Kunst, Kultur und Philosophen in Oranienburg

Umfragen sind keine Ergebnisse. Das wissen alle. Doch aufhorchen lässt eine Umfrage vom letzten Wochenende für Brandenburg. Während die SPD wieder einen Sprung nach vorn macht, schmieren die beiden Mitregierungsparteien ab. Während die SPD auf 32 Prozent taxiert wird, fällt die CDU auf 9 Prozent und die Grünen auf 9,5 Prozent. Dass die Freien Wähler inzwischen die CDU überholt haben, macht die Sache für die Konservativen nicht besser, denn auch die Rechtspopulisten erreichen schauderhafte 19,5 Prozent. FDP und Linke erreichen 7 Prozent der Stimmen. Der Wahlkreis Oranienburg wird mit einem Vorsprung von über 12 Prozent für die SPD taxiert. Björn Lüttmann, der SPD-Landtagsabgeordnete, freut sich jedenfalls über die Popularität in seinem Wahlkreis. 

Am Dienstag traf sich die SPD-Fraktion der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, um die Sitzung am kommenden Montag vorzubereiten. Aus dem vorherigen Hauptausschuss wurde berichtet, dass die Sitzung „nur“ knapp vier Stunden dauerte. Das lässt hoffen, so die einhellige Meinung. Der neue Schriftführer der Fraktion, Gero Gewald, hat in Windeseile auch das Protokoll erstellt. Also alles im „grünen“ Bereich. 

Am Mittwoch kündigte sich ein hochkarätiger Philosoph, Julian Nida-Rümelin, in der städtischen Bibliothek an. Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hatte ihn vor einigen Monaten eingeladen. Auch die Zuhörerschaft war hochkarätig. Neben der Oranienburger SPD-Vorsitzenden Marei John-Ohnesorg, waren auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion Matthias Hennig, der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), aber auch der CDU-Stadtverordnete Michael Ney, Pfarrer Friedemann Humburg, die früheren Oranienburger Schulleiter Andreas Deutschländer und Dieter Starke und für den Seniorenbeirat Ottomar Voß und viele andere anwesend. Neben dem Eingangsimpuls war auch ein breiter Raum für Fragen vorgesehen. Diese Fragestunde wurde auch gut genutzt. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Fluge. 

Inzwischen ist es kaum noch zu übersehen. Die nächste Wahl steht an. Nachfolger von Landrat Luger Weskamp (SPD) möchte Alexander Tönnies (SPD) werden. Ein großer Teil der Wahlplakate wurde schon verteilt. Das hindert allerdings die Oranienburger Jusos um Gero Gewald und Leon Trampe nicht daran, weitere Bilder vom Landratskandidaten aufzuhängen. Gute Arbeit, kann man da nur sagen.  

Vor einigen Tagen wurde der 10. ArtRoom im Oranienwerk, Kremmener Str.43, durch Wolfgang Hiepen, einen Mitarbeiter der Oranienburger Stadtverwaltung, und Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann eröffnet. Es lohnt sich auf jeden Fall dort mal vorbeizuschauen, meint nicht nur Christiane Grintzewitsch, die diese Ausstellung mitgestaltet hat. 

Am Donnerstag stürmte es heftig in Oranienburg. Und wie es so ist. An solchen Tagen beweist es sich, wer „sturmfest“ ist und wer sich als „Leichtgewicht“ herausstellt. Nun können sicherlich die entsprechenden Kandidierenden nichts dafür, ob die Firma, die die Großflächenplakatwände aufstellt, alle Haken richtig gesichert hat, oder nicht. Aber ein Zeichen ist es schon! Den SPD-Landratskandidaten Alexander Tönnies stößt jedenfalls kein Sturm um!  

Herbstzeit in Oranienburg. Jetzt wird es deutlich kühler als in den Tagen zuvor. Der erste Sturm hat seine Schneisen hinterlassen. Kommt gut durch die Zeit. Bis zum nächsten Freitag, 

Eure

Henriette von Oranienburg 

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