Es gab Ohrfeigen in Oranienburg!

Am letzten Sonntag haben die Oranienburger Sozis aufgerufen, Straßenbäume zu gießen. Schnell haben sich in Oranienburg viele zusammengefunden, um den dürstenden Bäumen etwas Wasser zu spenden. Gemeinsam haben Matthias Hennig, Patrick Rzepio, Marei John-Ohnesorg, Jennifer Collin, Dirk Blettermann, Ralf Leymann, Kerstin Wendt, Björn Lüttmann und Yvonne Lehmann eine gute Aktion begonnen, die gerne nachgeahmt werden kann. Fast 2000 Klicks registrierte die Oranienburger SPD für ihre Aktion!

Seit dieser Woche ist das Bürgerbüro des Oranienburger SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann „oben ohne“. Nach über fünfjähriger Nutzung sind die beleuchteten Buchstaben „BÜRGERBÜRO“ nicht mehr in Ordnung. Nach und nach fallen die einzelnen Buchstaben aus. Jetzt muss die Leuchtreklame erneuert werden. 

Letzte Woche schrieb die Kolumnistin über den „Ritt auf der Rasierklinge“ und der damit verbundenen Abstimmung in der nichtöffentlichen Stadtverordnentenversammlung am vergangenen Freitag. Der Ritt hat wirklich stattgefunden und die Stadtverordneten haben Ohrfeigen verteilt. Sowohl Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke, als auch der Vorsitzende der Linken und Aufsichtsratsvorsitzende der Oranienburg Holding, Ralph Bujok hatten kräftig zu schlucken, als die Stadtverordneten abstimmten. Der Presse war zu entnehmen, dass nur ganze 10 Abgeordnete von 36 der Vorlage zugestimmt haben. Immerhin sollte der Geschäftsführer der Oranienburger Wohnungsbaugesellschaft geschasst werden. Das Ding hat im wahrsten Sinne des Wortes als Rohrkrepierer geendet. 

Am Mittwoch lud Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg erneut zu einer Mitgliederversammlung als Videokonferenz ein. Inzwischen haben sich (fast) alle an das Format gewöhnt. Und während in der ersten Zeit einige noch Anlaufschwierigkeiten mit der Technik hatten, läuft das jetzt alles ab wie am Schnürchen. Heißes Thema war diesmal der ganze Bereich der Kitaversorgung und des Grundschulbesuchs in der Corona-Krise und deren Folgen. Judith Brandt und Björn Lüttmann waren super mit dem Thema bewandert und konnten (fast) alle Fragen beantworten. 

Zum parlamentarischen Alltag gehört es, dass Abgeordnete Anfragen an die Landesregierung stellen und entsprechende Antworten erhalten. So zum Beispiel eine Frage der Oranienburger Landtagsabgeordneten Nicole Walter-Mundt (CDU): „Ist die Landesregierung der Auffassung, dass der Alte Kornspeicher in die Landesdenkmalliste aufgenommen werden sollte?“ Die Antwort der Landesregierung kam prompt: Der sog. Alte Kornspeicher wird bereits in der Brandenburgischen Denkmalliste geführt: „Oranienburg, Louise-Henriette-Steg (Alteintrag Lehnitzstraße 25-27), ehem. Silogebäude der Oranienburger Dampfmühle, nach 1917“ (OBJ-Dok-Nr. 09165304). Ihr Mitarbeiter Christian Howe (CDU-Stadtverordneter) hätte sich die Frage allerdings sparen können, wenn er doch nur anständig recherchiert hätte. Das geht doch besser, oder?

Am Mittwoch kamen die Stadtverordneten der Oranienburger SPD-Fraktion zusammen, um die SVV am kommenden Montag in der MBS-Arena vorzubereiten. Im gehörigen Abstand zueinander saßen Matthias Hennig, Burkhard Wilde, Michael Richter, Dirk Blettermann, Björn Lüttmann, Olaf Bendin und „Neuling“ Eckhard Kuschel zusammen und berieten die Tagesordnung. Letzterer ist deshalb ein Neuling, da er seit März 2020 für Judith Brandt in die SVV nachgerückt ist. 

Am heutigen 1. Mai stehen nicht nur die 1. Mai-Demonstrationen im Mittelpunkt. Auch der Sachsenhausen-Gedenklauf steht seit Jahren auf dem Programm in Oranienburg. Beide Veranstaltungen fallen nun aus. Deshalb haben die Oberhaveler SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (Oranienburg), Inka Gossmann-Reetz (Hohen-Neunedorf) und Andreas Noack (Velten) nun gemeinsam aufgerufen, den 1. Mai als Tag des Miteinanders zu nutzen. Dem schließe ich mich gerne an.

Die Corona-Pandemie scheint langsam abzuebben. Noch ist es aber zu früh, alle Maßnahmen aufzuheben. Also. Haltet durch! Bleibt gesund und kommt gut durch die Woche.

Euer

Henri von Oranienburg

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