Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
AKTUELLES
TERMINE/PRESSE/NEWS
Zusammen sind wir stark!

Die Woche startete für Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) mit dem Besuch einer Grundschulklasse. Die Kinder erkundigten sich zu ihrer Bürgermeisterin und ihrer alltäglichen Arbeit. Unter einem Beitrag in Social-Media versuchten anschließend einige wenige auch gegen dieses positive Ereignis Stimmung zu machen. Sie unterlagen dabei den freudigen Reaktion deutlich. Auch ein schönes Ergebnis.
Später am Abend kam der städtische Sozialausschuss in der Orangerie zusammen. In einer ungewöhnlich kurzen Sitzung ging es unter anderem um die Umsetzung der Seniorenpolitischen Leitlinien. Die AfD versuchte durch einen Antrag, der hauptsächlich die bestehende Beschlusslage bekräftigt, das Thema für sich zu instrumentalisieren. Neben anderen Vertreterinnen und Vertretern sprach auch SPD-Stadtverordneter Gero Gewald die Schwächen des Antrags an und benannte ihn letztlich als das, was er ist: Ein Schnellschuss und ein Schaufensterantrag.
Auch Bücherfreunde kamen am Montag auf ihr Kosten: Marcel Hopp, Autor und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, kam zu seinem Buch „Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“ mit Interessierten in Gespräch. Es war ein rundum gelungener Abend, der Mut macht, unsere liberale Demokratie mit aller Kraft zu verteidigen. Und nein, das finden nicht nur die Sozis, die natürlich auch zahlreich anwesend waren. Darunter: Torsten Simon, Marei John-Ohnesorg, Mareen Curran, Björn Lüttmann, Gero Gewald und Yvonne Lehmann.
Am nächsten Tag vertraten Dirk Blettermann und Gero Gewald ihre SPD-Fraktion im städtischen Ausschuss für Feuerwehr und Ordnung. In der Sitzung wurde in einer offenen Abstimmung Elke Kästner (Die Linke) zur stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt. Ihre Gegenkandidatin von Rechtsaußen konnte nur die Stimmen ihrer eigenen Fraktion auf sich vereinen.
Neuer Vorstand der SPD Frauen Oberhavel gewählt: Am 1. Juni 2026 kamen die SPD Frauen Oberhavel in Oranienburg zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Beim Rückblick standen Aktionen zum Internationalen Frauentag sowie die Online-Reihe „Frauen & Finanzen“ (auf Instagram unter @frauen_und_finanzen) im Vordergrund. Neue Vorsitzende ist Mareike Le Pelley aus Glienicke. Als Beisitzerinnen wurden Monika Schubert (Velten), Romy Segler (Hohen Neuendorf) und Julia Weishaupt (Oranienburg) gewählt. Herzlichen Glückwunsch, wir wünschen gutes Gelingen.

Einen Grund zum Feiern hatten in dieser Woche auch die Stadtwerke Oranienburg, die ihren 35. Geburtstag feierten. Standesgemäß gibt es zu so einem Anlass auch eine Geburtstagstorte. Der Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann und Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Wilde gratulierten gerne und feierten mit.

In Leegebruch hängen seit dieser Woche wieder Plakate unseres SPD-Landtagsmitglieds Björn Lüttmann. Aber nein: Es steht keine Wahl bevor. Er empfängt am 23. Juni den brandenburgischen Finanzminister Daniel Keller (SPD) in Oranienburgs Nachbargemeinde. Es wird um den Landeshaushalt, Sparzwang und Zukunftsinvestitionen gehen. Interessierte sind ab 18 Uhr herzlich in den Palmenhof eingeladen!

Wundern Sie sich auch manchmal, wie klein doch die Welt ist? Die Oranienburger SPD-Stadtverordneten Burkhard Wilde und Michael Richter meldeten sich für ihren Urlaub ab. Die beiden staunten nicht schlecht, als sie sich in der vergangenen Woche auf dem selben Kreuzfahrtschiff trafen. Immerhin konnten sie so einen erholsamen Urlaub teilen.
Wer ist denn noch die sogenannte “Basis” der Parteien? Und wie gelingt es, Menschen wieder als Mitglieder politischer Parteien zu gewinnen? Diesen Fragen hat sich der Regisseur Jan-Christoph Schultchen gewidmet. In seinem Dokumentarfilm begleitet er dafür exemplarisch einen SPD-Ortsverein in Hamburg-Bergedorf. Wie geht es den Menschen an der Basis „unten“? Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am Montag, den 15.6. um 19 Uhr ins Oranienwerk ein. Regisseur Schultchen ist vor Ort, der Film wird gezeigt und dann gibt es noch eine Talkrunde mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, und Marei John-Ohneosrg, Ortsvereinsvorsitzender in Oranienburg. Sie sind herzlich eingeladen! Anmeldung unter https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/290186

Es grüßt herzlichst
Eure Henriette von Oranienburg
Oranienburg machts vor: Kleiner Aufwand, ganz große Wirkung!

Am Freitag der vergangenen Woche fand die Grundsteinlegung der Halle 14 auf dem ORAFOL-Gelände. Sie ist Teil der „Roadmap 2030“ des Inhabers Holger Loclair, in deren Rahmen der Unternehmer 235 Mio. Euro in den Oranienburger Standort investieren möchte. Für Oranienburg sind Lokalpatrioten wie Loclair ein wahrer Glücksfall! Neben dem Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, Landrat Alexander Tönnies und Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder begleiteten auch viele weitere Gäste die Veranstaltung. Bei aller Anerkennung und allem, was Oranienburg dem Unternehmen zu verdanken hat, bleibt ein bitterer Beigeschmack: Noch immer gibt es keinen Betriebsrat – trotz knapp 1.200 Beschäftigten und fast 1 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr. Die IGBCE hilft den Beschäftigten gern dabei, einen Betriebsrat zu gründen: https://igbce.de/igbce/fragen-und-antworten-zur-gruendung-von-betriebsraeten-210710 .

Der Beteiligungsprozess zum Klimaanpassungskonzept der Stadt geht weiter. Nach der Öffentlichkeit war am Donnerstag die Politik gefragt, die Maßnahmen im Rahmen eines Workshops zu diskutieren und zu priorisieren. Es zeigt sich, wieder einmal schaffen wir mehr, wenn wir an einem Strang und über die Fraktionen hinweg in dieselbe Richtung ziehen.
Oranienburg hat es in der vergangenen Woche bis ins Programm des ZDF geschafft. Auslöser ist die Initiative „Lehnitz Connect“, die vor einem Jahr von der 20-jährigen Sandra Lorenz gestartet wurde. Seitdem treffen sich regelmäßig bis zu 20 junge Menschen zum Picknicken, Volleyballspielen, Selbstverteidigungskurse und vielem mehr. Dafür gewannen sie jetzt auch den bundesweit vergebenen Preis des „Children Jugend hilft“-Wettbewerbs. Es zeigt sich wieder mal, dass Veränderung im Kleinen beginnen kann und es nur jemanden braucht, der – oder die – sich der Sache annimmt. Zur Aufzeichnung waren auch der Lehnitzer-Ortsvorsteher Matthias Hennig und Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (beide SPD) anwesend und beglückwünschten die Gewinner. Dem schließen wir uns an!
In Oranienburg wird ein neuer Mietspiegel erstellt. Dieser wird einen besseren Überblick über die ortsüblichen Vergleichsmieten bieten. Das ist gut. Aber ein Mietspiegel allein, wird die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen. Die meisten werden keine neuen Zahlen brauchen, um zu merken, dass die Mietpreise in unserer Stadt explodiert sind. Übrig bleibt die Hoffnung, dass die erhobenen Zahlen diejenigen politischen Akteure zur Besinnung rütteln, die nach all den Jahren noch immer das Lied des „freien Marktes“ pfeifen. Es braucht mehr kommunalen Wohnungsbau, mehr genossenschaftliches Wohnen und wirksame Mietpreisbegrenzungen. Hier sind auch Land und Bund mit Förderprogrammen zur Finanzierung aufgerufen.
Unsere Bürgermeisterin im Deutschlandfunk! Unter dem Titel „Problemzone oder Gestaltungsraum“ hat der Deutschlandfunk einen Beitrag veröffentlicht. Es geht um die wirtschaftliche Entwicklung, um die aktuellen Probleme, aber auch um Chancen, die es anderswo nicht gibt. Jennifer Collin-Feeder war im Interview dabei zur Frage, wie es um Ostdeutschland steht und wo sie noch Angleichungsbedarf zwischen Ost und West sieht. Hier der Link. Viel Spaß damit!
Link zum Deutschlandfunk: Ostdeutsche Wirtschaft: Problemzone oder Gestaltungsspielraum
Am Donnerstag trafen sich auf Einladung der SPD-Kreistagsfraktion die regionalen Größen der Landwirtschaft zum Austausch mit Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt in der Caravanserei in Schmachtenhagen – souverän moderiert von Yvonne Lehmann. Themen des Abends waren die Zukunft der EU-Förderung, Potenziale der regionalen Produktvermarktung aber auch Chancen durch die Tourismusentwicklung in der Region. Miteinander ins Gespräch kommen, Probleme besprechen und gemeinsam Perspektiven entwickeln, auch das ist Politik und dafür stehen wir als SPD.
Herzliche Grüße
Eure Henriette von Oranienburg
Mitstreiter*in gesucht

Nichts los in Oranienburg? Von wegen. Wir machen ja in gar keinem Fall Produktwerbung und auch nicht für bestimmte Läden oder Ketten. Aber ein neuer Biomarkt ist schon eine Erwähnung wert. In der André-Pican-Straße hat ein Biomarkt eröffnet, groß, gut sortiert. Das ist eine gute Ergänzung in unserer Stadt. Eine ganz andere Neuerung gab es ein Stück weiter in der Saarlandstraße. Die drei fulminanten Schlaglöcher sind wieder gefüllt. Endlich. Das hat diesmal ganz schön lange gedauert. Aber jetzt ist der Schaden behoben.

Und täglich grüßt der Rechtsruck aus Velten. Nun wurde ein rechtsextremer Heimat-Mann (umbenannte NPD) von den Stadtverordneten zum Europabeauftragten der Stadt gewählt. Die Wahl war geheim, das Ergebnis aber öffentlich: 12 Stimmen sammelte er. Wer der Veltener Lokalpolitik länger folgt, kennt aber diese Stimmenanzahl: Es ist die Zahl jener Mehrheit, mit der „ProVelten“, AfD und NPD/“Die Heimat“ regelmäßig Beschlüsse fassen, z.B. um das Ergebnis der demokratischen Bürgermeisterwahl anzufechten. Besonders auffällig: Susanne Mihatsch von „ProVelten“ hat den 2019 wegen Nötigung verurteilten ehemaligen NPD-Mann für die Wahl vorgeschlagen. Es bleibt zu hoffen, dass die Veltener zur nächsten Kommunalwahl hinter die wohlklingende, aber massiv bröckelnde Fassade von „ProVelten“ schauen und den Drift nach rechtsaußen quittieren.
„Die Linke“-Oberhavel veröffentlichte einen Cartoon zum Geschehen in Velten. In einem Kommentar darunter schrieb sie, dass man AfD und „Die Heimat“ derzeit noch nicht gleichsetzen könne. Aber stimmt das? Nun ist Gleichheit gewiss ein hoher Anspruch – selbst zwei Blätter vom selben Baum gleichen sich nicht. Aber You-Tube sei Dank, kann sich jeder die Reden der NPD von vor 15 Jahren anhören, als sie noch in manchen Landtagen saßen. Dem geneigten Leser sei nahegelegt, sich eine beliebige NPD-Rede rauszusuchen und sie mit einer durchschnittlichen, aktuellen AfD-Rede zu vergleichen. Das Ergebnis könnte verblüffend sein!
Wenig verblüffend waren die Reaktionen auf die Wahl des „Die Heimat“-Stadtverordneten. Eine Oranienburger AfD-Stadtverordnete kommentierte: „Sehr gut!“, ein anderes AfD-Fraktionsmitglied lenkte bei der Frage nach der Gesinnung des Mannes direkt zur Gesinnung „linksgrüner Politiker“ ab. Es zeigt sich immer deutlicher, wo die AfD, ihre Mitglieder und Funktionsträger stehen. Wie viele wohl dieses Mal „von nichts gewusst“ haben wollen?
Kaum zu glauben, aber wahr: Dirk Blettermann wird sechzig Jahr‘. Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung feierte in der vergangenen Woche seinen runden Geburtstag. Über die Hälfte seines Lebens ist er bereits in der Oranienburger Kommunalpolitik aktiv und wer die Stadt von früher kennt, weiß, dass auch er – neben vielen anderen Ehrenamtlichen – oft an der richtigen Stelle die Hand gehoben haben muss. Und er macht es weiterhin. Burkhard Wilde und Matthias Hennig überreichten ihm am Rande der SPD-Fraktionssitzung ein Präsent anlässlich seines Ehrentages.
Apropos unsere Fraktionssitzung: Diese fand am Dienstag statt. Nachdem die Stadtverordneten und Sachkundigen die großen künftigen Linien besprochen haben, ging es um die Vorbereitung der Fachausschüsse. Relativ wenige, aber dadurch nicht minder wichtige, Beschlussvorlagen stehen einigen Anträgen gegenüber. Neben der Friedhofssatzung wird es um Ampeln, Arbeit in den Ortsteilen und vieles weitere gehen.
Am Mittwoch kam der SPD-Unterbezirksvorstand zusammen – also das Parteigremium, welches für ganz Oberhavel zuständig ist. Dieses Mal ging es nach Zehdenick. Gemeinsam mit Zehdenicks SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Erick Ruck wurde die Bürgermeisterwahl ausgewertet. Die Zehdenickerinnen und Zehdenicker haben gewählt und einen AfD-Mann zum Bürgermeister gemacht – mangels echter Alternativen und vieler vorheriger Enttäuschungen. Das ist nicht schön, muss aber akzeptiert werden. Statt nun aber den Kopf in Sand zu stecken, formieren sich die liberalen Kräfte in Zehdenick neu. Das ist gut, aber dafür braucht es Mitstreiterinnen und Mitstreiter – in Zehdenick und überall. Kommen Sie vorbei, werden Sie aktiv, setzen Sie sich mit uns ein für eine liberale, demokratische Gesellschaft!
Und für alle, die sich nun fragen, was in so einem Ortsverein eigentlich passiert, haben wir nun einen ganz heißen Tipp: Am Montag den 15. Juni 2026 zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung im Oranienwerk den Film „Unten – im Ortsverein“. Der Eintritt ist kostenfrei. Kommen Sie gerne vorbei! Mit dabei ist auch Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Oranienburgs SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg und unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann. Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/290186
Gestern, am Donnerstag, hat Marei John-Ohnesorg, SPD-Ortsvereinsvorsitzende, zur monatlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Diesmal hatten wir einen besonders spannenden Gast: Dr. Detlef Troppens, Geschäftsführer der Oberhavel-Kliniken, hat über den aktuellen Stand zum geplanten Klinik-Neubau in Oranienburg berichtet. Der Antrag ist gestellt. Bis wirklich alles fertig ist, wird es noch einige Jahre dauern. Gestern sind wir bei der gut besuchten Runde in alle Fragen rund um die neue Klinik eingetaucht, von der Finanzierung bis zur Busanbindung. War sehr informativ, auch wenn natürlich noch viele Fragen offen sind.
Ein wunderbares Wochenende wünscht
Euer Henri von Oranienburg
Lieb doch, wen Du willst!

Am Sonntag wurde vor dem Schloss Oranienburg die Regenbogenflagge gehisst. Anlass war der IDAHOBIT: Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die Regenbogenflagge zeigt: In Oranienburg ist kein Platz für Hass und Diskriminierung. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Offenheit und Respekt. Das war das Plädoyer von Oranienburgs Bürgermeisterin, Jennifer Collin-Feeder. Schülerinnen und Schüler vom Runge-Gymnasium haben dort Texte vorgetragen, die unter die Haut gingen: Mutig und sehr berührend. Das ist ein Auftrag an uns alle, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende der SPD Oranienburg, und viele weitere Stadtverordnete waren dabei. Und viele andere. Gut so!

Habt ihr schon vom Bauturbo gehört? Uns allen ist bezahlbares Wohnen ein Anliegen. In der Vergangenheit wurde gebaut – gerade die Zahlen in Oranienburg können sich sehen lassen. An vielen anderen Orten läuft es aber schleppend. Die Verfahren dauern zu lange. Das soll und wird sich ändern: Wenn ein Antrag gestellt wird, muss er in einer festen Frist von drei Monaten bearbeitet werden, sonst gilt er als genehmigt. Klingt gut? Finden wir auch. Der Haken: Die Verwaltung hat wenig Zeit, zu prüfen. Im Ortsbeirat Lehnitz war Enrico Wießner, der zuständige Baudezernent, zu Gast. Hier wurden die Details durchgesprochen. Klar ist, die Verwaltung steht deutlich mehr unter Druck. Aber das Ziel ist sinnvoll. Sag einer, Kommunalpolitik sei nicht spannend.

Der Verein „Willkommen in Oranienburg“ engagiert sich für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte. Am Mittwoch berichteten ehrenamtliche Integrationshelferinnen und -helfer im Kreistagsaal in Oberhavel von ihren Erfahrungen, Menschen beim Ankommen in Oberhavel zu unterstützen. Und natürlich waren auch viele dabei, die von eben diesen Angeboten profitierten. Hintergrund war der Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“. Es zeigt sich klar: Mit etwas Unterstützung können viele einen Neuanfang bei uns starten – sie gehen zur Schule, finden einen Job und werden Teil unserer Gemeinschaft. Finden wir großartig! Diese positiven Beispiele verdienen mehr Aufmerksamkeit, dann würde den Lautsprechern von Rechtsaußen ganz schnell die Luft ausgehen.

Im Verlauf der Woche sorgte ein MAZ-Artikel für Aufruhe: der AfD-Stadtverordnete Alfred Füllmann soll demnach den zu der Zeit leitenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Pascal Mundt (CDU) als „Vollpfosten“ bezeichnet haben. Direkt davor gab es eine wechselhafte Diskussion und, nach längerer Debatte, einen angenommenen Geschäftsordnungsantrag zum Ende der Debatte, wodurch der AfD-Vertreter dann eben auch zum Ende kommen musste. Dass in der SVV mit Beleidigungen hantiert wird, stellt eine neue Eskalationsstufe dar. In seiner Stellungnahme sagte der Vertreter der in weiten Teilen rechtsextremen Partei, dass „wenn es negativ angekommen“ sei, er sich dafür entschuldige. Letztlich fasste es der SPD-Stadtverordnetere Gero Gewald treffend in einem Kommentar zusammen: „Eine Beleidigung sagt am Ende mehr über den Absender aus als über den Empfänger.“

TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Seit der Wiedervereinigung sind die Mitgliedszahlen deutscher Parteien enorm gesunken. Kurz gab es 2024 eine gegenläufige Bewegung, doch die Tendenz bleibt eindeutig: Immer weniger Menschen engagieren sich in und mit Parteien. Doch wie sollen Parteien so “an der politischen Willensbildung des Volkes” wirken? Was hat den Rückgang ausgelöst? Wer ist denn noch die sogenannte “Basis” der Parteien? Und wie gelingt es, Menschen wieder als Mitglieder politischer Parteien zu gewinnen? Diesen
Fragen hat sich der Regisseur Jan-Christoph Schultchen gewidmet. In seinem Dokumentarfilm begleitet er dafür exemplarisch einen SPD-Ortsverein in Hamburg-Bergedorf. Doch wie geht es den Menschen an der Basis „unten“? Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Wann: 15. Juni 2026 | 19 Uhr | Oranienwerk, Kremmener Str. 43, Oranienburg
Programm:
- Begrüßung: Urban Überschär, Leiter Landesbüro Brandenburg der FES
- Kurzinterview mit Jennifer Collin-Feeder, Bürgermeisterin Oranienburg
- Filmvorführung
- Talkrunde und Publikumsgespräch mit Marei John-Ohnesorg, Ortsvereinsvorsitzende SPD Oranienburg, Björn Lüttmann, Landtagsabgeordneter, Jan Schultchen, Regisseur
- Moderation: Yvonne Lehmenn
Anmeldung:
- Bitte melden Sie sich an über: anmeldung.potsdam@fes.de
- Online-Anmeldung: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/290186















