Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
AKTUELLES
TERMINE/PRESSE/NEWS
Eine bewegende Woche – für Oranienburg und ganz Brandenburg

Am letzten Samstag fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Oranienburger Feuerwehr statt. Zuerst standen einige Berichte auf dem Programm. Dann wurde der „Leiterin des Brandschutzes“ Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) das Wort erteilt. Schon allein dieser Auftritt der neuen Bürgermeisterin wurde von einigen nachfolgenden Rednern positiv erwähnt. Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), Vertreter der Kreis- und Landesfeuerwehr, sowie die Stadtverordneten Nicole Walter-Mundt (CDU) und Susanne Zamecki (Grüne) gehörten ebenfalls zu den Rednern. Anschließend standen Ehrungen (nach bestandenen Prüfungen und langjährigen Mitgliedschaften) und viele Gespräche auf der Tagesordnung. Ein rührender Höhepunkt waren die Worte von Feuerwehrmann Alexander Kurb, der vom Gesundheitszustand seines Bruders Antonio und der Dankbarkeit der gesamten Familie für die Hilfe und Solidarität berichtete, die die Familie seit der schweren Erkrankung des jungen Mannes seit Monaten erfährt. Bewegend, wenn der gesamte Saal aufsteht und langanhaltend Beifall spendet.
Auch die MAZ berichtete über die Familie Kurb: Antonio ist aus seinem Koma wieder aufgewacht! Die Familie bedankt sich herzlich für viel Unterstützung. Auch wir hoffen gemeinsam mit der Familie. dass Antonio wieder ganz gesund wird!
Am Mittwoch war es so weit: Die Landeschefs von SPD und CDU, Dietmar Woidke und Jan Redmann, haben mit den Generalsekretären ihrer Parteien den ausgehandelten Koalitionsvertrag vorgestellt. Dieser besticht mit seiner Kürze: Auf „nur“ 39 Seiten hält er die groben Linien für die Zukunft des Landes Brandenburgs fest. Er soll ein flexibler Vertrag sein, der jährlich überprüft und aktualisiert werden soll. Damit wird er einer krisenhaften Zeit gerecht. Zeitgleich nennt er konkrete Meilensteine, an denen sich der Erfolg der Regierung immer wieder messen lassen kann. Jetzt steht auch die Verteilung der Ministerien fest, wobei es teils große Überraschungen gibt: Die SPD sichert sich neben der Staatskanzlei das starke Finanzministerium und das Super-Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Asyl und Integration, für das Minister René Wilke zuständig sein wird. Dafür werden das Innenministerium und das Bildungsministerium durch die CDU geführt. Das klingt nach respektvollen Verhandlungen, bei denen beide Parteien erforderliche Zugeständnisse machten. Den Entwurf des Koalitionsvertrags finden Sie hier: Link Koalitionsvertrag .
Der SPD-Fraktionschef im Landtag und Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. Denn auch Oranienburg und die Region Oberhavel profitieren – zum Beispiel durch folgende Vorhaben: Die „Kompetenzregion Oranienburg bei der Kampfmitteluche“ wird umgesetzt, der Bau des neuen Besucherzentrums von Museum und Gedenkstätte Sachsenhausen wird gefördert und das Erfolgsprojekt „Pakt für Pflege“, das in Oranienburg beim Märkischen Sozialverein angesiedelt ist, wird fest im Landespflegegesetz verankert.
Auch Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder ist weiter aktiv und berichtet über ihre Social-Media-Kanäle von ihrer Arbeit. Diese Woche auf dem Programm: Treffen mit den Ortsvorstehern, Besuch der Friedrich-Wolf-Grundschule, Lehnitzer Karneval, Ausschusssitzungen, Feuerwehr … . So vielfältig ist die Palette, und sie ist weiterhin engagiert am Ball. Am vergangenen langen Dienstag überraschte der Lehnitzer Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig sie mit selbstgebackenem Apfelkuchen – mit echten Brandenburger Äpfeln! Wertschätzung geht eben auch durch den Magen.
Für etwas Überraschung sorgte der SPD Ortsverein am vergangenen Freitag: Mit einem Info-Stand war er nahe der Bushaltestelle Bernauer Straße aktiv. Einige nutzten die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und verschiedene Anliegen insbesondere zu Toiletten im öffentlichen Raum anzusprechen. Viele haben sich sehr darüber gefreut, sich auch außerhalb der Wahlkämpfe mit politischen Vertretern auszutauschen – obwohl das für die Oranienburger Sozis sowieso selbstverständlich ist. Ein Konzept, das der Ortsverein in den kommenden Monaten häufiger anbieten möchte! Natürlich ist er auch jederzeit per Mail und Social-Media erreichbar, aber das direkte Gespräch wird doch von einigen noch immer bevorzugt.
Manchmal traut man seinen Augen nicht. Oranienburgs SPD ist auf den sozialen Medien ständig präsent. Die Oranienburger Kolumne, Einladungen zu Veranstaltungen oder auch Informationen über Wahlergebnisse (wie vor kurzem aus dem Ortsteil Zehlendorf) finden ein immer breiteres Publikum. Ein Beitrag wurde sogar 25.000-mal aufgerufen. Ein Erfolg, den wir gerne auch mal veröffentlichen, so SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg.
Die Oranienburger CDU-Fraktion musste in der vergangenen Woche einiges an Kritik einstecken. Der Oranienburger Generalanzeiger spricht unter anderem von einem „Dauerstreit mit der Verwaltung“, davon, die CDU verhindere zügiges Arbeiten und bremse Projekte aus, und stellt sogar die Frage, ob sie die Verwaltung zu sehr von ihrer eigentlichen Arbeit abhalte. Nun muss man nicht jede dieser Zuspitzungen uneingeschränkt teilen. Die angeführten Beispiele geben dennoch Anlass zur Diskussion: wiederholte Änderungswünsche an einem Bebauungsplan, ein bewusstes Hineinwirken in laufende Verwaltungsprozesse durch zahlreiche Nachfragen – und weitere Punkte, die das Spannungsfeld zwischen Politik und Verwaltung sichtbar machen.
Gleichzeitig gehört es selbstverständlich zu den Kernaufgaben von Stadtverordneten und Fraktionen, kritisch nachzufragen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Kontrolle und Mitgestaltung sind schließlich wesentliche Elemente kommunalpolitischer Arbeit. Fest steht auch: Oranienburgs neue Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder kennt ihre Zuständigkeiten und verteidigt die Hoheit über die Aufgaben der Verwaltung mit Nachdruck. Sie scheut die Auseinandersetzung nicht – und ist bereit, Debatten offen zu führen. Zu hoffen bleibt, dass sich alle Beteiligten der Außenwirkung ihres Handelns bewusst sind und in einen verantwortungsvollen, konstruktiven Arbeitsmodus finden. Am Montag tagt die Stadtverordnetenversammlung – und wir freuen uns über alle, die die Sitzung live oder vor Ort verfolgen.
Nicht vergessen: Am Sonntag ist Frauentag! Im Vorfeld dessen hatte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann am Mittwoch traditionell zu einer Gesprächsrunde im Rahmen der Brandenburger Frauenwochen eingeladen: „Frauen, Macht Politik!“. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Kommunalpolitikerin Romy Segler und Landtagsabgeordnete Katja Poschmann sprachen über Chancen und Hürden von Frauen in der Politik. Es entstanden interessante Gespräche mit über 50 Gästen im Publikum, die der Einladung gefolgt sind. Für die feierliche Stimmung sorgte die Oranienburger Band L.A.R.S. Vielen Dank für diesen tollen Abend!
Am Donnerstag Abend fand in Hohen Neuendorf die regionale Auftaktveranstaltung zu den Brandenburgischen Frauenwochen 2026 statt. Die Gleichstellungsbeauftragten haben einen Interviewband präsentiert: „Frauen sprechen Klartext“. Sehr beeindruckend. Hier ist aus den Interviews ein Buch entstanden. Die Themen reichen von Sorgearbeit und Vereinbarkeit über Pflege bis zu politischem Engagement und biografischen Brüchen. Sehr spannend. Marei John-Ohnesorg war dabei im sehr gut besuchten Rathaussaal. Hoffentlich lassen sich viele neu motivieren, sich selbst politisch zu engagieren!
Ein frühlingshaftes Wochenende wünscht herzlich
Euer Henri von Oranienburg
Standhaft bleiben – freiheitlich-demokratische Grundwerte verteidigen!

Die Rechnung ging am letzten Sonntag für das frühere Ortsbeiratsmitglied und AfD-Stadtverordneten Jörg Thomas nicht auf. Im Oktober provozierte er mit seinem Rücktritt aus dem Zehlendorfer Ortsbeirat eine Neuwahl. Am Sonntag entschied sich die Zehlendorfer Bürgerschaft für einen Neuanfang mit Holger Mücke (SPD), der die meisten Stimmen auf sich vereinigte. Danach folgte der Vertreter der Freien Wähler, Andreas Zenser und ein Vertreter der AfD, Thomas Eichstätt. Wer von den dreien Ortsvorsteher wird, entscheidet sich im März, da findet die nächste ordentliche Sitzung statt. Auf jeden Fall kann die Oranienburger/Zehlendorfer SPD zufrieden mit dem Ergebnis von 40,5 % der abgegebenen Stimmen sein. Danke für Euren Einsatz, Ahmet Öztemel, Dominic Kaiser und Holger Mücke.
Am Montag im Hauptausschuss ging es teilweise richtig zur Sache. Inhaltlich wurde teilweise hart gestritten, es wurden bei den meisten Vorlagen aber große Einigkeit hergestellt. Beim Thema „Prüfung von Böllerverbotszonen“ und der „Umbau der Walther-Bothe-Straße“ stimmten AfD, CDU und FDP/Piraten gemeinsam ab. Ein ungewohntes Bild, da sich die demokratischen Parteien bislang einig waren, dass die Stimmen der äußeren Rechten keinen Ausschlag bei Entscheidungen der Stadt Oranienburg haben sollen. Nun haben die drei Fraktionen keine Mehrheit im Hauptausschuss. Der SPD-Stadtverordnete Dirk Blettermann streute genau da Salz in die offene Wunde der CDU und der FDP/Piraten. In der SVV ist wieder alles offen. Vielleicht suchen die beiden Fraktionen doch den Schulterschluss mit den anderen demokratischen Fraktionen. Und gute Argumente können die Kraft des Kompromisses auch beflügeln.
Andernorts haben sich die Christdemokraten aus der Mitte verabschiedet. In Hennigsdorf stimmten fünf CDU-Stadtverordnete einem AfD-Antrag zu, der „Sicherheitspartnerschaften“ für die Stadt vorsieht. Bürgerinnen und Bürger sollen freiwillig patrouillieren, um „unangemessenes Verhalten“ festzustellen und so ein Sicherheitsgefühl zu stärken. Damit wurden an manchen Orten gute Erfahrungen gemacht, wenn es um ruhige Wohngebiete ging und die Initiative aus der Nachbarschaft kam – nicht von einer Partei. Denn die Schattenseite ist: Einfache Bürger dürften danach andere festhalten, ohne dass „unangemessenes Verhalten“ genauer definiert worden wäre. Das rassistische Weltbild der AfD öffne so der Willkür Tür und Tor, wie manche befürchten. Andere sprechen von „AfD-Patrouillen“ und fühlen sich an die vor gut 10 Jahren von der NPD errichteten „Schutz-Zonen“ erinnert. Gruselig, worauf sich CDU-Stadtverordnete hier eingelassen haben.
Eigentlich sagte CDU-Fritze Merz ursprünglich: „Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.“ Und die Abgrenzung zur AfD hat beim Parteitag unmissverständlich bekräftigt.
Die SPD ist weiter auf dem Weg „in die neue Zeit“, zu einem neuen Grundsatzprogramm. Auf Antrag der Oberhaveler Jusos haben sich auch die Jusos Brandenburg auf den Weg gemacht, herauszufinden, wie sie sich das Brandenburg von 2040 vorstellen. Dadurch sollen langfristige Visionen gesteckt werden. Am Wochenende fand hierzu das erste Verbandswochenende der Jungsozialisten statt. Es ging um Finanzen & Wirtschaft, Klima & Umwelt, Gesundheit & Rente und Bildung. Dazu wurden Experten anderer Organisationen eingeladen und Ideen und Ergebnisse zusammengetragen, die nun weiterzuverfolgen sind. Aus Oberhavel waren die beiden Vorsitzenden dabei: Vivien Semrau und Gero Gewald.
Am Dienstag jährte sich der offene russische Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bereits zum vierten Mal. Vier Jahre Krieg, Leid, Elend, die Verschleppung von Kindern und Tod, die die russische Armee in die Ukraine getragen haben. Nach der anfänglichen hohen Solidarität mit dem angegriffenen Land beginnen mittlerweile immer mehr den Lügen und Propaganda-Erzählungen der russischen Machthaber das Wort zu reden. Teil davon sind Troll-Armeen im Internet, die gezielt die Kreml-Narrative wiederholen, um den Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften zu zerstören und so die Unterstützung der Ukraine zu unterminieren. Die falsche Annahme, innerhalb weniger Wochen die Ukraine eingenommen zu haben und stattdessen in einem jahrelangen Zermürbungskrieg geendet zu sein, in dem auch hunderttausende russischer Soldaten ihr Leben ließen, wird als große Tragödie in die Geschichte der russischen Föderation eingehen. Es liegt einzig in der Hand Putins, seine Truppen zurückzurufen und den Krieg zu beenden. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine, ihren tapferen Kämpfern, die dem Aggressor seit vier Jahren nun offen die Stirn bieten. Slawa Ukrajini!
Aufatmen konnte am Mittwoch die SPD-Kreistagsfraktion: Nach monatelangen Beratungen wurde der Kreishauhalt beschlossen. Trotz nötiger Einsparungen ist der Haushalt 2026 ein Investitionshaushalt vor allem in Bildung. Ein Änderungsantrag von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen/Tierschutz und BVB/Freie Wähler/LGU zum Haushaltsentwurf fand eine Mehrheit und sorgt dafür, dass die bisher an drei Schulen im Landkreis laufenden Lernwerkstätten weitergeführt werden können – zuvor standen sie auf einer Streichliste. In Lernwerkstätten werden Schülerinnen und Schülern mit sozial schwierigem Hintergrund unterstützt. Davon profitieren auch Schülerinnen und Schüler der Jean-Clermont-Oberschule in Sachsenhausen.
Nicht vergessen: In der kommenden Woche kommt die Brandenburgische Frauenwoche nach Oranienburg! Unter dem Titel „Frauen: Macht Politik“ spricht der Oranienburger SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Gleichstellungsbeauftragte Christiane Bonk, Landtagsabgeordnete Katja Poschmann und Kommunalpolitikerin Romy Segler. Sie sprechen über Herausforderungen und Chancen für Frauen in der Politik. Viele haben sich bereits angemeldet, daher wird um eine Anmeldung gebeten, um ausreichend Sitzmöglichkeiten bereitzustellen. Anmeldungen bitte an das Büro Björn Lüttmann: bjoern.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de
Es grüßt herzlich Eure
Henriette von Oranienburg
Eine Woche zwischen Feiern und Diskutieren

Am Montag feierte die TURM ErlebnisCity in Oranienburg das 24jährige Bestehen! Eine Erfolgsstory in Oranienburg. Bei einem kurzen Empfang wurden einigen Kolleginnen und Kollegen, die ein „rundes Jubiläum“ hatten, einen Blumenstrauß übergeben. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und der Aufsichtsratsvorsitzende der LEO-Gruppe Burkhard Wilde sprachen einige Grußworte. Auch der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann, sowie Werner Mundt und Christian Howe gehörten zu den Gästen. Am Rande wurde bekannt, dass die Turm ErlebnisCity bereits eine „5 Sterne-Anlage“ ist, eine Auszeichnung die es nur 5-mal in den neuen Bundesländern gibt. Herzlichen Glückwunsch!

Am letzten Samstag gab es einen winterlicher Info-Stand in Zehlendorf. Am 22. Februar wird ein neuer Ortsbeirat gewählt. Unser Team für Zehlendorf: Holger Mücke, Ahmet Öztemel und Dominic Kaiser. Deshalb haben auch Judith Brandt, Burkhard Wilde, Gero Gewald und Dirk Blettermann die drei am letzten Samstag tatkräftig unterstützt. Morgen, am Samstag, werden wieder die Zehlendorfer SPD-Kandidaten öffentlich ansprechbar sein. Wir sind um 11 Uhr vor Ort und freuen uns über Besuch!
Am Mittwoch kam die SPD-Kreistagsfraktion zu ihrer Beratung zusammen. Mit am Tisch: die Kreistagsabgeordneten Dirk Blettermann und Judith Brandt. Ihr Oranienburger Kollege Matthias Hennig war zeitgleich in einer Aufsichtsratssitzung gebunden. Hauptthema war der Kreishaushalt: Gemeinsam mit anderen Fraktionen haben die Sozialdemokraten einen Änderungsantrag zum Haushalt eingebracht. Ziel ist es, die Lernwerkstätten im Landkreis zu erhalten – unter anderem an der Jean-Clermont-Oberschule in Oranienburg. Ein Angebot, das gerade jenen Kindern zugutekommt, die es im Alltag nicht immer leicht haben und besondere Unterstützung brauchen. Eine Herzensangelegenheit für die Sozis!
Unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann war am Donnerstag an der Jean-Clermont-Oberschule zu Gast. Das neue Bildungsangebot des Landtages „Der Landtag geht zur Schule“ hatte dort Premiere. Fazit: Die Schülerinnen und Schüler waren inhaltlich super vorbereitet und haben die anwesenden Landtagsabgeordneten mit Fragen gelöchert.
Am Donnerstag hat die Oranienburger SPD-Vorsitzende, Marei John-Ohnesorg, zur Mitgliederversammlung in den TURM eingeladen. Sehr spannend war der Beitrag von Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender, der von den Koalitionsgesprächen im Land mit der CDU berichtete. Es läuft offensichtlich. Am 14. März 2026 ist der SPD-Parteitag, dann werden wir über die Details berichten können. Bei der anschließenden politischen Debatte über Aktuelles aus Stadt, Land und Bund wurde ein großer Bogen von Gesundheitsthemen über Chatbots bis zur Weltlage gespannt.
Es ging um die SPD-Vorschläge, bei der Finanzierung des Gesundheitssystems auch Kapitalerträge und Mieteinnahmen einzubeziehen (Fazit: Zustimmung). Eine lange Debatte hatten wir über die sogenannten Leerfahrten, die dem Landkreis Sorge bereiten. Die Finanzierung muss neu geklärt werden, wenn der Rettungswagen ohne echte Not und eine Einlieferung ins Krankenhaus erfolgt. Helfen könnte eine Werbekampagne für die 116 117, für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, helfen. Der dann aber natürlich auch erreichbar und besetzt sein muss. Und, sehr erfreulich: Wir durften wieder ein neues Mitglied begrüßen. Wir freuen uns!

Wir wünschen wie immer ein tolles Wochenende mit hoffnungsvoll milderen Temperaturen.
Herzlichst
Euer Henri von Oranienburg
Abschied von Ernst und Angret Stransky

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unseren langjährigen Mitgliedern Angret und Dr. Ernst Stransky, die kurz nacheinander verstorben sind – Ernst im Alter von 90 Jahren im Januar, Angret vor wenigen Tagen im Alter von 88 Jahren. Mit ihnen verliert die SPD Oranienburg zwei Persönlichkeiten, die über viele Jahre hinweg das kommunalpolitische Leben unserer Stadt und unseres Landkreises maßgeblich geprägt haben.
Seit 1973 war Oranienburg ihre Heimat. Sie haben miterlebt, wie sich unsere Stadt von einem stark belasteten Industriestandort mit Kriegsschäden und den Einschränkungen der DDR-Zeit zu einer liebenswerten, lebendigen Stadt entwickelte – mit dem Schlosspark, der Orangerie, dem Tierpark und vielen anderen Orten, die heute selbstverständlich zu Oranienburg gehören. Diese Entwicklung haben sie nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet.
Angret und Ernst waren nicht nur engagierte Kommunalpolitiker – sie waren überzeugte Demokraten.
Angret Stransky trat im September 1990 in die SPD ein – aus dem Wunsch heraus, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie vor Ort mit Leben zu füllen. 1993 wurde sie in die Stadtverordnetenversammlung und in den Kreistag gewählt. Bereits ein Jahr später übernahm sie den Vorsitz der SPD-Fraktion, 1996 wurde sie Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg – ein Amt, das sie bis 2003 mit großem Engagement und beeindruckender Souveränität ausübte.
Ihr Grundsatz war stets Neutralität, Sachlichkeit und die Unabhängigkeit von parteipolitischen Querelen. Auch in kontroversen Debatten achtete sie auf einen respektvollen Umgang. Sie repräsentierte unsere Stadt würdevoll bei den Partnerstädten in Hamm, Vught, Melnik und Bagnolet und erlebte 1999 anlässlich der Eröffnung der Oranje-Ausstellung im renovierten Barockschloss Oranienburg einen besonderen Moment, als sie die niederländische Königin begrüßen durfte. Der Erhalt und Ausbau der Orangerie war ihr ein persönliches Anliegen – heute ist sie ein fester Bestandteil unseres Stadtbildes.
Über ihre politische Arbeit sagte sie einmal: „Diese politische Tätigkeit habe ich nie als Belastung und Pflicht, sondern als außergewöhnliche Bereicherung meines Lebens betrachtet.“
Dieser Satz beschreibt ihr Wirken treffend.
Auch Ernst Stransky stellte sein Engagement ganz in den Dienst der Menschen in unserer Region. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Kreistag Oberhavel. Bildung und Jugend lagen ihm besonders am Herzen – nicht zuletzt durch seine frühere Tätigkeit als Dezernent der Stadt Oranienburg, in der er unter anderem für die Schulen verantwortlich war.
Als die Auflösung des Runge-Gymnasiums beschlossen werden sollte, stellte er sich – aus Überzeugung und im Interesse der Schülerinnen und Schüler – gegen dieses Vorhaben. Um unabhängig handeln zu können, verließ er sogar seine Fraktion und nahm persönliche Anfeindungen in Kauf. Sein Einsatz zeigte Wirkung: Der Antrag wurde zunächst zurückgezogen. Dieser Schritt zeugt von großem Mut, Standhaftigkeit und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein.
Beide verband die Erfahrung der Nachkriegszeit – Jahre des Mangels, des Hungers und der Entbehrung. Bildung bedeutete für sie Hoffnung auf ein besseres Leben. Vielleicht erklärt gerade das ihren unermüdlichen Einsatz für Schulen, Kitas und kommunale Einrichtungen. Ihr politisches Credo war klar: Die Infrastruktur unserer Stadt muss mit dem Wachstum Schritt halten, damit Oranienburg lebenswert bleibt – für alle Generationen.
Angret und Ernst Stransky standen für eine politische Kultur des Respekts, der Sachlichkeit und des persönlichen Gesprächs. Sie waren überzeugt, dass Demokratie vom Mitmachen lebt – und dass insbesondere junge Menschen ihren Platz in der Kommunalpolitik finden müssen.
Wir verlieren mit ihnen zwei aufrechte Sozialdemokraten, die die SPD und unsere Stadt über Jahrzehnte geprägt haben. Ihr Wirken bleibt sichtbar – in Projekten, Entscheidungen und in der Haltung, mit der sie Politik verstanden: als Dienst am Gemeinwohl.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihnen nahestanden.
Wir werden Angret und Ernst Stransky ein ehrendes Andenken bewahren.
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Orangerie im Schloßpark, Kanalstraße
ab 17 Uhr
Die Tagesordnung zur Sitzung finden Sie auf der Webseite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Informationen zu Stadtverordnetenversammlung
Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung werden live übertragen. Hier geht´s zum Livestream: Stadtverordnetenversammlung Oranienburg
Die Mitgliederversammlungen der SPD Oranienburg sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
> 18.30 Uhr, Versammlungsraum in der TURM ErlebnisCity
Wann: 19.3.26 | 19 Uhr | Stadt Oranienburg, Aula der Grundschule, Wiesenweg 4a
Es ist wieder Frühjahrsputz angesagt! Hier sind Informationen der Stadtverwaltung dazu:
Der Frühjahrsputz startet in der Kernstadt um 10 Uhr am Bürgerzentrum. Die Startzeiten in den Ortsteilen erfährt man bei den jeweiligen Ortsvorständen. Mitmachen können alle – ob Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kitas, Nachbarschaften oder Unternehmen. Der Einsatzort ist frei wählbar, z. B. die eigene Straße, öffentliche Plätze oder ein Lieblingsort.
🗑️ Müllsäcke & Anmeldung
Müllsäcke gibt es am Aktionstag ab 9 Uhr am Bürgerzentrum, eine Woche vorher in der Stadtverwaltung oder bei den Ortsvorständen. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung gebeten – online unter www.oranienburg.de/stadtputz oder bei Juliane Graumann (stadtputz@oranienburg.de, 03301/600 7073).
🥪 Dankeschön zum Abschluss
Als Stärkung lädt die Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder von 12 bis 13 Uhr alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Imbiss am Bürgerzentrum ein.























