Chefsache in Oranienburg

Kurz nach Beginn des neuen Jahres konnte der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gero Gewald einem weiteren Neumitglied der SPD das Parteibuch übergeben. Björn Oldenburg heißt der Neue. Richtig stolz ist auch die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg. Die Mitgliederzahlen der Oranienburger Sozis klettern stetig nach oben.

Dem Malzer Ortsvorsteher und Stadtverordneten Michael Richter (SPD) ist die Aufwertung der Badestelle am Grabowsee schon lange eine Herzensangelegenheit. Nun dauert es sicherlich noch einige Zeit, bis sich die ersten Mutigen wieder zum Baden im Grabowsee treffen. Aber eine Ertüchtigung der Badestelle ist schon mal erfolgt. Auch hier sieht man wieder, dass Anträge der SPD-Fraktion zum Erfolg führen.  

Aufmerksame Leser:innen der Oranienburger Kolumne werden es bestimmt gesehen haben. Am 1. Januar stand in der Kolumne, „Ein Teil der TURM ErlebnisCity in Oranienburg wird dann wohl das Impfzentrum für Oberhavel“. Erst am Folgetag berichteten der Oranienburger Generalanzeiger und die Neue Oranienburger Zeitung(MAZ) über das Impfzentrum in Oranienburg. Beide Meldungen widersprachen sich nicht. Was sagt uns das? Mit der Oranienburger Kolumne der SPD ist man schneller informiert. 

Eine nichtrepräsentative Umfrage startete Ende des letzten Jahres auf der Facebookseite des Allgemeinpolitischen Forum Oranienburg. Dabei konnte darüber abgestimmt werden, welche Stadtverordneten sich am ehesten um die Belange der Oranienburger Bürgerschaft kümmern. Das Ergebnis liegt nun vor. Enrico Geißler (Die Linke), gefolgt von Dirk Blettermann (SPD) und Björn Lüttmann (SPD) waren die meist genannten. Auch wenn diese Umfrage nur eingeschränkt aussagekräftig ist. Wir gehen mal davon aus, dass sich die drei Bestplatzierten darüber freuen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig lud kurzfristig seine Fraktionskollegen zu einer Sitzung. Ein außerordentlicher Hauptausschuss wurde vom Vorsitzenden Werner Mundt (CDU) zum 18. Januar 2021 einberufen und die Anträge für den Haushalt 2021 mussten vorbereitet werden. Auch wenn die ordentlichen Sitzungen eigentlich erst Ende des Monats wieder losgehen sollten, gibt es doch einiges zu besprechen. Insofern können es die Oranienburger Kommunalpolitiker:innen kaum erwarten, endlich wieder loszulegen. 

Am Mittwoch lud Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann die örtlichen Vertreter:innen der beiden Zeitungen zum Neujahrsgespräch ein. Traditionell macht das der Landtagsabgeordnete seit Beginn seiner Arbeit im Potsdamer Landtag, 2014. Einer Rückschau auf das vergangene Jahr schließt sich auch ein Ausblick auf 2021 an. Leise Kritik übte der Landtagsabgeordnete an der Arbeit der Gesundheitsministerin, als er über den „holprigen Start der Impfungen“ sprach, an dem die Landesregierung „teilweise selbst schuld sei“. Insbesondere die Kommunikation komme bei Bundes- und Landesregierung manchmal zu kurz. Alles in allem sei Brandenburg allerdings bisher gut durch die bisherige Pandemie gekommen, so sein Fazit. 

Einen mächtigen Schreck muss der „Schlossherr“ Alexander Laesicke bekommen haben, als er am Donnerstag die Morgenpresse las.  Da fordert der Stadtverordnete Björn Lüttmann (SPD), dass der Bürgermeister „die Bernauer Straße zur Chefsache“ machen soll. Deutlich stärker als in den letzten drei Jahren (der Bürgermeister feiert in dieser Woche seinen 3. Jahrestag der Amtseinführung) müsste er sich ja dann aktiv mit der Gestaltung der Stadt beschäftigen. Aber wir haben nach dreijähriger Probezeit die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Bürgermeister doch noch „in die Puschen“ kommt. 

Auch zu Beginn diesen Jahres haben wir den Appell: Haltet Abstände ein, setzt Masken auf und schützt Euch! Bis zum nächsten Freitag, 

Euer

Henri von Oranienburg 

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