Videokonferenzen in Oranienburg!

Durch die strikte Anweisung der Behörden ist es untersagt, dass sich mehr als zwei Personen treffen, um sich auszutauschen. Am Mittwoch war es dann eine Premiere. Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg lud zur ersten Online-Mitgliederversammlung der Oranienburger SPD ein. Bis zu 15 Personen nahmen gleichzeitig an der Versammlung teil. Nur 15 Personen werden einige sagen? Der Kreis sollte erstmal etwas kleiner sein, um zu sehen, ob und wie es funktioniert. Die interne SPD Gruppe umfasst zirka 30 Personen. Und wenn sich 15 daran beteiligen, ist die Quote von 50 Prozent erreicht. Auch das ist eine Premiere.  

Die Corona-Krise verlangt uns allen eine Menge ab, die Folgen der Krise sind heute noch gar nicht absehbar. Ganz besonders belastet sind derzeit ohne Zweifel Familien mit Kindern, die nun entweder mit ihren Kindern im Home-Office arbeiten, im unfreiwilligen Urlaub, mit Kurzarbeitergeld oder plötzlich arbeitslos zu Hause sind. Sie können die Kinderbetreuung nicht in Anspruch nehmen und sollten sie deshalb auch nicht bezahlen müssen, zumal viele Familien in der derzeitigen Situation große finanzielle Einbußen haben. Darüber hinaus sollten aber auch die Eltern, die derzeit hart arbeiten, um unser medizinisches System, die Lebensmittelversorgung oder sonstige gesellschaftserhaltende Arbeiten zu verrichten, von den Kita-Beiträgen sowie dem Essensgeld freigestellt werden. Sie können zwar die Betreuung in Anspruch nehmen, arbeiten derzeit aber unter erschwerten Bedingungen, oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit. Auch würden viele ihr Kind auf Grund der Ansteckungsgefahr sicherlich lieber zu Hause wissen. Wenn die Landesregierung – wie gestern angekündigt – die Kosten für die nicht stattgefundene Kinderbetreuung weitgehend übernimmt, blieben der Stadt vor allem die Kosten der in der Notbetreuung ausfallenden Elternbeiträge. Diesen zeitlich befristeten Ausfall von Kita-Beiträgen könnte die Stadt Oranienburg sicherlich verkraften und hiermit zugleich ein wichtiges Zeichen der Solidarität setzen, so Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oranienburg am Donnerstag.

Darüber hinaus sollten steuerfreie Sonderzahlungen oder Steuerentlastungen für die jetzt besonders belasteten Beschäftigten möglich gemacht werden“ fordert Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD). Hierzu habe Bundesfinanzminister Olaf Scholz bereits erste Andeutungen gemacht. „Durch solche Sonderzahlungen oder Steuerentlastungen für die vielen Helferinnen und Helfer in der gegenwärtigen Notlage würden auch diejenigen profitieren, die von einer Erstattung der Kita-Beiträge nichts haben, zum Beispiel Familien mit älteren Kindern oder Kinderlose. Am Ende müssen wir Regelungen finden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in und auch nach der Krise möglich machen!

Oranienburgs SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig bereitet im Hintergrund die nächste Sitzung der Fraktion vor. Natürlich als Videokonferenz. Nun gibt es viele Anbieter, die diese Konferenzen möglich machen. Alles ist, wie immer im Leben, eine Sache des Geldes und des Könnens.

Wie man der Presse so entnehmen kann, wird hinter den Oranienburger Kulissen (in diesem Fall das Schloss, als Sitz der Verwaltung) geprüft, wie und ob eine Stadtverordnetenversammlung stattfinden kann, die einer Videokonferenz gleicht. Der Gesetzgeber hat das bisher nicht vorgesehen, wie Oranienburgs Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) informierte. Da die Corona-Pandemie wahrscheinlich längere Zeit andauert, wird man seitens des Landtages in Brandenburg über neue Formen der Versammlung nachdenken müssen. 

Kommt alle gesund durch die Woche und haltet Euch an die Empfehlungen der Behörden, Verwaltungen sowie der Regierung. Bleibt zu Hause, auch wenn die Sonne wieder scheint.   

Euer

Henri von Oranienburg

Oranienburgs Kümmerer in Potsdam!

Schweren Herzens musste am letzten Freitag Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg die monatliche SPD-Mitgliederversammlung in der TURM-ErlebnisCity absagen. Der Corona-Virus zwingt derzeit (fast) alle, Veranstaltungen abzusagen, an denen mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen teilnehmen werden. Das ist die bislang dritte SPD-Versammlung, die in den letzten 30 Jahren in Oranienburg aus bestimmten Gründen abgesagt werden musste (Orkan Kyrill 2007, Starkregen 2017 und jetzt Corona-Virus).

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Der Rote Bewegungsmelder in Oranienburg!

Am vergangenen Sonnabend verteilten die Oranienburger Sozis Rote Rosen. Viele Frauen freuten sich, als Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, die Vorsitzende der Oranienburger SPD, Marei John-Ohnesorg, Stellvertreterin Lisa Wagner sowie die Vorstandsmitglieder Burkhard Wilde und Gero Gewald die Blumen mit einem freundlichen Gruß zum Internationalen Frauentag verteilten. Zuvor wurde noch der ROTE BEWEGUNGSMELDER der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser kleine Briefkasten soll denen die Möglichkeit für Nachrichten an die SPD oder den Oranienburger Landtagsabgeordneten geben, die nicht über den elektronischen Weg mit den Betroffenen kommunizieren können oder wollen. Die Idee für diesen Briefkasten hatte Monika Schubert, den Namen kupferte Björn Lüttmann von seiner Landtagskollegin Elske Hildebrandt  aus Strausberg ab!

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Noch immer ist Fürsorgearbeit eher Frauensache

Letzten Freitag wurden in Germendorf die Karten im wahrsten Sinne des Wortes neu gemischt. Unser Bürgermeister Alexander Laesicke spielte gemeinsam mit 72 Skatbegeisterten den 2. Pokal des Bürgermeisters im Skat aus. In seiner Eröffnungsrede sprach der Gastgeber von „bedeutenden Persönlichkeiten“ der Kommunalpolitik, welche an diesem Turnier teilnahmen und begrüßte unter anderem Germendorfs Ortsvorsteher Olaf Bendin, den Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig und den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Dirk Blettermann (alle SPD) in der Runde. Nach dem vorletzten Platz im letzten Jahr, lief es für den Bürgeremeister dieses Mal deutlich besser. Etwas ketzerisch wurde die Frage gestellt: „Übt der Bürgermeister jetzt während seiner Dienstreisen?“ Aber manchmal liegt es wohl doch einfach nur am Kartenglück.

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Jetzt wird wieder Politik gemacht!

Die freiwillige Feuerwehr in Germendorf lud am Freitag letzter Woche zu ihrer jährlichen Hauptversammlung ein. Cornel Gratz, der Germendorfer „Feuerwehrhauptmann“, führte gekonnt durch das Programm. Zu Beginn begrüßte er den Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke, sowie seinen Amtsvorgänger, den Vorsitzenden der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) und seine Stellvertreterin Nicole Walter-Mundt (CDU), den Oranienburger SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann, die beiden Stadtverordneten Werner Mundt (CDU) und Antje Wendt (Freie Wähler), sowie Germendorfs Ortsbürgermeister Olaf Bendin (SPD).

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Schützt unsere Republik!

Seit Anfang der Woche ist der Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke auf Auslandsdienstreise. Nach Japan im November 2019, reiste er diesmal nach Israel. Mit einer israelischen Stadt soll eine Städtepartnerschaft gegründet werden. Soweit, so gut. Das kein/e Vertreter_in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung der Reise beiwohnte, stieß auf einiges Stirnrunzeln. Nun schauen wir mal.

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Demokratieverächter gibt es auch in Oranienburg!

Februar 2020 Demo gegen rechts Berlin

In der letzten Woche konnte man live erleben, was passiert, wenn Demokraten nicht zusammenhalten. In unerträglicher Weise haben AfD-Funktionäre unserer parlamentarischen Demokratie einen Bärendienst erwiesen und geheime Wahlen pervertiert. Oranienbugs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hat den mit Stimmen von FDP, CDU und AfD gewählten Thüringer Ministerpräsidenten Kemmerich (FDP) zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Am Sonnabend hatte das Trauerspiel dann auch ein Ende, der FDP-Mann nahm seinen Hut und ging. 

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Modellregion Oranienburg!

Anfang der Woche bat Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke die Oranienburger Landtagsabgeordneten in sein Büro, um gemeinsam Oranienburger Herausforderungen zu besprechen. Zwei von drei Landtagsabgeordneten nahmen daran teil, Heiner Klemp (Grüne) und Björn Lüttmann (SPD). Die dritte im Bunde, Nicole Walter-Mundt (CDU), ließ sich entschuldigen. 

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Die wahren Realitätsverweigerer in Oranienburg!

In der letzten Woche flackerte es heftig am Oranienburger Polithimmel. Was war geschehen? Die neue CDU Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt versuchte sich mal wieder mit nichtnachvollziehbarer Selbstbelobigung ins rechte Licht zu setzen. Anlass waren die Äußerungen auf der Internetseite der Abgeordneten zur Landesunterstützung bei der Kampfmittelbeseitigung in Oranienburg. Seit wenigen Wochen gehört sie dem Landtag an, aber es wirkt, als befände sie sich noch immer mitten im Wahlkampf. Anders ist es kaum zu erklären, weshalb beim wichtigen Thema Bombenbeseitigung, wie schon im Wahlkampf, Fakten bewusst falsch dargestellt und Erfolge der rot-roten Landesregierung ignoriert werden. Es ist schade, dass versucht wird, sich und die CDU bei diesem sensiblen Thema mit fremden Federn zu schmücken, schreibt Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann.

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Skat und Rommé haben in Malz Tradition!

Am letzten Freitag konnte dem Hospiz in Oranienburg wieder ein Barscheck überreicht werden. Während der Oranienburger Lichternacht sammelte die Oranienburger SPD wieder Spenden ein. Wer am Glücksrad drehte, bekam nicht nur ein kleines Geschenk. Wer drehte, beschenkte gleichzeitig das Hospiz mit einer „Glücksspende“.  Diese überreichten Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, Oranienburgs stellvertretender SPD-Chef Martin Vater, sowie Hagen Pietrzak der Oranienburger Band „STAMPEDE“, den Verantwortlichen des Oranienburger Hospiz. 

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