SPD Oranienburg trauert um Gerd Feierbach

Oranienburgs Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nehmen tief traurig Abschied von ihrem 1. Sprecher nach der politischen Wende 1989. Am frühen Morgen des 9. April 2020 hat Gerd Feierbach für immer seine Augen geschlossen. In Gedanken sind wir bei seinen Angehörigen, insbesondere seiner Ehefrau Christa Feierbach. 

Wir verneigen uns vor einem Menschen, der 1989 allen Mut zusammenfasste, um für Veränderungen in der damaligen DDR zu kämpfen. Das vereinte Europa war Gerd Feierbach immer ein Anliegen. Soziale Ungerechtigkeiten waren ihm ein Gräuel.

Gerd Feierbach gehörte der ersten freigewählten Stadtverordnetenversammlung 1990 an und war der 1. Fraktionsvorsitzende der SPD in der Stadt seit dem Ende der Weimarer Republik. 

Die Unterschrift unter die Gründungsurkunde der SPDOranienburg am 16. Dezember 1989 trägt seine Unterschrift als 1. Sprecher. 30 Jahre später, am 16. Dezember 2019,hat sich Gerd Feierbach mit Nachdruck und Enthusiasmus an einer öffentlichen Veranstaltung der SPD im Oranienwerk mit dem Titel „Mut zum Aufbruch“ beteiligt.Sein Vorbild war Willy Brandt, wie er dort sagte. Er hat die Gründung der SDP (heute SPD) in Schwante im Radio verfolgt und hatte „Herzklopfen, dass es endlich möglich sein sollte, seinen lang gehegten Traum zu verwirklichen“.

Mit der Seniorenarbeit hat er 1996 begonnen. Die AG 60 Plus der SPD wurde von ihm gegründet und hat viele Jahre seine Handschrift getragen. Auch im Seniorenbeirat war er aktiv. Er hat sich leidenschaftlich für Verbesserungen beim öffentlichen Nahverkehr eingesetzt, auch und gerade für die Ortsteile. Gerd Feierbach hatte zu jeder Zeit die Anliegen der Oranienburger Bürgerinnen und Bürger im Blick.

Wir sagen Danke Gerd, für deine Lebensleistung. 
Wir verneigen uns vor einem großen Freund! 

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