Durchblick haben

Am vergangenen Montag gab es einen großen Bericht über den Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann, im Oranienburger Generalanzeiger. Die Überschrift zollte dem Abgeordneten schon Respekt: „Eine eigene Meinung und Durchblick – der SPD-Politiker: Björn Lüttmann ist ein Mann der leisen Töne“. Besser konnte man es in der Überschrift nicht zusammenfassen. 

Am letzten Samstag war der 1. Mai. Früher ein Tag, an dem viele tausend Menschen zusammenkamen. In Pandemiezeiten schon ein schweres Unterfangen. Und trotzdem kamen in Hennigsdorf rund hundert Menschen vor dem Rathaus zusammen. Aus Oranienburg waren Dirk Blettermann, Gero Gewald und Ottomar Voß dabei. Auch die hiesige Bundestagsabgeordnete Ariane Fäscher konnte man unter den Teilnehmenden sehen. Am Rande wurde noch ein Videoclip gedreht. Die Fragen stellte Gero Gewald, professionell und sympathisch. 

Der SGK-Vorstand (Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik) tagte am Montag. Da die Herren des Vorstandes teilweise noch im SPD-Landesvorstand festhingen, konnte festgestellt werden, dass zu Beginn eine 100%ige Frauenquote bestand. Bald stehen wieder Neuwahlen an. Jennifer Collin, die frühere SPD-Bürgermeisterkandidatin in Oranienburg, wird sich wieder als Beisitzerin bewerben. Die SGK ist ja vollends auf Online-Seminare umgestiegen und freut sich darauf und hofft, irgendwann wieder Fraktionsklausuren in den Gemeinden fachlich zu unterstützen.

Am Dienstag ging es dann doch relativ schnell. Der in der Öffentlichkeit unter heftigen Beschuss geratene AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke gab sowohl sein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung als auch im Lehnitzer Ortsbeirat auf. Hintergrund war die Verurteilung wegen Volksverhetzung. Konsequent und richtig, fand der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD). Allerdings hätte der Selbstreinigungsprozess schneller gehen müssen. Die Tat lag immerhin zwei Jahre zurück. 

Mit umfangreicher Tagesordnung startete am Mittwoch der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz im Landtag in einer Präsenzsitzung. Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, berichtete voller Stolz, dass auf Vorschlag der SPD-Fraktion Oranienburgs Gleichstellungsbeauftragte, Christiane Bonk, als Expertin für das Fachgespräch zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm des Landes Brandenburg eingeladen wurde. 

Auch in dieser Woche möchte ich euch ein Mitglied des Oranienburger Juso-Sprecher:innenrates vorstellen. Julian Burchardt ist stets engagiert und bemüht, die Welt sozialer und gerechter zu machen. Hierbei lässt er keine Möglichkeit aus, um die Gesellschaft von Rassismus, Antisemitismus und sämtlicher Diskriminierung zu befreien. Hier erfahrt ihr mehr über Julians Vorstellung einer sozial gerechteren Zukunft.

Am Mittwoch tagte in einer Videokonferenz die Kreistagsfraktion der SPD. Es standen wieder viele Themen auf der Tagesordnung. Für den Bildungsausschuss musste eine Stelle des sachkundigen Einwohners neu besetzt werden. Die Fraktion verständigte sich einmütig auf einen Oranienburger Vorschlag. Mareen Curran, die ASF-Vorsitzende aus Oberhavel wurde auserwählt.  

Morgen, am Samstag, wird in Oranienburg ein neuer Unterbezirksvorstand der SPD-Oberhavel gewählt. Auch Oranienburgs SPD schickt drei Kandidat:innen ins Rennen. Lisa Wagner, Ralf Leymann und Ottomar Voß wollen im neuen Vorstand mitarbeiten. Für die Versammlungsleitung hat sich der bisherige Vorstand auf Dirk Blettermann verständigt. Wenn der Parteitag diesem Vorschlag folgt, dann haben sie wahrscheinlich seine stringente Verhandlungsführung in der Stadtverordnetenversammlung im Kopf. Schließlich stehen jede Menge Wahlen an, die ordentlich und schnell durchgeführt werden müssen. 

Bleibt alle gesund, haltet Abstand zu anderen, schützt Euch, setzt Masken auf, bis zum nächsten Freitag, 

Euer

Henri von Oranienburg 

Äpfel und Birnen, Käse und Quark

Am Montag war es endlich vollbracht. Der Haushalt der Stadt Oranienburg wurde mit 29 Ja-Stimmen beschlossen. Zuvor kam es allerdings zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Verwaltung und Stadtverordneten! Schon im Hauptausschuss ärgerte sich der Bürgermeister über einen Antrag, den CDU, Freie Wähler und FDP eingebracht haben und ihm das Budget kürzen wollten. Nachdem der Verwaltungschef erneut den Fraktionen der Stadt Unkenntnis vorgeworfen hat, platzte dem CDU-Fraktionschef Werner Mundtförmlich der Kragen. Unerhört fand er es, dass Bürgermeister Alexander Laesicke von Äpfeln und Birnen und anschließend auch noch von Käse und Quark gesprochen hat. Und es ging nicht um seinen Diätplan sondern über einen Antrag einiger Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung. 

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Auf ihr Wort ist Verlass

Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung hat die ASF Oberhavel am Ort des einstig größten Frauen-Konzentrationslagers in Deutschland an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Jährlich im April wird in Ravensbrück mit Gedichten und Rosen an Leid und Tod erinnert. ASF-Vorstandsmitglied Kirstin Fussan und SPD-Bundestagskandidatin Ariane Fäscher trugen vergangenen Samstag stellvertretend für die ASF den Kranz und unser Gedenken nach Ravensbrück.

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Oranienburger Gespräche

Am letzten Freitag wurde über die frühere SPD-Stadtverordnete und Vorstandsmitglied Meike Burchardt im Oranienburger Generalanzeiger berichtet. Seit vielen Jahren rettet die Oranienburgerin Lebensmittel vor der Mülltonne – über die Initiative Foodsharing. Durch einen öffentlich zugänglichen Kühlschrank sollen zukünftig das gerettete Obst und Gemüse länger haltbar bleiben. Vor einigen Wochen wandte sich der kürzlich bei den Grünen ausgetretene Henning Schluß an den Gemeindekirchenrat und den Vorsitzenden der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) mit einem ähnlichen Vorschlag. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn aus dem Projekt nichts wird. 

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Und morgen geht die Sonne wieder auf…

Am Standort des ehemaligen KZ Oranienburg in der Berliner Straße finden derzeit archäologische Grabungen statt. Hintergrund ist die Vorbereitung des Neubaus des Polizei-Wohnheims sowie der von den Stadtverordneten beschlossenen Neugestaltung des Gedenkorts. Im Gespräch mit dem ausführenden Archäologen Torsten Dressler erfuhr Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann einiges über den Standort und seine bauliche Geschichte. Gemeinsam mit vielen weiteren Engagierten, der Stadt, der Gedenkstätte und dem Land wird der Abgeordnete weiter an der Entwicklung des Gedenkortes arbeiten!

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Oranienburger Politik ohne Polemik?

Sie haben das Rotkehlchen gelesen und das Kreuzworträtsel gelöst? Marei John Ohnesorg und Mareen Curran haben diese Woche unter allen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort die Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:innen, die wir schon benachrichtigt haben. Wir haben Oranientaler verlost, die in vielen Geschäften hier in der Innenstadt eingelöst werden können.

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Wechselstimmung, auch in Oranienburg

Am Wochenende wurde, wie in regelmäßigen Abständen, die Stimmung der Brandenburger:innen erfasst. Nach rund eineinhalb Jahren Regierungszeit von SPD, CDU und Grünen haben es die Christdemokrat:innen geschafft, mit den Grünen bei 14 Prozent gleichzuziehen. Die Brandenburgische SPD belegt mit 24 Prozent den ersten Platz. Der Oranienburger Wahlkreis wird farblich weiterhin rot gesehen, also weiterhin in der Hand des Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD). 

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Bürgermeister im „Kreuzverhör“

Das neue SPD-Stadtmagazin Rotkehlchen scheint sich schon nach der ersten Ausgabe zum echten Renner zu entwickeln. Es haben sich auch einige gemeldet, die keine Ausgabe erhalten haben. Besonders der Artikel über die Arbeit des Bürgermeisters fand wohl eine besondere Beachtung. Außerdem wir haben auch gehört, dass das „Rotkehlchen“ an die weitergegeben wurde, die keines erhalten haben. Kurz, die Auflage der nächsten Ausgabe wird erhöht, freute sich Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg mitzuteilen.    

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Oranienburger Abhängigkeiten

Am letzten Wochenende waren sie wieder unterwegs. Die fleißigen Sozis, die (auch außerhalb von Wahlkämpfen) das Gespräch mit den Menschen suchen, haben das erste Exemplar des ersten „Rotkelchen“ verteilt. Oranienburgs Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden zukünftig nicht nur über die sozialen Medien weiter aktiv sein. Auch die früher typischen Zeitschriften werden wieder verteilt. Und wer kein Exemplar in seinem Briefkasten hatte, kann auch über die Facebook-Seite der Oranienburger SPD den Inhalt herunterladen und lesen.

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SPD begrüßt Planung zum Ausbau der Sachsenhausener Straße – Mobile Querungshilfen als Zwischenlösung gefordert

Neue Bushaltestellen, zwei Querungshilfen und Verbesserungen für Radfahrende: Die SPD begrüßt den geplanten Ausbau der Sachsenhausener Straße und die damit verbundenen Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Geplant ist zunächst der grundhafte Ausbau der Sachsenhausener Straße zwischen Rungestraße bis 100 Meter nördlich der Heidestraße, der 2024 beginnen soll.

Die am Mittwoch im Bauausschuss der Stadt Oranienburg auf der Tagesordnung stehenden Planungen beinhalten auch die im Rahmen eines Beschlusses der Stadtverordneten vom Juni 2020 geforderten Querungshilfen. Der damalige Antrag der SPD-Stadtfraktion „Die Sachsenhausener Straße für Fußgänger/innen und Radfahrende sicherer machen!“ forderte aber auch eine bessere Markierung von Radwegen an der Einmündung zum Kreisverkehr an der Rungestraße. Diese ist der Planung noch nicht explizit zu entnehmen.

Der Stadtverordnete für Oranienburg-Neustadt Björn Lüttmann kommentiert: „Die Sachsenhausener Straße ist eine der vielbefahrensten Straßen Oranienburgs und damit auch eine der gefährlichsten. Für Fußgänger und Radfahrende ist es eine echte Herausforderung, die Straße im Berufsverkehr zu überqueren. Ich freue mich daher, dass die Stadt nun konkrete Vorschläge für einen Ausbau und damit mehr Sicherheit für die Sachsenhausener Straße vorgelegt hat. Die geplanten zwei neuen Bushaltestellen verbessern zudem die Erreichbarkeit der Ärztehäuser und machen den ÖPNV in der Stadt attraktiver. Noch keine Information gibt es dazu, wann die beschlossenen farbigen Markierungen für einmündende Fahrradwege am Kreisverkehr Rungestraße und Sachsenhausener Straße kommen sollen. Ich hoffe, dass auch dieser Beschluss der Stadtverordneten umgesetzt wird. Aus meiner Sicht muss damit auch nicht bis zum Ausbau gewartet werden, da es sich lediglich um das Auftragen von etwas Farbe handelt.“

Burkhard Wilde, Sachsenhausener Stadtverordneter und Mitglied im Bauausschuss ergänzt: „Wir brauchen schon jetzt Zwischenlösungen für Querungshilfen im Verlauf der Sachsenhausener Straße. Mobile Querungshilfen oder Verkehrsinseln ließen sich kurzfristig und einfach realisieren. Mit diesen Hilfsmitteln könnte schon jetzt für eine Verkehrsberuhigung und mehr Verkehrssicherheit in der Sachsenhausener Straße gesorgt werden. Die Oranienburgerinnen und Oranienburger sollen nicht noch drei Jahre warten müssen, bis zumindest ein Teil der Sachsenhausener Straße sicher überquert werden kann. Ich werde dazu im Ausschuss nachfragen und hoffe, die Stadtverwaltung hat entsprechende Möglichkeit schon geprüft.“