Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
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Nichts los in Oranienburg? Von wegen. Wir machen ja in gar keinem Fall Produktwerbung und auch nicht für bestimmte Läden oder Ketten. Aber ein neuer Biomarkt ist schon eine Erwähnung wert. In der André-Pican-Straße hat ein Biomarkt eröffnet, groß, gut sortiert. Das ist eine gute Ergänzung in unserer Stadt. Eine ganz andere Neuerung gab es ein Stück weiter in der Saarlandstraße. Die drei fulminanten Schlaglöcher sind wieder gefüllt. Endlich. Das hat diesmal ganz schön lange gedauert. Aber jetzt ist der Schaden behoben.

Und täglich grüßt der Rechtsruck aus Velten. Nun wurde ein rechtsextremer Heimat-Mann (umbenannte NPD) von den Stadtverordneten zum Europabeauftragten der Stadt gewählt. Die Wahl war geheim, das Ergebnis aber öffentlich: 12 Stimmen sammelte er. Wer der Veltener Lokalpolitik länger folgt, kennt aber diese Stimmenanzahl: Es ist die Zahl jener Mehrheit, mit der „ProVelten“, AfD und NPD/“Die Heimat“ regelmäßig Beschlüsse fassen, z.B. um das Ergebnis der demokratischen Bürgermeisterwahl anzufechten. Besonders auffällig: Susanne Mihatsch von „ProVelten“ hat den 2019 wegen Nötigung verurteilten ehemaligen NPD-Mann für die Wahl vorgeschlagen. Es bleibt zu hoffen, dass die Veltener zur nächsten Kommunalwahl hinter die wohlklingende, aber massiv bröckelnde Fassade von „ProVelten“ schauen und den Drift nach rechtsaußen quittieren.
„Die Linke“-Oberhavel veröffentlichte einen Cartoon zum Geschehen in Velten. In einem Kommentar darunter schrieb sie, dass man AfD und „Die Heimat“ derzeit noch nicht gleichsetzen könne. Aber stimmt das? Nun ist Gleichheit gewiss ein hoher Anspruch – selbst zwei Blätter vom selben Baum gleichen sich nicht. Aber You-Tube sei Dank, kann sich jeder die Reden der NPD von vor 15 Jahren anhören, als sie noch in manchen Landtagen saßen. Dem geneigten Leser sei nahegelegt, sich eine beliebige NPD-Rede rauszusuchen und sie mit einer durchschnittlichen, aktuellen AfD-Rede zu vergleichen. Das Ergebnis könnte verblüffend sein!
Wenig verblüffend waren die Reaktionen auf die Wahl des „Die Heimat“-Stadtverordneten. Eine Oranienburger AfD-Stadtverordnete kommentierte: „Sehr gut!“, ein anderes AfD-Fraktionsmitglied lenkte bei der Frage nach der Gesinnung des Mannes direkt zur Gesinnung „linksgrüner Politiker“ ab. Es zeigt sich immer deutlicher, wo die AfD, ihre Mitglieder und Funktionsträger stehen. Wie viele wohl dieses Mal „von nichts gewusst“ haben wollen?
Kaum zu glauben, aber wahr: Dirk Blettermann wird sechzig Jahr‘. Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung feierte in der vergangenen Woche seinen runden Geburtstag. Über die Hälfte seines Lebens ist er bereits in der Oranienburger Kommunalpolitik aktiv und wer die Stadt von früher kennt, weiß, dass auch er – neben vielen anderen Ehrenamtlichen – oft an der richtigen Stelle die Hand gehoben haben muss. Und er macht es weiterhin. Burkhard Wilde und Matthias Hennig überreichten ihm am Rande der SPD-Fraktionssitzung ein Präsent anlässlich seines Ehrentages.
Apropos unsere Fraktionssitzung: Diese fand am Dienstag statt. Nachdem die Stadtverordneten und Sachkundigen die großen künftigen Linien besprochen haben, ging es um die Vorbereitung der Fachausschüsse. Relativ wenige, aber dadurch nicht minder wichtige, Beschlussvorlagen stehen einigen Anträgen gegenüber. Neben der Friedhofssatzung wird es um Ampeln, Arbeit in den Ortsteilen und vieles weitere gehen.
Am Mittwoch kam der SPD-Unterbezirksvorstand zusammen – also das Parteigremium, welches für ganz Oberhavel zuständig ist. Dieses Mal ging es nach Zehdenick. Gemeinsam mit Zehdenicks SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Erick Ruck wurde die Bürgermeisterwahl ausgewertet. Die Zehdenickerinnen und Zehdenicker haben gewählt und einen AfD-Mann zum Bürgermeister gemacht – mangels echter Alternativen und vieler vorheriger Enttäuschungen. Das ist nicht schön, muss aber akzeptiert werden. Statt nun aber den Kopf in Sand zu stecken, formieren sich die liberalen Kräfte in Zehdenick neu. Das ist gut, aber dafür braucht es Mitstreiterinnen und Mitstreiter – in Zehdenick und überall. Kommen Sie vorbei, werden Sie aktiv, setzen Sie sich mit uns ein für eine liberale, demokratische Gesellschaft!
Und für alle, die sich nun fragen, was in so einem Ortsverein eigentlich passiert, haben wir nun einen ganz heißen Tipp: Am Montag den 15. Juni 2026 zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung im Oranienwerk den Film „Unten – im Ortsverein“. Der Eintritt ist kostenfrei. Kommen Sie gerne vorbei! Mit dabei ist auch Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Oranienburgs SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg und unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/290186
Gestern, am Donnerstag, hat Marei John-Ohnesorg, SPD-Ortsvereinsvorsitzende, zur monatlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Diesmal hatten wir einen besonders spannenden Gast: Dr. Detlef Troppens, Geschäftsführer der Oberhavel-Kliniken, hat über den aktuellen Stand zum geplanten Klinik-Neubau in Oranienburg berichtet. Der Antrag ist gestellt. Bis wirklich alles fertig ist, wird es noch einige Jahre dauern. Gestern sind wir bei der gut besuchten Runde in alle Fragen rund um die neue Klinik eingetaucht, von der Finanzierung bis zur Busanbindung. War sehr informativ, auch wenn natürlich noch viele Fragen offen sind.
Ein wunderbares Wochenende wünscht
Euer Henri von Oranienburg
Lieb doch, wen Du willst!

Am Sonntag wurde vor dem Schloss Oranienburg die Regenbogenflagge gehisst. Anlass war der IDAHOBIT: Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die Regenbogenflagge zeigt: In Oranienburg ist kein Platz für Hass und Diskriminierung. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Offenheit und Respekt. Das war das Plädoyer von Oranienburgs Bürgermeisterin, Jennifer Collin-Feeder. Schülerinnen und Schüler vom Runge-Gymnasium haben dort Texte vorgetragen, die unter die Haut gingen: Mutig und sehr berührend. Das ist ein Auftrag an uns alle, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende der SPD Oranienburg, und viele weitere Stadtverordnete waren dabei. Und viele andere. Gut so!

Habt ihr schon vom Bauturbo gehört? Uns allen ist bezahlbares Wohnen ein Anliegen. In der Vergangenheit wurde gebaut – gerade die Zahlen in Oranienburg können sich sehen lassen. An vielen anderen Orten läuft es aber schleppend. Die Verfahren dauern zu lange. Das soll und wird sich ändern: Wenn ein Antrag gestellt wird, muss er in einer festen Frist von drei Monaten bearbeitet werden, sonst gilt er als genehmigt. Klingt gut? Finden wir auch. Der Haken: Die Verwaltung hat wenig Zeit, zu prüfen. Im Ortsbeirat Lehnitz war Enrico Wießner, der zuständige Baudezernent, zu Gast. Hier wurden die Details durchgesprochen. Klar ist, die Verwaltung steht deutlich mehr unter Druck. Aber das Ziel ist sinnvoll. Sag einer, Kommunalpolitik sei nicht spannend.

Der Verein „Willkommen in Oranienburg“ engagiert sich für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte. Am Mittwoch berichteten ehrenamtliche Integrationshelferinnen und -helfer im Kreistagsaal in Oberhavel von ihren Erfahrungen, Menschen beim Ankommen in Oberhavel zu unterstützen. Und natürlich waren auch viele dabei, die von eben diesen Angeboten profitierten. Hintergrund war der Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“. Es zeigt sich klar: Mit etwas Unterstützung können viele einen Neuanfang bei uns starten – sie gehen zur Schule, finden einen Job und werden Teil unserer Gemeinschaft. Finden wir großartig! Diese positiven Beispiele verdienen mehr Aufmerksamkeit, dann würde den Lautsprechern von Rechtsaußen ganz schnell die Luft ausgehen.

Im Verlauf der Woche sorgte ein MAZ-Artikel für Aufruhe: der AfD-Stadtverordnete Alfred Füllmann soll demnach den zu der Zeit leitenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Pascal Mundt (CDU) als „Vollpfosten“ bezeichnet haben. Direkt davor gab es eine wechselhafte Diskussion und, nach längerer Debatte, einen angenommenen Geschäftsordnungsantrag zum Ende der Debatte, wodurch der AfD-Vertreter dann eben auch zum Ende kommen musste. Dass in der SVV mit Beleidigungen hantiert wird, stellt eine neue Eskalationsstufe dar. In seiner Stellungnahme sagte der Vertreter der in weiten Teilen rechtsextremen Partei, dass „wenn es negativ angekommen“ sei, er sich dafür entschuldige. Letztlich fasste es der SPD-Stadtverordnetere Gero Gewald treffend in einem Kommentar zusammen: „Eine Beleidigung sagt am Ende mehr über den Absender aus als über den Empfänger.“

Bunte Truppen, Sport und PV

Unternehmen in Oranienburg investieren immer stärker in erneuerbare Energie. Eine beeindruckende Dimension hat die neue Photovoltaik-Anlage über dem Unternehmensparkplatz von TAKEDA. 3500 Solarmodule erzeugen 1,5 Gigawattstunden an Strom und tragen damit in Zukunft dazu bei, den Strombedarf des Unternehmens zu decken. Vor Ort produziert und gleich verbraucht. Finden wir super! Vier Millionen Euro kostete die Investition, die sich in rund 10 Jahre amortisiert haben soll. Unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, Brandenburgs Finanzminister Daniel Keller und Landrat Alexander Tönnies waren unter den Gästen, die den Startschuss für die Anlage gaben. Das Beispiel zeigt: Grüne Energie ist die Energie der Zukunft!
In Zehdenick fand am vergangenen Wochenende die Bürgermeisterwahl statt, zum vierten Mal in sieben Jahren. Inklusive zweier Stichwahlen waren die Menschen somit zum 6. Mal seit 2019 dazu aufgerufen, ihr Stadtoberhaupt zu wählen. Hinzu kamen wohl Frust mit der Nicht-Arbeit des vorherigen Bürgermeisters, der mit über 97% abgewählt werden musste und eine demokratische Mitte, die scheinbar nicht organisiert war. Perfekter – und quasi einmaliger – Nährboden also für Populismus, Demokratieverdrossenheit und somit die Wahl eines Kandidaten der extremen Rechten zum Zehdenicker Bürgermeister. Bei knapp 52% Wahlbeteiligung gaben ihm im ersten Wahlgang 58% ihre Stimme – also knapp 30% der Zehdenicker Wahlberichtigten, was aber dazu reichte, um erster hauptamtlicher, direktgewählter AfD-Bürgermeister in Brandenburg zu werden. Eigenartig: In den „sozialen Netzwerken“ liest man nach der Wahl in Zehdenick nichts von vermeintlichem Wahlbetrug, Briefwahleinfluss oder ähnlichem, den AfD-ler sonst in der von ihnen teils so genannten „Demokratiesimulation BRD“ herbeireden. Diesen scheint es in ihrer Blase wohl angeblich nur dann zu geben, wenn die Gegenkandidaten zur AfD gewählt werden. Wie schön doch ein einfaches Weltbild sein muss.

Wahlschlappen kassierte die AfD in der vergangenen Woche übrigens vier: Im Barnim unterlag sie in der Stichwahl zum Landrat Amtsinhaber Daniel Kurth (SPD, 66,1%). Im Panketal verteidigte SPD-Mann Maximilian Wonke in der Stichwahl mit über 70% das Bürgermeisteramt gegen die extreme Rechte. Zur Oberbürgermeisterwahl in Görlitz (Sachsen) lag sie 5% hinter dem CDU-Kandidaten und muss in die Stichwahl. Ebenfalls in Sachsen, in Aue-Bad Schlema, schaffte sie es nicht mal in die Stichwahl zum Oberbürgermeister. Alle diese Meldungen gehen neben der Wahl in Zehdenick derzeit unter, weshalb wir gern an sie erinnern. Generell: Von 294 Landräten in Deutschland stellt die AfD einen und von über 2.000 hauptamtlichen Bürgermeistern vier. Ein Scheinriese, der sich zur „Volkspartei“ verklärt.
Am Samstag fand das letzte Heimspiel des OHC statt. Zwar war der Klassenerhalt für beide Teams sicher, aber doch lieferten sich die Kontrahenten aus Oranienburg und Stralsund ein spannendes Spiel, das unsere Jungs letztlich gewannen, 26:23 Endstand. Nach dem Spiel wurden Spieler verabschiedet und Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Das Spiel verfolgten Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Landrat Alexander Tönnies, Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann und Stadtverordneter Gero Gewald. Nicht nur in Schräglage:-)
Die Kassen auf allen Ebenen sind leer – das ist nichts Neues. Auch im Landkreis Oberhavel muss künftig genau hingeschaut werden, wo Geld ausgegeben wird und wo gespart werden kann. Neu ist aber die Dimension, die die Oberhaveler seit der Wende so noch nie hatten. Aktuell gilt eine Haushaltssperre. In allen Bereichen soll jetzt gespart werden. Das heißt auch, zum Teil bei Trägern, die für den Landkreis Aufgaben erfüllen. In der Sondersitzung des Finanzausschusses am Montag wurde fraktionsübergreifend deutlich, dass viele Kreistagsmitglieder Einschnitte – zum Beispiel bei Hilfestrukturen für von Gewalt betroffenen Frauen – ablehnen. Die Ehrenämtler müssen nun gemeinsam mit allen Akteuren versuchen, den Spagat zwischen nötigen Einsparungen und drohenden Einschnitten bei zentralen Unterstützungs- und Hilfestrukturen auszutarieren. Das ist alles andere als leicht. Kar ist, wenn das Hilfenetz für Menschen zu sehr eingestampft wird, drohen Folgekosten im Sozialsystem zu späteren Zeitpunkten – das wird die SPD nicht mittragen.
Am Montag tagte die SVV und es war Einiges los. Michael Richter wurde neu für die SPD vereidigt. Max Haiduk folgt bei Bündnis 90 / Die Grünen auf Susanne Zamecki, die in die Stadtverwaltung wechselt. Wir wünschen allseits gutes Gelingen. Pascal Mundt, CDU, hat den urlaubenden Dirk Blettermann, SPD, vertreten und ist auch mit einigen Widrigkeiten aus einer unsortierten politischen Ecke im Verlauf der Sitzung souverän umgegangen. Und inhaltlich wurde Einiges auf den Weg gebracht: Das INSEK als Richtschnur für die Stadtentwicklung wurde nach konstruktiven, aber sehr langen Debatten, endlich verabschiedet. Die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur mit der Planung von Kita- und Schulplätzen wurde diskutiert. Das Thema wird uns noch weiter beschäftigen, hier gilt es, den Spagat zwischen guter Qualität, Zahlen und Kosten immer wieder neu auszuhandeln.. Danke an alle für die gute Debatte. Und die „bunte Truppe“ ist ein Schnappschluss, der am Rande der Sitzung entstanden ist. Auf weiter gute Zusammenarbeit!
Ansonsten finden wir: Die Gärten und Seen sollten vorerst glücklich sein, was Wasser angeht. Insofern wünschen wir uns ein paar trockene, sonnige Tage. Gern auch ein paar Grad mehr, da hätten wir auch keine Einwände.
In diesem Sinn wünscht einen schönen Freitag und ein wunderbares (hoffentlich langes…) Wochenende,
Euer Henri von Oranienburg
Stadtentwicklung voranbringen: Energie, Inklusion, Bücher für die Ortsteile

Am vergangenen Freitag war es wieder so weit: Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ rief der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu seinen 1.-Mai-Demonstrationen. Oberhavels Sozis besuchen dabei wie in diesem Jahr auch 150 weitere Menschen traditionell die Hennigsdorfer Demo. Besonders viele junge SPD-Mitglieder hielten die Tradition des Arbeiterkampftages hoch. Na dann: Bis zum nächsten Jahr und bis dahin – rein in die Gewerkschaften!


Am Dienstag gab es noch einen besonderen Geburtstag: 208 Jahre Karl Marx! Hierzu lohnt sich für die SPD ein nüchterner Blick auf ein ebenso prägendes wie widersprüchliches Verhältnis. Marx hat mit seiner Analyse von Kapitalismus, Klassenverhältnissen und sozialer Ungleichheit das Denken der Arbeiterbewegung tief beeinflusst, auch die frühe Sozialdemokratie. Während Marx jedoch auf die revolutionäre Überwindung des Kapitalismus setzte, entwickelte sich die SPD zur Partei demokratischer Reformen, sozialer Sicherung und parlamentarischer Verantwortung. Gerade diese Ambivalenz gehört zur Geschichte der Sozialdemokratie. Marx bleibt wichtiger Impulsgeber für die Kritik sozialer Ungleichheit, ohne dass seine politischen Antworten eins zu eins zum Selbstverständnis der modernen SPD geworden wären.
In der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 11. Mai geht es vom Dorfgemeinschaftshaus über Parkplatz-Photovoltaik bis zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept. Um das alles vorzubesprechen, lud der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig am Mittwoch seine Fraktion zur Sitzung. Die Ausschüsse haben in den meisten Fällen sehr deutliche Empfehlungen abgegeben und so bot sich noch die Zeit, über strategische Ausrichtungen und künftige Antragsideen zu sprechen. Aber dazu später mehr.
„Never change a winning team“ – das oder ähnliches muss sich die Brandenburger SPD-Fraktion wohl auf ihrer Klausurtagung gedacht haben. Unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann wurde als Fraktions-Chef bestätigt. Damit belohnen sie sein Engagement der vergangenen Jahre und seine von Weitsicht, Ausgleich und klarer Abgrenzung zur in weiten Teilen rechtsextremen AfD getragenen Reden. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg, lieber Björn!
Apropos Björn Lüttmann: Bereits am kommenden Mittwoch, dem 13. Mai 2026, lädt er zwischen 17-19 Uhr Interessierte zu seiner Bürgersprechstunde in das Oranienburger SPD-Büro ein. Eine Anmeldung ist möglich per Telefon: 03301-3978890 oder per E-Mail: bjoern.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de . Natürlich können individuelle Termine auch jederzeit über das Bürgerbüro vereinbart werden.

In der vergangenen Woche lief die Oranienburger Fahrbibliothek das erste Mal an, ein Projekt, das aus einem SPD-Antrag hervorging. Sie wird nun an jedem Dienstag in Oranienburgs Ortsteilen unterwegs sein und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, Bücher zurückzugeben oder neu auszuleihen. Bisher läuft der Prototyp und der Stadtverordnete Gero Gewald (SPD) hat sich das ganze vor Ort angesehen. In dieser Woche ging es durch Zehlendorf, Schmachtenhagen, Malz und Friedrichsthal. Am kommenden Dienstag sind dann Sachsenhausen, Germendorf, Lehnitz, Wensickendorf und Oranienburg-Süd dran. Ein tolles Angebot für die Ortsteile! Schaut gern mal vorbei. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Stadt: Neue Fahrbibliothek der Stadt geht an den Start / Stadt Oranienburg
Vor-Ort-Termin beim Umspannwerk: Es geht voran. Oranienburg macht mit dem Baubeginn des neuen Umspannwerkes einen großen Schritt in die Zukunft. Auf einer Fläche von ca. 10.000 m² bauen die Stadtwerke das neue Umspannwerk, dessen Leistung mit 80 MW die Voraussetzung schafft, die Ansiedlung neuer Industriebetriebe, Schaffung von E-Ladesäulen sowie die Umstellung der Heizsysteme auf Wärmepumpen abzusichern. Klar, dass die Stimmung beim Bauausschussvorsitzenden Burkhard Wilde (SPD) und dem Stadtverordneten Pascal Mundt (CDU) richtig gut war.

Am Mittwoch wurde in der Stadtbibliothek der Inklusive Jahresempfang gefeiert. Vorgestellt wurde dabei auch der neue Aktionsplan „oranienburg inklusiv “ für die nächsten Jahre. Dank des Engagements des Behindertenbeauftragten Holger Dreher ist Oranienburg schon heute Vorbild für viele Kommunen. Unterstützt wird er von vielen Akteuren zum Beispiel der Geschäftsführerin der Lebenshilfe Oberhavel Süd, Uta Gerber, und dem Arbeitskreis für die Belange von Menschen mit Behinderung. Da geht es um barrierefreie Bushaltestellen, abgesenkte Bordsteine oder eine barrierefreie Webseite der Stadtverwaltung. Unter den Gästen waren auch der Stadtverordnete Burkhard Wilde, Kreistagsmitglied Judith Brandt und natürlich Bürgermeisterin Jennifer-Collin-Feeder (SPD).
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Eure
Henriette von Oranienburg
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VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Alle Sitzungen und die Tagesordnungen finden Sie auf der Seite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Sitzungstermine / Stadt Oranienburg
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Wo: Orangerie im Schlosspark
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Wo: Orangerie im Schlosspark
















