetzt. „Hinter den Kulissen“ heißt die neue Serie. Oranienburgs SPD Vorsitzende Marei John-Ohnesorg interviewt maximal fünf Minuten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der Stadt. Nach Gero Gewald, Marga Schlag war diesmal Yvonne Lehmann an der Reihe. Einfach mal reinschauen. Es gibt immer neue Erkenntnisse, wie man sich während des Shutdowns (herunterfahren) mit der Situation, arrangiert.

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Behelfsmasken für Oranienburg!

Um es gleich vorweg zu nehmen. Die selbstgemachten Mundmasken schützen im medizinischen Sinne nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Und dennoch ist es einfach gut, wenn sich Initiativen in Oranienburg gründen, um zu Hause für andere die Mundmasken zu nähen. Meike Kulgemeyer, SPD-Vorstandsmitglied aus Oranienburg, hat sich vor zirka 10 Tagen drangemacht, hat genäht, organisiert und informiert. Eine Gruppe von 15 Frauen und 2 Männern fertigen jetzt zu Hause diese Behelfsmasken an. Auch Lisa Wagner, die stellvertretende Vorsitzende unseres Ortsvereins wurde vom Nähfieber durch Meike Kulgemeyer angesteckt und unterstützt beim Anfertigen der Masken. Fast 300 Euro Geldspenden, unter anderem von Thomas Ney (Piratenpartei) und Dirk Blettermann (SPD), um die Materialkosten zu decken und zusätzliche Aktivkohlefilter zu erwerben kamen ebenso zusammen, wie 2 Ikea-Taschen voller Stoffe und 200 Meter Gummiband. Gleichzeitig wurde eine Facebook-Gruppe (Behelfsmasken für Oranienburg) gegründet, an der sich schon 160 Mitglieder beteiligen. Unter anderem wurden auch für das Labor der Oranienburger Klinik schon 20 Masken genäht. Die Labormitarbeiter waren ganz angetan, als sie die Behelfsmasken und zur Verfügung gestellt bekamen.

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SPD Oranienburg begrüßt IC in Oranienburg

Die SPD Oranienburg begrüßt, dass der IC seit heute nicht nur durch Oranienburg fährt, sondern auch hier anhält. Dirk Blettermann, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, und Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, waren zusammen mit weiteren Mitgliedern der SPD und einigen anderen am Sonntag, den 15. Dezember 2019 pünktlich um 7.54 Uhr vor Ort am Bahnhof, um den IC willkommen zu heißen. 

„Wir freuen uns, dass der IC auf der Strecke von Rostock nach Dresden ab sofort auch Halt in Oranienburg macht. Das ist ein weiterer, positiver Schritt, was die Anbindung Oranienburgs angeht“, so Marei John-Ohnesorg. Dem Lokführer sowie der Zugbegleiterin wurden passend zum 3. Adventssonntag Tee und Weihnachtsplätzchen überreicht.

Björn Lüttmann, Mitglied der SPD-Landtagsfraktion, ergänzt: „Der Anschluss Oranienburgs an die IC-Verbindung zeigt, dass verkehrspolitisch die Zeichen der Zeit erkannt wurden. Die boomenden Gemeinden wie Oranienburg brauchen mehr und bessere Bahnanschlüsse, das ist wirtschafts- und umweltpolitisch dringend notwendig. Die nächsten Schritte sind der neue Regionalexpress zum BER ab 2022 und der 10-Minuten-Takt der S-Bahn!“