Oranienburger Stadtpolitik – Klare Haltung, bitte?!

August 2019 Schlossparknacht I SPD Oranienburg

Vor der Schlossparknacht am letzten Samstag war Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann wieder aktiv mit Bürgergesprächen beschäftigt. Das Lüttmann-Team verteilte dazu Knicklichter. Für leckere Zuckerwatte sorgte Benjamin Göpel. Er war auch der einzige, der als Betreiber von Subway in der Oranienburger Schulstraße eine Lebensmittelbescheinigung hat. 

Am Sonntag lud der Oranienburger Abgeordnete Björn Lüttmann (SPD) zu einer Radfahrt durch den Wahlkreis ein. Die Tourenführerin war Adelheid Martin, eine bekannte Tourenleiterin des ADFC, die die Tour in ihrer Freizeit organisierte. Die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach fast 50 km Fahrradfahrt noch recht gut drauf. Auch die beiden Vorsitzenden der SPD aus Leegebruch (Annemarie Reichenberger) und Oranienburg (Dirk Blettermann) waren mit von der Partie. 

Am letzten Montag kamen die Stadtverordneten aus Oranienburg zum zweiten Mal in dieser Wahlperiode zusammen. Die Ausschussvorsitzenden wurden benannt. Olaf Bendin (SPD) leitet den Bauausschuss, den Werkausschuss Michael Richter (SPD). Elke Kästner (Die Linke) leitet den Rechnungsprüfungsausschuss, Ingo Schmidt (AfD) den Finanzausschuss und Gabriele Schiebe (CDU) den Sozialausschuss.

Für ein Raunen sorgten zwei Personalien. Die frühere CDU Bürgermeisterkandidatin Kerstin Kausche ist zukünftig für die FDP sachkundige Einwohnerin im Finanzausschuss. Und der langjährige Werksausschussvorsitzende Klaus Rogosky (CDU) ist nun sachkundiger Einwohner für die AfD. In anderen Parteien würde ein solch fliegender Wechsel einen Parteiausschluss zur Folge haben. Die Oranienburger SPD hofft, dass das „Brechen der Dämme“ ebenfalls Folgen haben wird. 

Für ein weiteres Kopfschütteln sorgte allerdings ein Wortbeitrag des neuen Stadtverordneten Christian Howe (CDU). Während die Debatte zum „Leitbild Toleranz“ in Oranienburg engagiert geführt wurde, sagte der Stadtverordnete für die CDU lediglich, dass  „zu dieser Schaufensterdebatte kein Redebedarf besteht“. Hier hätte die Oranienburger CDU endlich mal Haltung zeigen können. Dieser Wortbeitrag zeigt leider zum wiederholten Male, dass nicht nur in diesem Punkt Christdemokraten aus Oranienburg sehr verschwommen sind und keine klare Kante zeigen. Schade!

Ganz anderes der neue Oranienburger Stadtverordnete Björn Lüttmann (SPD). Die vorgetragene Rede löste nicht nur bei den meisten Stadtverordneten lebhaften Beifall aus; der Inhalt und die Art des Vortrages war es, die den AfD-Stadtverordneten den Spiegel vorgehalten hat. Der Oranienburger Generalanzeiger berichtete ausführlich.

Eine Richtigstellung musste in dieser Woche auch noch die SPD-Fraktionschefin Jennifer Collin loswerden. Oranienburg trägt schwer am Erbe des Zweiten Weltkriegs und der noch immer im Boden schlummernden Bombenblindgänger. Das Land unterstützt die Stadt deshalb bei der Bombensuche so stark wie nie zuvor. Ab 1. August gibt es deshalb auch die neue „Modellregion Oranienburg“ bei der Bombenbeseitigung, um die tödlichen Bomben noch schneller finden zu können. Die CDU-Landtagskandidatin Nicole Walter-Mundt verbreitet beim Thema Kampfmittelsuche jedoch Falschmeldungen. So versucht sie zum Beispiel die von SPD und Linken im Landtag durchgesetzten Verbesserungen für sich zu verbuchen und schmückt sich damit mit fremden Federn. Kein guter Kommunikationsstil und traurig für Wählerinnen und Wähler, die durch falsche Behauptungen gezielt getäuscht werden.

Juli 2019 Olaf Scholz Modellregion SPD Oranienburg

Ich wünsche allen eine schöne Woche,

Euer

Henri von Oranienburg

1000 neue Bäume für Oranienburg

August 2019 Baum SPD Oranienburg

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Die Stadtverwaltung Oranienburg wird beauftragt, in den nächsten 2 Jahren 1000 neue Bäume zu pflanzen. Dabei sind geeignete klimawandelangepasste Gehölzarten unter Berücksichtigung der aktuellen und zu erwartenden Boden-, Wasser-, und Klimaverhältnisse auszuwählen. Ziel ist es, die Anzahl und Qualität der Bäume im Stadtgebiet zu erhöhen.

2. Die Stadtverwaltung Oranienbug entwickelt bis 31.12.2019 ein Baumpatenprogramm. Dies kann auch in Kooperation mit einem Verein umgesetzt werden. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Schulen sollen mittels einer Spende die Pflanzung eines Baumes finanzieren und dessen Versorgung unterstützen.

Unterstützungsangebote bei häuslicher Gewalt

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Zur Finanzierung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten für von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und deren Kindern im Landkreis Oberhavel (Frauenhaus Oberhavel) beteiligt sich die Stadt fortan mit einem Finanzierungsschlüssel von 0,15 € pro EinwohnerIn pro Jahr.

2. Für das laufende sowie das kommende Haushaltsjahr wird der Bürgermeister beauftragt, überschüssige Haushalts- und Restmittel zu eruieren, um die Förderung des Frauenhauses aufzustocken. Diese sind im geplanten Nachtragshaushalt 2019 einzubringen.

Falschaussagenkampagne ist gezielte Wählertäuschung

Juli 2019 Olaf Scholz Modellregion SPD Oranienburg

Collin: Es reicht! Falschaussagen-Kampagne der CDU-Landtagskandidatin ist gezielte Wählertäuschung

Stellungnahme der SPD-Fraktionsvorsitzenden und stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Jennifer Collin zu Falschaussagen der CDU-Landtagskandidatin Nicole Walter-Mundt zur Landesunterstützung bei der Kampfmittelbeseitigung:

„Die Behauptungen der CDU-Landtagskandidatin Nicole Walter-Mundt, das Land hätte die Gelder für die Bombenbeseitigung in Oranienburg gekürzt, sind schlichtweg falsch. Diese Aussage verbreitet die CDU-Kandidatin im Moment über die Presse, im Internet und in ihrem Flyer. So verbreitet Frau Walter-Mundt erstens die Falschmeldung, dass die Stadt keine Landesgelder für Maßnahmen der Grundwasserhaltung erhält, wozu zum Beispiel die Herstellung nötiger wasserfreier Bergegruben zählt. Als Stadtverordnete müsste sie es eigentlich besser wissen. Eine weitere Falschaussage betrifft die Einrichtung der „Modellregion Oranienburg“ bei der Kampfmittelbeseitigung. So behauptet Frau Walter-Mundt, einem Antrag der CDU im Oranienburger Stadtparlament sei es zu verdanken, dass Oranienburg nun von deutlich mehr Mitarbeitern beim Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes und insgesamt mehr Landesunterstützung profitiert. 

Zur ersten Falschaussage ist folgendes richtig zu stellen: Die Stadt Oranienburg als zuständige Ordnungsbehörde war bisher für alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Bombenbeseitigung verantwortlich. Dazu gehören auch die besonders kostenintensiven Maßnahmen der Grundwasserabsenkung und das Wiederherstellen des ursprünglichen Zustandes. Im Rahmen eines „Pilotverfahrens“ hat das Land die Stadt in der Vergangenheit dabei freiwillig und ohne rechtliche Grundlage unterstützt. Der Landesrechnungshof hat dieses Vorgehen jedoch scharf kritisiert und das Land musste die Unterstützung einstellen. Das Problem der fehlenden gesetzlichen Grundlage für eine Landesunterstützung bei diesen Aufgaben wurde mit der Änderung des Ordnungsbehördengesetzes im Juni dieses Jahres durch den Landtag jedoch behoben. Die Stadt Oranienburg hat nun die Möglichkeit, Gelder für Maßnahmen der Grundwasserhaltung vom Land erstattet zu bekommen. Im Übrigen wurden auch nie Leistungen gekürzt. Richtig ist, die Landesunterstützung bei der Bombenbeseitigung befindet sich auf Rekordniveau – gerade durch die neu geschaffene Modellregion. 

Die zweite Falschaussage betrifft die Einrichtung der Modellregion Oranienburg für Kampfmittelbeseitigung: Um die Bombensuche in Oranienburg zu beschleunigen, hat das Land mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 zusätzliches Geld für 13 zusätzliche Mitarbeiter beim Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes, für Ausstattung und Material bereitgestellt. Zu verdanken ist dieser Erfolg dem Einsatz der rot-roten Regierungskoalition, die entsprechende Änderungsanträge zum Haushaltsentwurf stellte und in den Haushaltsverhandlungen durchsetzen konnte. Der von Frau Walter-Mundt angesprochene Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg vom Oktober 2018 – den auch die SPD-Fraktion mittrug – war lediglich eine Aufforderung an den Bürgermeister, sich beim Bund und beim Land für eine Ausweitung beziehungsweise gleichbleibende Unterstützung bei der Bombenbeseitigung einzusetzen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. 

Wahlkampf ist oft geprägt von Zuspitzungen, Übertreibungen und Populismus, um bei den Wählerinnen und Wählern zu punkten. Ich finde wichtig, dass der Wettbewerb der Parteien fair bleibt und auf sachlicher Ebene erfolgt. Dazu gehört auch ein gewissenhafter Umgang mit Fakten. Frau Walter-Mundt versucht nun jedoch, Erfolge für sich zu verbuchen, an denen sie keinen Anteil hat. Zudem, und das ist die weitaus bitterere Erkenntnis, betreibt sie mit ihrem Kommunikationsstil Wählertäuschung durch das gezielte Verdrehen von Fakten. Wer sich um ein politisches Mandat bewirbt, sollte jedoch die entsprechenden Eigenschaften wie Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit mitbringen. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, Oranienburg weiter voran zu bringen. Dazu gehört auch, alles daran zu setzen, Oranienburg so schnell wie möglich bombenfrei zu machen. Mit der vom Land finanzierten Modellregion machen wir einen großen Sprung vorwärts. Wünschenswert wäre auch die Bereitschaft des Bundes, Oranienburg langfristig und nicht nur im Rahmen einer begrenzten Förderung bei den Kosten der Bombensuche zu unterstützen. Dafür wird die SPD-Fraktion weiterkämpfen.

gez. Jennifer Collin

Fraktionsvorsitzende

Pauschale vom Land zum Straßenbau einsetzen

August 2019 Speicher und Parkplatz Alte Havel von oben SPD Oranienburg

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Der pauschale Mehrbelastungsausgleich des Landes Brandenburg, welcher künftig als Kompensation für die weggefallenen Straßenbaubeiträge an die Stadt Oranienburg überwiesen wird, ist in Gänze für Straßenbau und -ausbau in der Stadt einzusetzen.

2. Beim erschließungsbeitragspflichtigen Ausbau bisheriger Sandstraßen ist im Einzelfall eine höhere Beteiligung der Stadt als 10 Prozent zu prüfen. Hierzu soll ein Vorschlag der Verwaltung zur Änderung der Erschließungsbeitragssatzung erarbeitet werden.

3. In kleinen Anliegerstraßen, in denen kaum Verkehr stattfindet, soll ein einfacher Straßenbau (Asphalt-Spritzdecke) ermöglicht werden, wenn keine Gründe der grundsätzlichen Verkehrs oder Umweltsicherheit dagegen sprechen.

Wette verloren – Oranienburg gewinnt!

August 2019 Bootswette SPD Oranienburg

Alles andere als traurig war Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann am letzten Samstag. Er hat die Wette (es kommen keine 10 Boote zusammen, um vom Schlosshafen bis zur künftigen Friedenthaler Schleuse zu fahren) gegen die Stadt verloren. Auch eine Anzahl von sozialdemokratischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Marei John-Ohnesorg, Jennifer Collin, Yvonne Lehmann, Meike Kulgemeyer, Judith Brandt und Dirk Blettermann) ließ es sich nicht nehmen, gegen den Abgeordneten zu wetten. Nun müssen alle den Strand am Lehnitzsee säubern. Und zwar an einem Sonntagvormittag. Jeder weiß, was da zu tun ist.

Am Montag kam der Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD) nach dem Hauptausschuss nach Hause und fand in der Garage eine Igelfamilie. Leider waren drei kleine Igelkinder tot und die Mutter in einem schlechten Zustand. Zahlreiche Anrufe bei Wildtierrettern führten nicht zum Erfolg. Die Lehnitzer Tierärztin Frau Geiler konnte gegen 21 Uhr erreicht werden – ein großes Dankeschön an dieser Stelle. Es ist nicht selbstverständlich, dass ehrenamtlich um diese Zeit noch reagiert wird. Die Igelmutter war so schwach, dass sie kaum mehr eine Regung zeigte, trotzdem wurden zwei Spritzen gegeben. Das war die richtige Entscheidung: Bereits zwei Tage später konnten die vier Igel wieder in die Natur entlassen werden. Vorerst noch in einem eigens dafür gebauten Igelhaus. 

Am Montag im Hauptausschuss ging es darum, die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag vorzubereiten. Unter anderem stand die Geschäftsordnung zur Debatte. Nun wollte eine Fraktion dem Bürgermeister eine Redezeitbegrenzung „überhelfen“. Ganz empört versuchte Alexander Laesicke mit einem markigen Spruch: „Ich habe bisher nicht übermäßig viel herumgelabert“ dem Ansinnen entgegen zu treten. Ein Stadtverordneter sagte dann leise: “Lass doch dem Jungen seine Redezeiten“. Der Antrag wurde zurückgezogen.  

Am Dienstag traf sich die SPD-Fraktion zu ihrer ersten Arbeitssitzung. Für 18.30 Uhr wurde eingeladen. Nun fand gleichzeitig in Velten eine Veranstaltung mit SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke und dem Wahlkreiskandidaten Andreas Noack statt. Kurzerhand wurde die Sitzung durch SPD-Fraktionsvorsitzende Jennifer Collin nach Velten verlegt. Dafür gab es auch ein Foto mit dem brandenburgischen Landeschef und der Veltener Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) für’s Familienalbum. 

Diese Woche stehen wieder viele Hausbesuche des Oranienburger SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann an. Gemeinsam mit dem Sachsenhausener Ortsvorsteher Burkhard Wilde (Pro Sachsenhausen/SPD) durch den Ortsteil. Der neue Ortsvorsteher hat sich schnell in seine Rolle eingefunden. Sein Vorgänger Jürgen Wruck steht ihm auch mit Rat und Tat zur Seite, wie man hört. Am Vormittag ging es für den Kandidaten gemeinsam mit dem Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD) durch seinen Ortsteil.

Die Facebookseite der Oranienburger SPD hat die Tausendermarke geknackt. Seit einigen Tagen begrüßt die Oranienburger SPD 1007 ständige Begleiter mit ihrer Facebookseite. Wir freuen uns über das wachsende Interesse und unterstreichen damit, die „Oranienburg-Partei“ zu sein.

Am Samstag findet wieder die Schlossparknacht statt. Dazu wird, wie jedes Jahr, die Oranienburger SPD vor Ort präsent sein. Lasst Euch überraschen.

Ich wünsche allen eine schöne Woche,

Euer

Henri von Oranienburg

Viel Lob für Björn Lüttmann!

Juli 2019 Olaf Scholz Modellregion SPD Oranienburg

Am Freitag staunte man nicht schlecht. Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hatte mehrere Magnettafeln für Fahrzeuge gekauft, auf denen für „ERSTSTIMME LÜTTMANN“geworben wird. Patrick Rzepio hatte daraufhin ein Bild von seinem Auto mit angehefteter Magnettafel gepostet und es hagelte Kommentare. Als erstes hat der grüne Kandidat Heiner Klemp mitgeteilt, dass die Erststimme für LÜTTMANN okay sei. Dem schließen wir uns gerne an! Der angehängten Bedingung, die Zweitstimme dann den Grünen zu geben, können wir leider keine Zustimmung geben, aber vielleicht reichen ja die Zweitstimmen beider Parteien nach der Wahl für eine sozial-ökologische Koalition! 

Am letzten Freitag eröffnete Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz im Kaufland seine vierte Filiale in Oranienburg. Zu den zahlreichen Gästen gehörten auch Oranienburgs Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) und Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD). 

In der letzten Kolumne habe ich angekündigt, dass heute die Namen der sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner der SPD-Fraktion veröffentlicht werden. Im Bauausschuss werden künftig Marga Schlag und Lisa Wagner Platz nehmen. Dem Finanz- und Beteiligungsausschuss werden Stefan Westphal und Udo Neumann angehören. Im Sozial- und Bildungsausschuss sitzen zukünftig Robert Witte und Uta Gerber. Den Rechnungsprüfungsausschuss verstärken Thomas Lehmann und Meike Kulgemeyer. Und im Werkausschuss nimmt Judith Brandt Platz. Alles in allem eine tolle Schar, die gemeinsam mit den 7 Stadtverordneten der SPD-Fraktion unsere Stadt voranbringen werden. 

Am Dienstag herrschte im wahrsten Sinne des Wortes „Großkampftag“ für Polizei, Beschäftigte der Stadt und Politiker. Es galt die „Modellregion Oranienburg“ zur Bombenräumung in Betrieb zu nehmen. Für die Bundesregierung nahm Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) an der Veranstaltung teil. Er vertritt derzeit die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich im Urlaub befindet. Aus Potsdam kamen der Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter nach Oranienburg. Viel Lob heimste Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) für seine durchgesetzte Forderung nach Gründung einer Modelregion für Kampfmittelsuche ein. Zu Beginn des aufregenden Nachmittags trugen sich die beiden Prominenten unter den strengen Blicken des Bürgermeisters Alexander Laesicke und des Stadtverordnetenvorstehers Dirk Blettermann (SPD) in das Goldene Buch der Stadt Oranienburg ein.

Neben der Eröffnung der neuen Betriebsstätte für die Bombensucher im Gewerbegebiet Süd nahmen die vielen Gäste auch an einer Rundtour durch die Stadt teil. Besonders erfreulich war, dass auch die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung durch ihre Vertreter/innen ihr Interesse gezeigt haben. Für die FDP nahm Daniel Langhoff, für die Freien Wähler die Ortsvorsteher aus Wensickendorf (Heinz Ließke), Schmachtenhagen (Katrin Kittel) und Zehlendorf (Eckbert Balfanz), für die CDU Gabriele Schiebe und für die Linken Elke Kästner teil. Die Wertschätzung für die Kampfmittelbeseitiger haben alle mit ihrer Teilnahme zum Ausdruck gebracht. 

Um 18 Uhr startete dann der Wirtschaftstalk mit Olaf Scholz (SPD) im prall gefüllten Kellerkind im Oranienwerk. Der Vizekanzler beeindruckte das Publikum aus der Oberhaveler Wirtschaft und den Reihen der SPD Oranienburg mit umfassender Sachkenntnis und feinem Humor. Wirklich alle Fragen wurden ausführlich beantwortet: vom Exportüberschuss zur Finanztransaktionssteuer, vom Klimaschutz bis zur Armutsbekämpfung. Am Ende gab es langen Applaus für den Bundesfinanzminister.

Am selben Abend hat dann noch der Ältestenrat beim Bürgermeister getagt. Die Beratung beim Chef der Verwaltung nennt sich so. Allerdings sind dort nicht nur die Ältesten der Stadtverordnetenversammlung vertreten, sondern deren Fraktionsvorsitzende. Und mit 34 Jahren gehört man getrost zu den Jüngeren, wie leicht verschmitzt die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Jennifer Collin, sagte. 

Am Mittwoch legte Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) den Grundstein für die Bebauung in der Weißen Stadt. Neben einigen Stadtverordneten waren auch die beiden Vorsitzenden des WOBA-Aufsichtsrat, Jennifer Collin (SPD) und Elke Kästner (Die Linke) anwesend. Für beide war es wohl eine der letzten Amtshandlungen, denn am 12. August wird ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Mit dabei war auch Lisa Wagner als zukünftige sachkundige Einwohnerin der SPD-Fraktion im Bauausschuss.

Habt eine schöne Woche. Nächstes Mal schreibt Henri wieder hier,

Eure

Henriette von Oranienburg

Oranienburger Stadtwette mit Björn Lüttmann!

Zu einer Stadtwette lädt Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann am 3. August 2019 ein. Er wettet, dass es nicht gelingt, 10 Boote oder Kanus etc. zusammenzubringen, um auf der Havel zwischen der geplanten Friedenthaler Schleuse und dem Schlosshafen einmal hin und zurück zu fahren bzw. paddeln. Verliert er die Wette, wollen die Sozis an einem Sonntag im August den Badestrand am Lehnitzsee säubern. Wenn das keine Gelegenheit ist, den Sozialdemokraten mal so richtig schwitzen zu sehen? Treffpunkt ist um 13 Uhr am Schlosshafen.

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Oranienburger Stadtwette: Auf´s Wasser für einen guten Zweck!

Der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann wettet, dass am 3.8. um 13 Uhr keine 10 Boote zusammenkommen, um vom Schlosshafen zur geplanten Schleuse Friedenthal und zurück zu fahren. Schaffen es die Oranienburgerinnen und Oranienburger doch, mit 10 Booten oder mehr vor Ort zu sein, säubern der Landtagsabgeordnete und die SPD Oranienburg an einem Sonntag die Badestellen am Lehnitzsee!

Hintergrund: Der Wassertourismus in unserer Region braucht Unterstützung – gerade nach den letzten Monaten mit den Sperrungen der Schleuse Zaaren, auf der Havel sowie auf dem Oder-Havel-Kanal. Der Brandenburger Landtag hat deshalb auch den Antrag „Sanierungsprogramm des Bundes für Schleusen jetzt!“ beschlossen. Unsere Wasserstraßen sind für Oranienburgerinnen und Oranienburger genauso wie für Touristen attraktiv. Sie sind wirtschaftlich wichtig und es macht einfach Spaß, Zeit auf dem Wasser zu verbringen.

Von der alten Schleuse Friedenthal stehen derzeit nur noch einige wenige Grundmauern. Der Neubau der Schleuse ist inzwischen beschlossen und der Baubeginn für nächstes Jahr geplant. Damit wird die Verbindung zwischen der Havel und dem Ruppiner Kanal endlich wiederhergestellt.

Deshalb rufen wir die Oranienburgerinnen und Oranienburger auf, zum Schlosshafen Oranienburg zu kommen und mit uns ein Zeichen für den Wassertourismus zu setzen! Kommen Sie mit ihrem Boot, Kanu, Kajak, SUP oder was auch immer und bringen Sie Ihre Freunde mit. Wir fahren gemeinsam zur geplanten Schleuse und wieder zurück.

Treffpunkt: Am 03.08.2019 um 13 Uhr, am Schlosshafen

Top, die Wette gilt!

Gemeinsam mit Staatssekretär Thomas Kralinski haben wir uns die übrig gebliebenen Grundmauern der Schleuse Friedenthal angeschaut. Im nächsten Jahr soll der Baubeginn für die neue Schleuse sein.

Geschafft: wieder zwei Bomben weniger!

Juli 2019 Bombenentschärfung Oranienburg Laesicke Müller SPD Oranienburg

Am Dienstag hatte Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann seinen Großeinsatz bei der Reinigungsfirma ROWI. Nach einem Rundgang auf dem Gelände hieß es, „Butter bei die Fische“ zu geben. Mit Harke und Schaufel und auf einem Rasentraktor sah man den Abgeordneten. Am Ende des Arbeitstages stellte der Abgeordnete fest: „Ich habe viel gelernt über die vielfältigen Tätigkeiten des Unternehmens rund um unser tägliches Leben. Danke für die Einblicke und Eure wichtige Arbeit!“

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