Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
AKTUELLES
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Was für eine Woche. Viele von Euch haben sicher die Wahlen in den USA verfolgt, die Midterms. Das macht Hoffnung, was die Zukunft angeht. Auch in den USA, in Serbien, in Israel zeigen die Wahlergebnisse, bei allen Widrigkeiten, dass sich demokratische Mehrheiten durchsetzen können. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Wir schauen auf alles, was da in Europa und in der Welt passiert, aber in unserer Kolumne geht es natürlich um Oranienburg. Und auch hier war viel los:
Die Lichternacht war ein voller Erfolg. Fast 5000 Menschen feierten rund um die Bernauer Straße. Das Bürgerbüro von Björn Lüttmann hatte, wie immer zu diesem Anlass, seine Türen geöffnet. Zusammen mit derm Ortsverein der SPD Oranienburg hat er eingeladen. Wir konnten kleine und große Gäste mit Zuckerwatte, Slushi, Glühwein und dem Glücksrad begeistern. Musik und gute Gespräche gab es natürlich auch. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende des Ortsvereins, hat sich gefreut, dass so viele mit angepackt haben: Ein tolles Team, eine solidarische Truppe.
„Dieser Mauer hier hinter mir hat viel gesehen.“ So hat es Jennifer Collin-Feeder, unsere Bürgermeisterin bei der Eröffnung des neuen Gedenkortes formuliert. Der Gedenkort des ehemaligen KZ Oranienburg wurde in Beisein von Ministerpräsident Dietmar Woidke eingeweiht. Ein würdiger Ort des Gedenkens, mitten im Stadtgebiet. Die Open-Air-Ausstellung erinnert an das erste Konzentrationslager Preußens. Zwischen 1933 und 1934 waren hier rund 3.000 Menschen inhaftiert. Viele haben sich dafür engagiert, dass der Ort der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und auch unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann sagt zu Recht: „Ich bin stolz darauf, die Neugestaltung mit initiert und begleitet zu haben“. Viele waren für die SPD dabei, darunter auch der Vorsitzende der SVV, Dirk Blettermann, und viele andere.
Ein Jubiläum wurde bei der Polizei gefeiert: 20 Jahre Hochschule der Polizei am Standort in Oranienburg. Hier werden Polizistinnen und Polizisten ausgebildet, die unsere Demokratie und unsere Freiheit schützen. Seit 2006 wird hier auf dem Campus ausgebildet. Zwei Mal im Jahr werden etwa 220 Nachwuchskräfte aufgenommen. Bei der Jubiläumsveranstaltung wurden auch Pläne für die Zukunft vorgestellt. Wir gratulieren!
Und sonst so? Unsere SPD-Fraktion hat getagt, Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig dafür in die Bibliothek eingeladen. Wir haben uns, wie die anderen Fraktionen auch, mit dem Haushalt der Stadt Oranienburg beschäftigt. Die nächste Sitzungfolge steht an und will vorbereitet werden. Die Ortsbeiräte tagen schon diese Woche, nächste Woche kommen die Ausschüsse.
Was die Stadt angeht: Es gab eine Tagung der Bürgermeisterinnen vom Deutschen Städte- und Gemeindebund: Hier ein Foto der Bürgermeisterinnen aus Brandenburg. Eine weitere Neuerung aus der Stadt: Das Bürgerbüro vergibt jetzt Termine online für vier Tage – nur am Dienstag können Sie ohne Termin kommen. Und die nächste Bombenentschärfung steht an und wird vorbereitet. Am 11.11. wird der Sperrkreis rund um die Adolf-Damaschke-Straße eingerichtet, über 6000 Menschen sind betroffen.
Genießt die letzten bunten Herbsttage,
viele Grüße, Eure Henriette von Oranienburg

Fliegende Hafenbars im Oktober
Hafenbar fliegt ein! Dass die Hafenbar jetzt am Kaiserhafen eingeflogen ist, ist großartig. Auch die Strandkörbe sehen gut aus. Die Idee ist perfekt, hier direkt am Wasser zum Verweilen einzuladen, zum Austausch, zu einem Getränk, einem kleinen Snack. Genau solche Orte brauchen wir. Wenn, ach wenn es doch nicht Oktober wäre. So hat die gute Nachricht einen faden Beigeschmack. Eröffnung im Mai 2027. Nun ja. Wir freuen uns trotzdem und laden ein, sich dort zu treffen, wenn der Winter vorbei ist…
Björn Lüttmann ist ansprechbar. Am Dienstag gaben sich die Besucherinnen und Besucher wieder die Klinke in die Hand. Drei Stunden lang ging es im Bürgerbüro in der „Ansprechbar“ querbeet durch die Themen. Es ging um den Zustand von Fußwegen, um Elektroroller, um Sozialabgaben und vieles mehr. Die nächste „Ansprechbar“ wird es am Mittwoch, 23. Dezember 2026, von 10 bis 13 Uhr im Bürgerbüro von Björn Lüttmann (Bernauer Straße 52, Oranienburg) geben. Wir finden: Ein tolles Angebot!
Eine Veranstaltung der besonderen Art fand gestern in der Bibliothek statt. Zusammen mit der Friedrich-Wolf-Gesellschaft wurde zu “überLEBEN“ eingeladen, Frank Jahnel hat die Begrüßung übernommen Angekündigt war ein Bühnentalk zum Thema Brustkrebs. Die Gäste wurden von einer spannenden Mischung aus Lesung, Informationen, Erfahrungsberichten, aber auch Quiz, Unterhaltung und Musik überrascht. Marei John-Ohnesorg war dabei und findet: Das war ein gelungener Abend, der mit ein paar Mythen aufgeräumt hat und klare Empfehlungen mit sich gebracht hat. Ganz oben steht natürlich Vorsorge, aber auch Bewegung und einiges mehr.
Harter Schnitt: Direkt neben der Bibliothek findet gerade der Oranienburger Herbstrummel statt. Noch bis zum 2.11. läuft der Jahrmarkt vor dem Schloss. Autoscooter und Süßes, Karussell und alle möglichen Spielstände laden ein, das Herbstwetter auszublenden. Am Wochenende ist noch offen.
Gero in Marokko: Zum ersten Mal seit Jahren ist der Jungsozialist Gero Gewald bei der Lichternacht nicht am SPD-Stand zu finden. Der Grund? Er ist zusammen mit einer Delegation der Jusos Brandenburg nach Marokko gereist, um dort mit dem örtlichen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung mit verschiedenen Akteuren ins Gespräch zu kommen. Die Leitthemen der Reise sind Feminismus und die politische Partizipation junger Menschen in Deutschland und Marokko. Sein vorläufiges Fazit: „Es sind viele spannende Gespräche von jungen Aktivisten, über den deutschen Botschafter, Abgeordnete der PPS (Partei des Fortschritts und des Sozialismus) bis zur Energieministerin und einem Parlamentsbesuch. Es ist erstaunlich, was die FES unserer Delegation organisiert hat!“. Das klingt doch vielversprechend und wir wünschen weiterhin eine gute Reise.
Die Lichternacht steht bevor: Heute lädt die City Gemeinschaft Oranienburg wieder in die Bernauer Straße ein. Um 18 Uhr startet der Lampionumzug, die Geschäfte haben länger geöffnet, weitere Stände werden aufgebaut. Wir sind wie immer auch dabei, zusammen mit unserem Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann. Der Ortsverein, so SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg, wird gut vertreten sein und wir geben alles: Ihr findet in bewährter Tradition neben Glücksrad, Punsch und Slushi auch politische Gespräche zu den Themen, die Euch bewegen und Musik von DJ Al Disco. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch! Die Spenden, wie immer für einen guten Zweck, gehen dieses Jahr an das Jugendnetzwerk Lehnitz Connect.
Bis heute Abend, bei hoffentlich schönem Herbstwetter,
Euer Henri von Oranienburg
Popcorn und Politik

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands arbeitet derzeit an ihrem neuen Grundsatzprogramm. Auch in Oranienburg wurde am vergangenen Wochenende über diese Thema auf dem Parteikonvent diskutiert. Star-Gast war der ehemalige Bundes-Arbeits-und Sozialminister Hubertus Heil. Er übergab dabei einem unserer Neumitglieder sein Parteibuch. Aber auch die übrigen Gäste sind politische Schwergewichte der Landespolitik: Kurt Fischer und Katrin Lange. In Workshops ging es insbesondere um die Themen Wirtschaft und Arbeit, Leben im ländlichen Raum und um SPD-Grundwerte. Eine interessante Arbeit an der auch reichlich Oranienburger Sozis teilnahmen. Unter ihnen: Dirk Blettermann, Gero Gewald, Marei John-Ohnesorg, Jennifer Collin-Feeder, Björn Lüttmann und Mareen Curran.
Bei Oranienburgs größter Investition, dem Neubau eines Umspannwerkes wurde am vergangenen Montag das Richtfest gefeiert. Der Neubau ist notwendig geworden, weil die Stadt inzwischen über 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt und vor allem die Wirtschaft stark investiert und deshalb dringend mehr Strom benötigt als jemals zuvor. Insgesamt werden 34 Mio. Euro investiert. Gut angelegtes Geld, weil in wenigen Jahren schwarze Zahlen erwirtschaftet werden. Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD), dem Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft Dr. Olaf Lüke und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Burkhard Wilde (SPD) konnte man ihre Freude bei den kurzen Ansprachen wahrlich ansehen. Viele Stadtverordnete wie Antje Wendt, Olaf Kästner, Gero Gewald und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung Dirk Blettermann wohnten der Veranstaltung bei.
Ehrenamt des Monats Oktober des Landes Brandenburg. Brandenburgs Staatskanzlei-Ministerin Kathrin Schneider (SPD) kam am Montag nach Oranienburg, um die Initiatorin von Lehnitz-Connect, Sandra Lorenz, zu ehren. Für die Stadt konnte der Vorsitzende der Oranienburger SVV, Dirk Blettermann (SPD) einige Worte des Dankes für das soziale Engagement sprechen. Innerhalb kurzer Zeit haben junge engagierte Menschen richtig gut von sich reden gemacht. So viel Gemeinsamkeiten und Ideen mussten wahrlich geehrt werden. Danke!
Kennt ihr das, wenn unter dem Pfannendeckel das Popcorn aufzuplatzen beginnt? So oder so ähnlich muss es wohl derzeit auch im Oranienburger AfD-Stadtverband und ihrer Fraktion aussehen. Von den 11 Stadtverordneten trugen in der vergangenen Woche drei ihre Differenzen mit der Fraktionsspitze in die Öffentlichkeit. Angeführt wurden sie dabei von der ehemaligen AfD-Bürgermeisterkandidatin. In Zeitungsartikeln ist unter anderem die Rede von „ungeheurlichen Vorwürfen“, „Einschränkung der Meinungsfreiheit“, „Verleumdung“ und „Rufschädigungen“. Stand Donnerstagabend ist noch niemand der Stadtverordneten aus Partei oder Fraktion ausgetreten und so dürfte der Konflikt wohl weiter im Ortsverein schwelen. Umso erleichterter kann man darüber sein, dass die Mehrheiten in Oranienburg nicht von der AfD abhängen und so lädt dieses Schauspiel der Rechtsaußenpartei zum Zurücklehnen und Popcornessen ein.
In der vergangenen Kolumne ging es unter anderem um die Aufhebung des Einzelhandelskonzepts. Diesen Antrag stellte die CDU kurzerhand zum SPD-Antrag, der eine Aktualisierung vorsah, und drückte ihn mit Stimmen von CDU, AfD und FDP/Piraten durch. Die CityGemeinschaft reagierte entäuscht, es bestand die Gefahr, dass die Lichternacht in den kommenden Jahren ins Wasser fallen könnte, weil Fördermittel wegfallen könnten. Gestern sorgte Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder für eine neue Entwicklung, indem sie den Beschluss beanstandete. Hintergrund sind verfahrensrechtliche Probleme. Ein möglicher Beschluss dieser Tragweite (Streichung) müsse der Öffentlichkeit zuvor kundgetan werden, insbesondere um Bürgerinnen, Bürgern und Betroffenen Gelegenheit zu geben, sich zu dem Ansinnen zu äußern. Nun liegt der Ball wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Stadtverordneten. Auf der Versammlung im Dezember wird über die Beanstandung und den Antrag erneut beraten und abgestimmt. Man darf gespannt sein, wie die Diskussion und die Abstimmung verlaufen wird.
Ein Jahr im Amt! Jennifer Collin-Feeder, unsere Bürgermeisterin, ist genau ein Jahr im Amt. Sie erzählt, wie der Wahlabend war und der erste Arbeitstag. Aufregung und Zuversicht prägten die erste Zeit. Jetzt ist der Druck der Verantwortung groß, aber auch die Freude darüber, gestalten zu können. Und sie zeigt den klaren Willen, das zu tun. Was sie als ihre größte Herausforderung sieht und was sie sich für die Zukunft wünscht? Hören Sie selbst.
Ein schönes Wochenende wünscht
Henriette von Oranienburg
Eine turbulente Stadtverordnetenversammlung!

LEO. So heißt die Holding der Stadt Oranienburg: Einmal im Jahr geht’s in Klausur. Zahlreiche Themen wurden intensiv beraten. Von Wohnungsbau, Freizeitangeboten in Turm und Schlosspark über Wasserversorgung bis hin zum diesjährigen Schwerpunkthema „Fernwärme“ reichte die Palette. 24 Stunden intensive Arbeit. Eine Stunde wurde eine wunderschöne Wanderung durch die Schorfheide gemacht. Natürlich wurde dabei bilateral weiter an den Themen gearbeitet. Mit SPD-Parteibuch waren Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig, Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Burkhard Wilde dabei.
„O zapt’is“ hört man in Brandenburg eher seltener. Am vergangenen Wochenende konnte man den Spruch im passenden Ambiente eines Bierzelts auf der Wiese vor der TURM-ErlebnisCity öfter hören. Enrico Kitschun veranstelte erneut sein Oktoberfestformat. Für Brezeln, alkoholhaltige Erfrischungsgetränke, ein spektakuläres Bühnenprogramm und gute Stimmung hat sich auch eine Gruppe Sozis auf den Weg gemacht. Unter anderem nahmen Marei John-Ohnesorg, Yvonne Lehmann, Dirk Blettermann, Gero Gewald und Torsten Simon teil. Eine gute Runde, bis zum nächsten Jahr!
Am Montag tagten die Stadtverordneten in der Oranienburger Orangerie. Um es gleich zu sagen. Es war wieder einmal keine Sternstunden des „Parlaments“. Zu Beginn gab es eine Gedenkminute für die vier jungen Menschen, die in der Vorwoche durch einen unverantwortlichen Autofahrer ums Leben gekommen sind. Der FDP-Ortsvorsteher Daniel Langhoff aus Wensickendorf bat dem Stadtvorsteher Dirk Blettermann (SPD) darum, die Gedenkminute abzuhalten. Dass anschließend FDP und CDU einen Dringlichkeitsantrag vorlegten, indem die Bürgermeisterin beauftragt wird, die vom Landkreis Oberhavel verfügten Tempo-30-Zonen in Oranienburg wieder rückgängig zu machen (was rechtlich gar nicht möglich ist), entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Zu dieser Sitzung hatte die AfD einen Antrag eingereicht, der sich thematisch mit Schmachtenhagen befasste. Als Schmachtenhagens Ortsvorsteher Enrico Gentz (Freie Wähler) das Wort ergriff, sagte er zunächst, dass der Antrag grundsätzlich berechtigt, aber auch unnötig, weil bereits abgesprochen sei. Stattdessen wünschte sich der Ortsvorsteher von der Rechtsaußen-Fraktion, mehr Engagement in ihre Mitglieder zu stecken: Das zuständige AfD-Ortsbeirats-Mitglied sei seit Mai/Juni 2025 nicht mehr zu den Sitzungen des Gremiums erschienen! „In dieser Zeit seiner Abwesenheit wird er vermutlich ebenso viele sinnstiftende Beiträge zu den Beratungen beigesteuert haben, wie seine anwesenden Parteikameraden in der SVV. Ob diese Arbeitshaltung aber der Anspruch der Menschen aus Schmachtenhagen ist, darf gern bezweifelt werden“, bewertet der stellvertretende SPD-Ortvereinsvorsitzende Gero Gewald die Ausführungen des Ortsvorstehers.
Die Sozis brachten zwei Anträge ein: Zum einen ging es um die Sicherheit der Fußgängerquerungen an Kreisverkehren, was in etwas geänderter Form beschlossen werden konnte. Danach wurde über einen Antrag der SPD-Fraktion mit dem Thema „Einzelhandelskonzept in der Oranienburger Innenstadt“ beraten. Um es vorwegzusagen: Die CDU, mit Stimmen von FDP/Piraten und AfD, verhinderten nicht nur eine Neufassung der Konzeption, sondern ganz spontan wurde der SPD-Antrag umgedreht und eine komplette Abschaffung beantragt. Das brachte am Folgetag die Oranienburger Händlerschaft zurecht auf die Palme. Die Citygemeinschaft hatte wenige Tage zuvor an alle appelliert, für den SPD-Antrag und somit für ein neues Konzept zu stimmen. Ganz ohne Konzept sind nun verschiedene Fragen offen, die Folgen sind noch nicht vollständig absehbar und wohl deutlich weitreichender, als von CDU, FDP/Piraten und AfD vermutet. Die City-Gemeinschaft ist „enttäuscht“. SPD-Stadtverordneter Björn Lüttmann kommentiert: „Ein denkwürdiger Abend in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung: In der Folge wird er möglicherweise zu einem fatalen weiteren ‚Ausbluten‘ der Innenstadt führen. Als SPD-Fraktion werden wir weiter an der Seite der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler stehen sowie an der Seite derer, die eine attraktive Innenstadt wollen.“ Die CDU hat mit ihrem Abstimmungserfolg der Stadt keinen Gefallen getan.
Und was noch in der Stadtverordnetenversammlung passiert ist: Jennifer Collin-Feeder hat den Haushalt eingebracht. Rechtzeitig, um jetzt diskutiert und dann, so der Plan, im Dezember verabschiedet zu werden. Sie hat einen konsolidierten Haushalt eingebracht und hat klar und nüchtern erklärt, dass es kein Haushalt ist, wie sie ihn sich gewünscht hätte. In Zeiten voller Kassen lässt es sich leichter planen. Sie betont, dass es eine Gemeinschaftsleistung der Stadtverwaltung war, ein Kraftakt, der alle gefordert hat. Um so mehr sticht heraus, dass der Haushalt rechtzeitig vorliegt und keine Kredite umfasst. Jetzt startet die Debatte im parlamentarischen Verfahren.
Stadtverordnetenversammlung verpasst? Kein Problem! Auf der Stadtseite können Sie sich die Aufzeichnung ansehen – einfach hier klicken: Mediathek Stadt Oranienburg
Am Mittwoch wurden der Feuerwehr wieder neue Fahrzeuge übergeben. Nicht nur die Oranienburger Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder war angetan von den Fahrzeugen und dem Engagement der Feuerwehrleute, die sich auf dieses Ereignis richtig gut vorbereitet haben. Sie dankte den anwesenden Stadtverordneten Dirk Blettermann, Burkhard Wilde, Olaf Kästner (Die Linke), Heino Sandig, Heinz Ließke und Antje Wendt (beide Freie Wähler). Für ihre Teilnahme und der daraus folgenden Wertschätzung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte. Verwundert waren einige Feuerwehrleute über das Fernbleiben der Stadtverordneten einiger anderer Fraktionen.
Unsere Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder war gestern Abend zu Gast in unserer Mitgliederversammlung. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende des Ortsvereins, hat eingeladen. In einem ausführlichen Interview hat sie vom Haushalt berichtet, wir haben über das Einzelhandelskonzept, die Friedhofsgebühren und das Photovoltaik-Konzept gesprochen. Wir haben über ihre Kita-Hospitationen gesprochen, aber auch über ihr Interview in der Zeitschrift Marie Claire zum Thema „Zusammenhalt“. Eine spannende Debatte, die ausführlich die Hintergründe erläutert hat. Wir wünschen viel Erfolg für die weitere Arbeit! Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung ging es dann um den Nahverkehrsplan des Landkreises, der jetzt vorliegt. Wir haben uns angeschaut, was Oranienburg betrifft, und uns klar dazu positioniert.
In der Vorwoche wurde wieder einmal die politische Stimmung in Brandenburg abgefragt. Dass die brandenburgische SPD bei 20 % taxiert wird, ist nicht berauschend. Die brandenburgische CDU ist inzwischen einstellig und liegt bei 9 %, gleichviel wie die brandenburgische Linke. In Oranienburg sind die Zahlen für einige noch noch dramatischer, wie der Trend nahe legt.
Euch allen noch eine schöne Woch!
Eure Henriette von Oranienburg
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Alle Sitzungen und die Tagesordnungen finden Sie auf der Seite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Sitzungstermine / Stadt Oranienburg
Wo: Orangerie im Schlosspark
Alle Sitzungen und die Tagesordnungen finden Sie auf der Seite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Sitzungstermine / Stadt Oranienburg
Die Mitglieder der SPD Oranienburg kommen zum traditionellen Martinsgans-Essen zusammen. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!
Wann: 14.11.26 | 16 Uhr | Oranienburg Mittelstadt – der genaue Ort wird bei der Anmeldung genannt
Anmeldung: Bei unserer Vorsitzenden Marei John-Ohnesorg per Mail johnohnesorg_spd@yahoo.com






































