Oranienburgs verlorene Jahre!

Es gibt Tage, da könnte man sich wieder ins Bett verkriechen, wenn man die Zeitung aufschlägt. Der letzte Dienstag muss so ein Tag für Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke gewesen sein. Nicht nur, dass der Bürgermeister seinen Vize Frank Oltersdorf (SPD) in den Ruhestand schicken will, stand dort geschrieben. Der Kommentator bescheinigte dem Verwaltungschef „fehlende Kompetenz und Visionen“ der Stadt. Er schließt seinen Kommentar mit den Worten, dass „Laesicke Bürgermeisterjahre verlorene Jahre für Oranienburg“ sind. So deutlich kam es aus dem politischen Raum öffentlich noch nie. 

Von 30.07 bis zum 08.08.22 fand in Großzerlang bei Rheinsberg das große Bundeslager des VCP (Verein Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) mit ca. 4600 Pfadfinderinnen und -findern aus aller Welt, u.a. Polen, Ukraine, Israel und den USA, statt. Unser Mitglied Michael Teiche (Jusos Oranienburg) ließ es sich nicht nehmen, sich dieses Event anzuschauen. In Workshops befassten sich die Kinder und Jugendlichen auch mit Demokratie und Umweltschutz. Unser Michael war überwältigt über dieses Zusammenwirken so vieler Menschen aus vielen Nationen.

Am Dienstag rief Oranienburgs SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig seine Mitglieder zu einer Sondersitzung zusammen. Alle waren dabei und der Fraktionschef hatte auch bei dem heißen Wetter vorgesorgt. Am Vormittag hatte er nämlich schon den Kühlschrank mit allerlei Getränken gefüllt, die abends einen angenehmen kühler Durstlöscher hergaben. Danke Matthias.  

Ein Teil der Fraktion machte sich nach der Sitzung noch zur Milchbar auf. Diese war auch gut besucht, zwei ganze Tische waren noch frei, aber für Björn LüttmannMatthias HennigDirk Blettermann und Gero Gewald war noch Platz. Während die vier über allgemeine Politik und allerlei sprachen, schlenderte der ehemalige Landrat Oberhavels, Ludger Weskamp (SPD) mit seiner Frau an unserem Tisch vorbei. Ein kurzes Tete-a-Tete und dann waren sie auch schon wieder weg. Ein kurze nette Begegnung mit dem ehemaligen Politiker!

Am heutigen Freitag veranstaltet die Oranienburger SPD einen SPD-Stammtisch im Oranienwerk. Die Oranienburger SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg lädt Mitglieder und Gäste ein, in zwangloser Runde eine offene Diskussionsrunde zu veranstalten. Wer Lust hat, kann ab 19 Uhr in die neue Bar im Oranienwerk kommen und mitdiskutieren.  

Die Urlaubs-/ Ferienzeit neigt sich dem Ende entgegen. Ich hoffe, alle haben sich erholt und freuen sich auf die nächste Woche mit der ORANIENBURGER KOLUMNE,

Euer Henri von Oranienburg

Oranienburger Kolumne kürt Mitarbeiterin des Monats

Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann lud am letzten Samstag, gemeinsam mit dem ADFC, zu einer Radtour. Knapp 50 km waren die Radler/innen unterwegs. Es ging nach Schwante, nach Kremmen und über Teerofen wieder zurück nach Oranienburg. Alle waren ganz schön geschafft, aber alle sind wieder gut am Schloßplatz angekommen. 

Jetzt geht in Oranienburg bald das Licht aus. Jedenfalls hat der Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke verkündet, dass das Schloss, die Orangerie und die anderen städtischen Einrichtungen demnächst nachts zappenduster sein werden. Auch die Straßenlaternen sollen nicht mehr die ganze Nacht leuchten. Auch wenn Energiesparen in der jetzigen Situation noch wichtiger ist als ohnehin schon, dürfen auch die Sicherheitsaspekte bei allen Überlegungen nicht zu kurz kommen, fasst der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Matthias Hennig, seine Meinung zusammen. 

Gute Nachrichten für den DLRG-Neubau in der André-Pican-Straße/ Ecke Heidelberger Straße kommen jetzt aus Potsdam. Wie der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) mitteilte, gewährt der Landessportbund Brandenburg mit dem Förderprogramm „Goldener Plan“ eine umfangreiche Unterstützung für das Bauvorhaben. Rund 58 Prozent des Projektvolumens, fast 880.000 EUR, könnten damit gesichert werden. Während sich andere wieder einmal öffentlich mit fremden Federn schmücken, hat sich der Oranienburger Abgeordnete im Hintergrund darum bemüht, die auseinandergehenden Meinungen zu verknüpfen und eine gute Lösung zu erreichen. Sehr gut! 

In diesen Tagen nutzen Oranienburger Kommunalpolitiker das sogenannte 9 EUR-Ticket. Damit kann man bekannterweise sämtliche Nahverkehrszüge, Busse und Straßenbahnen benutzen. Auch Oranienburgs Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) nutzt dankbar dieses Angebot und fährt quer durch Brandenburg, um die schöne Landschaft zu genießen. Von jedem Ausflug gibt es dann ein paar Impressionen und Eindrücke. Also noch ist Zeit. Kauft ein Ticket und erkundet Brandenburgs schöne Landschaft.  

In Oranienburg macht sich Frust breit. Zumindest liest man davon. In einer Oranienburger Tageszeitung wurden Oberhaveler Kommunalpolitiker/innen befragt, wie sie sich behaupten, wie sie wahrgenommen werden. Während sich ein übergroßer Teil positiv äußerte, machte die CDU-Stadtverordnete Nicole Walter-Mundt wieder einmal ihre Unzufriedenheit deutlich. Dann beschwerte sie sich auch noch über die hiesige SPD-Kolumne. Wie sagte neulich jemand treffend, wer ständig heiße Luft produziert, muss damit rechnen, auch mal kritisch „beleuchtet“ zu werden. Aber wir nehmen es sportlich mit ihrer Meinung zur Oranienburger SPD-Kolumne und ernennen sie zur Mitarbeiterin des Monats für die nette Erwähnung. Danke dafür. 

In dieser Woche besuchte Björn Lüttmann Olaf Scholz in Leegebruch. Nein nicht den Bundeskanzler Olaf Scholz, sondern den von „Fliesen-Scholz“. Am Standort im Bärenklauer Weg 25 präsentieren Olaf Scholz und seine acht Mitarbeitenden in imposanter Weise auf zwei Etagen Fliesen in vielen Größen, Farben und Strukturen. Fast jeden Wunsch, der von den Fliesenlegerfirmen, mit denen er zusammenarbeitet, geäußert wird, können die Leegebrucher erfüllen. Ob für den Bau von Eigenheimen oder für Großprojekte – Fliesen-Scholz liefert. Und das in diesen Zeiten. 

Diesmal saß der Bürgermeister allein. In einer sehr langen Mail an die Ortsvorsteher, begründete er seine Abwesenheit bei der letzten anberaumten Sitzung. Am Ende lud er dann vor Wochen die Ortsvorsteher/innen zu einer Sitzung zu Beginn dieser Woche ein. Aber keiner war da. Keine böse Absicht, wie die Ortsvorsteher unisono versicherten. Aber erst einmal ist immer noch Sommerpause. Und dann wird es sicherlich einen Termin geben, so Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD).

 Habt eine schöne Urlaubs-/ Ferienzeit. Auch in diesem Jahr machen wir keine Pause, bis zur nächsten Woche,

Euer 

Henri von Oranienburg

So macht man in Oranienburg Politik

In Berlin versammelten sich am Samstag eine halbe Million Menschen. Anlass war der CSD, der erstmals seit Corona ohne Auflagen stattfinden konnte. Im Mittelpunkt stand neben einem ausgelassenen Beisammensein die Forderung nach einer Reform des „Transsexuellen Gesetzes“ und die Berücksichtigung der sexuellen Orientierung und Identität als Schutzobjekt im Artikel 3 des Grundgesetzes. Dabei war auch zum ersten Mal der Juso-Vorsitzende aus Oberhavel Gero Gewald. Im Anschluss war dieser aber etwas in Eile, denn… 

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Eine Rikscha für Oranienburg

Morgen findet ab 18 Uhr das Sommerfest der Oranienburger Band „Samira und Hagen“ im Oranienwerk statt. Um dieses zu bewerben, lieh sich unser stellvertretender Vorsitzender Gero Gewald die Rikscha des Traumschüffs aus und überredete einen guten Freund, ihn auf der Rikscha – bei über 30 °C – durch die Stadt zu fahren. Währenddessen verteilte er Flyer für die Veranstaltung an Fußgängerinnen und Fußgänger. Gero Gewald freute sich anschließend auf seiner Facebook-Seite scherzend: „Wenn du endlich den Service erhältst, den du verdienst.“ Letztlich hatten beide ihren Spaß. Das muss wahre Freundschaft sein.

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Gnade für den Gnadenhof

Am letzten Freitag haben Demokrat:innen für die Republik die Fahne hochgehalten. Trotz Sommerpause kamen zirka 50 Oranienburger:innen zusammen, um gegen die Rechtspopulisten zu demonstrieren. Der Grund war die Genehmigung des Oranienburger Bürgermeisters Laesicke für die AfD. Diese hatte von der Stadt die Genehmigung erhalten, ihre nationalistische Propaganda im Bürgerzentrum abhalten zu können. Neben der SPD-Vorsitzenden Marei John-Ohnesorg, gehörten noch zahlreiche Stadtverordnete und Vorstandsmitglieder der SPD zu den Protestierenden. Kurze Ansprachen hielten Dirk Blettermann, Gero Gewald und Björn Lüttmann.  

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Oranienburg zeigt Haltung

Am Wochenende führte es den jüngsten SPD-Stadtverordneten Oranienburgs Gero Gewald nach Halle an der Saale. Dort fand der Antirassismus/Antifaschismus-Kongress der Jusos statt. Er erlebte ein arbeitsreiches Wochenende mit einigen Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten auch zu zivilgesellschaftlichen Initiativen wie den Omas gegen Rechts. Halle mahnt uns durch den rechtsextremen Anschlag auf die Synagoge und der anschließenden Ermordung zweier Menschen im Jahr 2019 in besonderer Weise weiterhin zu unserem Kampf gegen jede Form von Rassismus, Faschismus und Antisemitismus. Wie wichtig dieser auch für Oranienburg ist, zeigt sich bereits heute Abend, denn dann wird der AfD die Stirn geboten. Vor dem Bürgerzentrum heißt es um 18 Uhr Flagge zeigen für unsere Demokratie. 

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„Geheimbesuch“ aus Israel in Oranienburg

Am Sonntag fand ein Sommerfest des Netzwerkes Gesunde Kinder Oberhavel mit Tanzperformance, Begrüßung neuer Familienpatinnen und Zähneputzen am Stand des zahnärztlichen Dienstes des Landkreis Oberhavel statt. Unter den Gästen war nicht nur Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, sondern auch der neue Landrat Oberhavels, Alexander Tönnies (SPD), zu sehen.  Danke an alle Beteiligten, die sich um die Vorbeugung von Krankheiten bei Kindern verdient machen, so der Landtagsabgeordnete.

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Viel los kurz vor den Sommerferien!

Seit 28 Jahren feiern die Senioren die Brandenburgische Seniorenwoche. Auch in Oranienburg war der Seniorenbeirat nicht untätig und organisierte drei Veranstaltungen, die von den Bürger:innen sehr gut angenommen wurden. Auftakt war eine Führung durch die Werft Malz mit anschließender „Deftiger Brotzeit“ am Holzbackofen. Ca. 25 Senior:innen folgten unserer Einladung. Sportlich ging es per Rad entlang dem neuen Radweg nach Wandlitz. In Stolzenhagen beim Fischer gab es eine kleine Stärkung und frohgelaunt radelten wir weiter durch die schöne Waldlandschaft nach Friedrichsthal, wo Leckereien vom Grill auf uns warteten, Hajo Luth, Mitglied des Seniorenbeirates und Mitglied der Germendorfer Radlergemeinschaft, radelte die Tour 2 x ab, um die richtige Route für uns herauszufinden. Den krönenden Abschluss bildete am Sonntag das Bouleturnier, das seit Jahren unter der Leitung von Werner Schmidt steht, ebenfalls Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Oranienburg. Marga Schlag, SPD, hat sich über die gut besuchten Aktivitäten rundum gefreut.

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Typisch Oranienburg

Am vergangenen Freitag wurde es im Oranienwerk wieder richtig musikalisch! Das Freisingen kehrte aus seiner zweijährigen Coronapause zurück und lockte ungefähr 130 Besucherinnen und Besucher an. Darunter viele Sozis – nicht nur als Gäste wie unser Stadtverordneter Gero Gewald und unsere Mitglieder Meike Burchardt, Benjamin Goepel, Kathleen Zoll und Thomas Schenk, sondern teilweise auch wie Hagen Pietrczak auf der Bühne an der Gitarre und Murris Hadzic hinter der Getränketheke. Das Mitsingen hat allen Beteiligten sichtlich Freude gemacht und für einen ausgelassenen Abend gesorgt. Wieder einmal zeigte sich: Wo Kultur ist, da sind auch die Sozis – und umgekehrt! 

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Ein neuer Spielplatz für Oranienburg

Am letzten Freitag kamen die Sozis aus ganz Oberhavel zusammen. Nach zwei Jahren Abstinenz gab es ein Grillfest, zu dem der SPD-Vorsitzende Oberhavels Benjamin Grimm in Mühlenbeck-Mönchmühle eingeladen hat. Auch die Oranienburger waren mit der Ortsvereinsvorsitzenden Marei John-Ohnesorg, dem Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann, der ASF-Vorsitzenden Mareen Curran gut vertreten. Auch Dieter und Brigitte Kohllöffel, das SPD-Gründungsmitglied Klaus Wendland, Ottomar Voß, Kerstin Wendt und viele viele andere waren dabei. Auch ein Geburtstagskind war unter den Gästen. Matthias Hennigfeierte am Nachmittag zu Hause und am Abend mit seinen Sozis! 

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