Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
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Standhaft bleiben – freiheitlich-demokratische Grundwerte verteidigen!

Die Rechnung ging am letzten Sonntag für das frühere Ortsbeiratsmitglied und AfD-Stadtverordneten Jörg Thomas nicht auf. Im Oktober provozierte er mit seinem Rücktritt aus dem Zehlendorfer Ortsbeirat eine Neuwahl. Am Sonntag entschied sich die Zehlendorfer Bürgerschaft für einen Neuanfang mit Holger Mücke (SPD), der die meisten Stimmen auf sich vereinigte. Danach folgte der Vertreter der Freien Wähler, Andreas Zenser und ein Vertreter der AfD, Thomas Eichstätt. Wer von den dreien Ortsvorsteher wird, entscheidet sich im März, da findet die nächste ordentliche Sitzung statt. Auf jeden Fall kann die Oranienburger/Zehlendorfer SPD zufrieden mit dem Ergebnis von 40,5 % der abgegebenen Stimmen sein. Danke für Euren Einsatz, Ahmet Öztemel, Dominic Kaiser und Holger Mücke.
Am Montag im Hauptausschuss ging es teilweise richtig zur Sache. Inhaltlich wurde teilweise hart gestritten, es wurden bei den meisten Vorlagen aber große Einigkeit hergestellt. Beim Thema „Prüfung von Böllerverbotszonen“ und der „Umbau der Walther-Bothe-Straße“ stimmten AfD, CDU und FDP/Piraten gemeinsam ab. Ein ungewohntes Bild, da sich die demokratischen Parteien bislang einig waren, dass die Stimmen der äußeren Rechten keinen Ausschlag bei Entscheidungen der Stadt Oranienburg haben sollen. Nun haben die drei Fraktionen keine Mehrheit im Hauptausschuss. Der SPD-Stadtverordnete Dirk Blettermann streute genau da Salz in die offene Wunde der CDU und der FDP/Piraten. In der SVV ist wieder alles offen. Vielleicht suchen die beiden Fraktionen doch den Schulterschluss mit den anderen demokratischen Fraktionen. Und gute Argumente können die Kraft des Kompromisses auch beflügeln.
Andernorts haben sich die Christdemokraten aus der Mitte verabschiedet. In Hennigsdorf stimmten fünf CDU-Stadtverordnete einem AfD-Antrag zu, der „Sicherheitspartnerschaften“ für die Stadt vorsieht. Bürgerinnen und Bürger sollen freiwillig patrouillieren, um „unangemessenes Verhalten“ festzustellen und so ein Sicherheitsgefühl zu stärken. Damit wurden an manchen Orten gute Erfahrungen gemacht, wenn es um ruhige Wohngebiete ging und die Initiative aus der Nachbarschaft kam – nicht von einer Partei. Denn die Schattenseite ist: Einfache Bürger dürften danach andere festhalten, ohne dass „unangemessenes Verhalten“ genauer definiert worden wäre. Das rassistische Weltbild der AfD öffne so der Willkür Tür und Tor, wie manche befürchten. Andere sprechen von „AfD-Patrouillen“ und fühlen sich an die vor gut 10 Jahren von der NPD errichteten „Schutz-Zonen“ erinnert. Gruselig, worauf sich CDU-Stadtverordnete hier eingelassen haben.
Eigentlich sagte CDU-Fritze Merz ursprünglich: „Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.“ Und die Abgrenzung zur AfD hat beim Parteitag unmissverständlich bekräftigt.
Die SPD ist weiter auf dem Weg „in die neue Zeit“, zu einem neuen Grundsatzprogramm. Auf Antrag der Oberhaveler Jusos haben sich auch die Jusos Brandenburg auf den Weg gemacht, herauszufinden, wie sie sich das Brandenburg von 2040 vorstellen. Dadurch sollen langfristige Visionen gesteckt werden. Am Wochenende fand hierzu das erste Verbandswochenende der Jungsozialisten statt. Es ging um Finanzen & Wirtschaft, Klima & Umwelt, Gesundheit & Rente und Bildung. Dazu wurden Experten anderer Organisationen eingeladen und Ideen und Ergebnisse zusammengetragen, die nun weiterzuverfolgen sind. Aus Oberhavel waren die beiden Vorsitzenden dabei: Vivien Semrau und Gero Gewald.
Am Dienstag jährte sich der offene russische Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bereits zum vierten Mal. Vier Jahre Krieg, Leid, Elend, die Verschleppung von Kindern und Tod, die die russische Armee in die Ukraine getragen haben. Nach der anfänglichen hohen Solidarität mit dem angegriffenen Land beginnen mittlerweile immer mehr den Lügen und Propaganda-Erzählungen der russischen Machthaber das Wort zu reden. Teil davon sind Troll-Armeen im Internet, die gezielt die Kreml-Narrative wiederholen, um den Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften zu zerstören und so die Unterstützung der Ukraine zu unterminieren. Die falsche Annahme, innerhalb weniger Wochen die Ukraine eingenommen zu haben und stattdessen in einem jahrelangen Zermürbungskrieg geendet zu sein, in dem auch hunderttausende russischer Soldaten ihr Leben ließen, wird als große Tragödie in die Geschichte der russischen Föderation eingehen. Es liegt einzig in der Hand Putins, seine Truppen zurückzurufen und den Krieg zu beenden. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine, ihren tapferen Kämpfern, die dem Aggressor seit vier Jahren nun offen die Stirn bieten. Slawa Ukrajini!
Aufatmen konnte am Mittwoch die SPD-Kreistagsfraktion: Nach monatelangen Beratungen wurde der Kreishauhalt beschlossen. Trotz nötiger Einsparungen ist der Haushalt 2026 ein Investitionshaushalt vor allem in Bildung. Ein Änderungsantrag von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen/Tierschutz und BVB/Freie Wähler/LGU zum Haushaltsentwurf fand eine Mehrheit und sorgt dafür, dass die bisher an drei Schulen im Landkreis laufenden Lernwerkstätten weitergeführt werden können – zuvor standen sie auf einer Streichliste. In Lernwerkstätten werden Schülerinnen und Schülern mit sozial schwierigem Hintergrund unterstützt. Davon profitieren auch Schülerinnen und Schüler der Jean-Clermont-Oberschule in Sachsenhausen.
Nicht vergessen: In der kommenden Woche kommt die Brandenburgische Frauenwoche nach Oranienburg! Unter dem Titel „Frauen: Macht Politik“ spricht der Oranienburger SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Gleichstellungsbeauftragte Christiane Bonk, Landtagsabgeordnete Katja Poschmann und Kommunalpolitikerin Romy Segler. Sie sprechen über Herausforderungen und Chancen für Frauen in der Politik. Viele haben sich bereits angemeldet, daher wird um eine Anmeldung gebeten, um ausreichend Sitzmöglichkeiten bereitzustellen. Anmeldungen bitte an das Büro Björn Lüttmann: bjoern.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de
Es grüßt herzlich Eure
Henriette von Oranienburg
Eine Woche zwischen Feiern und Diskutieren

Am Montag feierte die TURM ErlebnisCity in Oranienburg das 24jährige Bestehen! Eine Erfolgsstory in Oranienburg. Bei einem kurzen Empfang wurden einigen Kolleginnen und Kollegen, die ein „rundes Jubiläum“ hatten, einen Blumenstrauß übergeben. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und der Aufsichtsratsvorsitzende der LEO-Gruppe Burkhard Wilde sprachen einige Grußworte. Auch der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann, sowie Werner Mundt und Christian Howe gehörten zu den Gästen. Am Rande wurde bekannt, dass die Turm ErlebnisCity bereits eine „5 Sterne-Anlage“ ist, eine Auszeichnung die es nur 5-mal in den neuen Bundesländern gibt. Herzlichen Glückwunsch!

Am letzten Samstag gab es einen winterlicher Info-Stand in Zehlendorf. Am 22. Februar wird ein neuer Ortsbeirat gewählt. Unser Team für Zehlendorf: Holger Mücke, Ahmet Öztemel und Dominic Kaiser. Deshalb haben auch Judith Brandt, Burkhard Wilde, Gero Gewald und Dirk Blettermann die drei am letzten Samstag tatkräftig unterstützt. Morgen, am Samstag, werden wieder die Zehlendorfer SPD-Kandidaten öffentlich ansprechbar sein. Wir sind um 11 Uhr vor Ort und freuen uns über Besuch!
Am Mittwoch kam die SPD-Kreistagsfraktion zu ihrer Beratung zusammen. Mit am Tisch: die Kreistagsabgeordneten Dirk Blettermann und Judith Brandt. Ihr Oranienburger Kollege Matthias Hennig war zeitgleich in einer Aufsichtsratssitzung gebunden. Hauptthema war der Kreishaushalt: Gemeinsam mit anderen Fraktionen haben die Sozialdemokraten einen Änderungsantrag zum Haushalt eingebracht. Ziel ist es, die Lernwerkstätten im Landkreis zu erhalten – unter anderem an der Jean-Clermont-Oberschule in Oranienburg. Ein Angebot, das gerade jenen Kindern zugutekommt, die es im Alltag nicht immer leicht haben und besondere Unterstützung brauchen. Eine Herzensangelegenheit für die Sozis!
Unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann war am Donnerstag an der Jean-Clermont-Oberschule zu Gast. Das neue Bildungsangebot des Landtages „Der Landtag geht zur Schule“ hatte dort Premiere. Fazit: Die Schülerinnen und Schüler waren inhaltlich super vorbereitet und haben die anwesenden Landtagsabgeordneten mit Fragen gelöchert.
Am Donnerstag hat die Oranienburger SPD-Vorsitzende, Marei John-Ohnesorg, zur Mitgliederversammlung in den TURM eingeladen. Sehr spannend war der Beitrag von Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender, der von den Koalitionsgesprächen im Land mit der CDU berichtete. Es läuft offensichtlich. Am 14. März 2026 ist der SPD-Parteitag, dann werden wir über die Details berichten können. Bei der anschließenden politischen Debatte über Aktuelles aus Stadt, Land und Bund wurde ein großer Bogen von Gesundheitsthemen über Chatbots bis zur Weltlage gespannt.
Es ging um die SPD-Vorschläge, bei der Finanzierung des Gesundheitssystems auch Kapitalerträge und Mieteinnahmen einzubeziehen (Fazit: Zustimmung). Eine lange Debatte hatten wir über die sogenannten Leerfahrten, die dem Landkreis Sorge bereiten. Die Finanzierung muss neu geklärt werden, wenn der Rettungswagen ohne echte Not und eine Einlieferung ins Krankenhaus erfolgt. Helfen könnte eine Werbekampagne für die 116 117, für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, helfen. Der dann aber natürlich auch erreichbar und besetzt sein muss. Und, sehr erfreulich: Wir durften wieder ein neues Mitglied begrüßen. Wir freuen uns!

Wir wünschen wie immer ein tolles Wochenende mit hoffnungsvoll milderen Temperaturen.
Herzlichst
Euer Henri von Oranienburg
Abschied von Ernst und Angret Stransky

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unseren langjährigen Mitgliedern Angret und Dr. Ernst Stransky, die kurz nacheinander verstorben sind – Ernst im Alter von 90 Jahren im Januar, Angret vor wenigen Tagen im Alter von 88 Jahren. Mit ihnen verliert die SPD Oranienburg zwei Persönlichkeiten, die über viele Jahre hinweg das kommunalpolitische Leben unserer Stadt und unseres Landkreises maßgeblich geprägt haben.
Seit 1973 war Oranienburg ihre Heimat. Sie haben miterlebt, wie sich unsere Stadt von einem stark belasteten Industriestandort mit Kriegsschäden und den Einschränkungen der DDR-Zeit zu einer liebenswerten, lebendigen Stadt entwickelte – mit dem Schlosspark, der Orangerie, dem Tierpark und vielen anderen Orten, die heute selbstverständlich zu Oranienburg gehören. Diese Entwicklung haben sie nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet.
Angret und Ernst waren nicht nur engagierte Kommunalpolitiker – sie waren überzeugte Demokraten.
Angret Stransky trat im September 1990 in die SPD ein – aus dem Wunsch heraus, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie vor Ort mit Leben zu füllen. 1993 wurde sie in die Stadtverordnetenversammlung und in den Kreistag gewählt. Bereits ein Jahr später übernahm sie den Vorsitz der SPD-Fraktion, 1996 wurde sie Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg – ein Amt, das sie bis 2003 mit großem Engagement und beeindruckender Souveränität ausübte.
Ihr Grundsatz war stets Neutralität, Sachlichkeit und die Unabhängigkeit von parteipolitischen Querelen. Auch in kontroversen Debatten achtete sie auf einen respektvollen Umgang. Sie repräsentierte unsere Stadt würdevoll bei den Partnerstädten in Hamm, Vught, Melnik und Bagnolet und erlebte 1999 anlässlich der Eröffnung der Oranje-Ausstellung im renovierten Barockschloss Oranienburg einen besonderen Moment, als sie die niederländische Königin begrüßen durfte. Der Erhalt und Ausbau der Orangerie war ihr ein persönliches Anliegen – heute ist sie ein fester Bestandteil unseres Stadtbildes.
Über ihre politische Arbeit sagte sie einmal: „Diese politische Tätigkeit habe ich nie als Belastung und Pflicht, sondern als außergewöhnliche Bereicherung meines Lebens betrachtet.“
Dieser Satz beschreibt ihr Wirken treffend.
Auch Ernst Stransky stellte sein Engagement ganz in den Dienst der Menschen in unserer Region. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Kreistag Oberhavel. Bildung und Jugend lagen ihm besonders am Herzen – nicht zuletzt durch seine frühere Tätigkeit als Dezernent der Stadt Oranienburg, in der er unter anderem für die Schulen verantwortlich war.
Als die Auflösung des Runge-Gymnasiums beschlossen werden sollte, stellte er sich – aus Überzeugung und im Interesse der Schülerinnen und Schüler – gegen dieses Vorhaben. Um unabhängig handeln zu können, verließ er sogar seine Fraktion und nahm persönliche Anfeindungen in Kauf. Sein Einsatz zeigte Wirkung: Der Antrag wurde zunächst zurückgezogen. Dieser Schritt zeugt von großem Mut, Standhaftigkeit und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein.
Beide verband die Erfahrung der Nachkriegszeit – Jahre des Mangels, des Hungers und der Entbehrung. Bildung bedeutete für sie Hoffnung auf ein besseres Leben. Vielleicht erklärt gerade das ihren unermüdlichen Einsatz für Schulen, Kitas und kommunale Einrichtungen. Ihr politisches Credo war klar: Die Infrastruktur unserer Stadt muss mit dem Wachstum Schritt halten, damit Oranienburg lebenswert bleibt – für alle Generationen.
Angret und Ernst Stransky standen für eine politische Kultur des Respekts, der Sachlichkeit und des persönlichen Gesprächs. Sie waren überzeugt, dass Demokratie vom Mitmachen lebt – und dass insbesondere junge Menschen ihren Platz in der Kommunalpolitik finden müssen.
Wir verlieren mit ihnen zwei aufrechte Sozialdemokraten, die die SPD und unsere Stadt über Jahrzehnte geprägt haben. Ihr Wirken bleibt sichtbar – in Projekten, Entscheidungen und in der Haltung, mit der sie Politik verstanden: als Dienst am Gemeinwohl.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihnen nahestanden.
Wir werden Angret und Ernst Stransky ein ehrendes Andenken bewahren.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Heute ist Freitag der Dreizehnte! Aber keine Panik, statistisch gesehen kommt es an diesen Tagen nicht zu mehr Unfällen oder anderen Unglücken. Die Angst vor Freitagen, die auf einen 13. fallen, trägt übrigens den klangvollen Namen Paraskavedekatriaphobie. Eine deutlich näherliegende Sorge dürfte in den vergangenen Wochen viele Oranienburgerinnen und Oranienburger umgetrieben haben: die Pagophobie – die Angst vor Eis, Frost und der Gefahr, bei Glätte auszurutschen. Aber nun sind die Eismassen den Temperaturen über 0 °C weitestgehend gewichen. Eine weitere Angst vorerst gebannt!
Unbeeindruckt von dieser winterlichen Phobie kam am Montagabend der Vorstand der SPD Oranienburg zusammen. Einmal durchgezählt: Alle da! Auf der Tagesordnung stand die Wahl zum Ortsbeirat Zehlendorf am 22. Februar, die inhaltliche Planung kommender Mitgliederversammlungen und auch möglicher Aktionen. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende der SPD Oranienburg, hat eingeladen, Yvonne Lehmann gewohnt souverän moderiert. Parteiarbeit zeigt sich dabei einmal mehr als das, was sie oft ist: engagierte und notwendige Grundlagenarbeit.
Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder ist angetreten mit dem Versprechen, ansprechbar und sichtbar zu sein. Regelmäßig gewährt sie über Social Media Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Neu ist auch, dass sie wöchentlich Presseinformation dazu verschickt, welche Termine im Laufe der Woche anfallen und wo sie unterwegs ist. Ihr Amtsvorgänger kannte so etwas nicht. Es sind oft die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen, aber einen sichtbaren!
Einer dieser Termine fand am Mittwoch im Louise-Henriette-Gymnasium statt. Die Stadt hat zum Jugendforum eingeladen und über 150 Schülerinnen und Schülern folgten der Einladung. Sie konnten sich in verschiedenen Workshops einbringen. Von Beteiligung mit LEGO-Blöcken über Überlegungen zur Gestaltung des Schlossparks bis zu praktischen Demokratie- und Argumentationstrainings war für jede und jeden etwas dabei. Auch viele Stadtverordnete nutzten die Möglichkeit, mit den jungen Menschen zu ihren Wünschen für unsere Stadt ins Gespräch zu kommen. Von der SPD waren Fraktionschef Matthias Hennig und Sozialausschuss-Mitglied Gero Gewald dabei. In ihrer Begrüßungsrede betonte Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder die Relevanz der Jugendbeteiligung und dass sie und die politischen Vertreter der Stadt gern Ansprechpartner für die jungen Menschen sind. Sehr gut!
Jetzt ist die Stadtpolitik wieder am Zug: Die erste Sitzungsfolge startet und alle Ausschüsse tagen. In diesen werden u.a. Satzungsänderungen besprochen, die im Vorfeld bereits zu Diskussionen in den facebook-Kommentarspalten gesorgt haben: Hundesteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Kita- und Schulessenbeitragssatzung und einiges mehr. Im Bauausschuss steht das Stadtentwicklungskonzept auf der Tagesordnung und vieles mehr.
Im Werksausschuss am Mittwochabend ging es zum Beispiel um die Hundesteuer. Der Ausschuss empfiehlt eine Erhöhung des derzeitigen Jahressatzes von 50 Euro auf 84 Euro. Dem voraus ging eine Debatte, in der einige Stadtverordnete sich dazu bekannten, zwei Herzen in der Brust zu haben, aber mit Blick auf die Gesamtverantwortung für die Stadt diesen Schritt mitzugehen. Ein Änderungsantrag der CDU bei bestimmten Abständen zu anderen Wohngebäuden eine Ermäßigung für „Wachhunde“ zuzulassen, wurde als unpraktikabel und bürokratielastig kritisiert und mehrheitlich nicht empfohlen. Ebenso empfahl der Ausschuss eine Anhebung der Zweitwohnsitzsteuer. Auch hier zeigte sich, wer bereit dazu ist, Verantwortung zu übernehmen und wer sich nur hinter populistischen Parolen versteckt. Leider erwartbar. Aber die Bürgermeisterin nahm sich die Zeit, der Sitzung beizuwohnen und die Debatten zu begleiten. Ein wichtiger Ausdruck des Interesses und der Wertschätzung!
Am Samstag fand im Willy-Brandt-Haus, der SPD Parteizentrale, der Startschuss für das neue SPD-Grundsatzprogramm statt. Wilhelm Liebknecht, einer der SPD-Gründerväter, schrieb bereits 1869: „Weil wir die Untrennbarkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten.“ Seitdem musste die Idee der „Sozialdemokratie“ immer wieder auf neue Herausforderungen und Fragen angewendet werden, welche sich in den angesprochenen Grundsatzprogrammen niedergeschrieben fanden. Das derzeitige „Hamburger Programm“ ist aus dem Jahr 2007 – also einer Zeit vor der Finanzkrise, großen Fluchtbewegungen nach Europa, dem Erstarken des Rechtsextremismus, der Covid-19-Pandemie, den Fridays-for-Future-Demonstrationen, eines US-Präsidenten Trump und des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Höchste Zeit also für ein Update! Wer auch einen Sozialdemokraten in seinem Herzen schlagen hört, hat nun die beste Möglichkeit dazu, in die Partei einzutreten und die Ausrichtung der SPD aktiv mitzugestalten: Jetzt Mitglied werden! Bei der Auftaktveranstaltung waren Yvonne Lehmann und Marei John-Ohnesorg aus unserem Ortsverein dabei.
Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche plant traditionell auch unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann eine Veranstaltung. In der JUPP-Bar im Oranienwerk empfängt er hochkarätige Gäste: Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, die städtische Gleichstellungsbeauftragte Christiane Bonk, die Landtagsabgeordnete Katja Poschmann und die Co-Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Romy Segler. Unter dem Titel „Frauen, macht Politik!“ werden sie über Erfahrungen, Hürden und Chancen von Frauen in der Politik sprechen. Es soll aber nicht nur diskutiert, sondern auch ordentlich gefeiert werden. Für rockige Stimmung sorgt die Oranienburger-Band L.A.R.S. Die Veranstaltung findet am 4. März 2026 um 17 Uhr in der JUPP-Bar statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, erleichtert jedoch die Planung (E-Mail: bjoern.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de | Tel.: 03301-3978890)

Und wo wir gerade beim Landtag sind: Kennen Sie politisch interessierte Jugendliche? Im Landtag findet vom 24. – 26. April 2026 das erste parlamentarische Jugendforum statt. Wer Lust hat, hinter die Kulissen des Politikbetriebs zu schauen, ist hier genau richtig. Bis zum 27. Februar 2026 können sich junge Menschen von 14-21 Jahren noch bewerben. Neben Diskussionsrunden stehen auch Treffen mit Landtagsabgeordneten auf dem Programm. Genauere Informationen finden Sie hier: Parlamentarisches Jugendforum
Herzliche Grüße
Eure Henriette von Oranienburg
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Orangerie im Schloßpark, Kanalstraße
ab 17 Uhr
Die Tagesordnung zur Sitzung finden Sie auf der Webseite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Informationen zu Stadtverordnetenversammlung
Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung werden live übertragen. Hier geht´s zum Livestream: Stadtverordnetenversammlung Oranienburg
Die Mitgliederversammlungen der SPD Oranienburg sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
> 18.30 Uhr, Versammlungsraum in der TURM ErlebnisCity
Wann: 19.3.26 | 19 Uhr | Stadt Oranienburg, Aula der Grundschule, Wiesenweg 4a
Es ist wieder Frühjahrsputz angesagt! Hier sind Informationen der Stadtverwaltung dazu:
Der Frühjahrsputz startet in der Kernstadt um 10 Uhr am Bürgerzentrum. Die Startzeiten in den Ortsteilen erfährt man bei den jeweiligen Ortsvorständen. Mitmachen können alle – ob Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kitas, Nachbarschaften oder Unternehmen. Der Einsatzort ist frei wählbar, z. B. die eigene Straße, öffentliche Plätze oder ein Lieblingsort.
🗑️ Müllsäcke & Anmeldung
Müllsäcke gibt es am Aktionstag ab 9 Uhr am Bürgerzentrum, eine Woche vorher in der Stadtverwaltung oder bei den Ortsvorständen. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung gebeten – online unter www.oranienburg.de/stadtputz oder bei Juliane Graumann (stadtputz@oranienburg.de, 03301/600 7073).
🥪 Dankeschön zum Abschluss
Als Stärkung lädt die Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder von 12 bis 13 Uhr alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Imbiss am Bürgerzentrum ein.












