Reden und reden lassen!

Vor einer Woche wurden die Delegierten, als Vertreter/innen der jeweiligen SPD-Ortsvereine aus dem gesamten Land Brandenburg, nach Potsdam zum außerordentlichen Landesparteitag gerufen. Für den SPD-Ortsverein Oranienburg waren u.a. Meike Kulgemeyer, Jennifer Collin und Dirk Blettermann angereist, um darüber abzustimmen, ob der ausgiebig verhandelte Koalitionsvertrag von der SPD Brandenburg angenommen wird. Der Koalitionsvertrag zwischen der SPD, CDU und dem Bündnis 90 / Die Grünen wurde von den Delegierten fast einstimmig, mit einer Enthaltung, angenommen.

Die Genossinnen und Genossen aus Malz luden am Samstag zu einer Wanderung „Relikte aus der Zeit des kalten Krieges “ in den Wald entlang des Oder-Havel-Kanals ein. 14 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung. Die Führung leitete Bernd Liese aus Friedrichsthal. Im Anschluss kehrten wir an der alten Fähre ein und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Marga Schlag war hoch erfreut, dass es die kleinen, aber schönen Aktionen sind, die die Menschen vor Ort immer noch ansprechen.

Am Volkstrauertag gab es zahlreiche Veranstaltungen in Land, Kreis und Stadt. Einige Reden und Worte des Gedenkens wurden auf den Internet-Seiten der Stadt für den Sonntagmittag angekündigt. Am Freitag ereilte den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg, Dirk Blettermann (SPD), eine Email des Stadtsprechers. Darin wurde mitgeteilt, dass eine Rede des Stadtverordnetenvorstehers nicht erwünscht sei und der Bürgermeister allein eine Rede halten wird. So kann man Wertschätzung für die Arbeit der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung auch zum Ausdruck bringen.

Um mehr Licht ins Dunkel bringen zu können, fand auf Initiative der SPD-Fraktion am Dienstag ein Sonderbauausschuss statt, zu dem auch die Investoren des Speicher-Bauprojektes eingeladen wurden, um Fragen der Bauausschussmitglieder zur aktuellen Entwicklung des Speichers beantworten zu können. Die Investoren nahmen die Einladung an und stellten sich den Fragen. Es konnte ein Überblick zur aktuellen Lage erlangt werden, wo man steht und welche Möglichkeiten in Betracht gezogen werden können. Eines ist sicher, es wird spannend bleiben.

Dienstag im Rechnungsprüfungsausschuss: Das zweite Quartal der Rechnungen der Stadt Oranienburg stand zur Überprüfung an. Es ist Tradition, dass hier viele Fragen gestellt werden und die Verwaltung kompetent darauf antworten muss. Diesmal war es unter anderem die frühere Ausschussvorsitzende und jetzige sachkundige Einwohnerin, Meike Kulgemeyer (SPD), die die eifrigste unter den Fragenstellerinnen und Fragenstellern war.

Am Mittwoch war es dann soweit.  Auf der Agenda der Landtagsabgeordneten stand, eine neue Landesregierung zu finden. Nach sechswöchigen Verhandlungen haben sich SPD, CDU und die Grünen, wie bereits erwähnt, auf einen Vertrag geeinigt. Dr. Dietmar Woidke wurde erneut zum Brandenburgischen  Ministerpräsidenten gewählt. Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann und sein Kollege aus Oranienburg von den Grünen, Heiner Klemp, werden wohl ihre Ja-Stimmen abgegeben haben. Demnächst wird voraussichtlich eine dritte Koalitionsabgeordnete, Nicole Walter-Mundt von der CDU aus Oranienburg, dem Landtag angehören. Sie durfte zwar nicht mit abstimmen, dafür wird sie aber künftig die Inhalte des Koalitionsvertrages, welchen die anderen beiden mit ausgearbeitet haben, ebenfalls mit umsetzen. 

Am kommenden Montag, den 25.11.2019 findet der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ statt. Viele Veranstaltungen hat Christiane Bonk, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oranienburg, am Tag der Fahnenhissung vor dem Oranienburger Schloss anzukündigen. In einer kurzen Rede überspielte sie den kurz zuvor unterlaufenden Fauxpas des Bürgermeisters Alexander Laesicke. Er nannte seine Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Bonk und nicht Christiane Bonk. Einige anwesende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt fanden es allerdings nicht komisch.

Am Donnerstag hatte Björn Lüttmann seinen letzten Arbeitstag als parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Der Oranienburger Landtagsabgeordnete hat sich entschieden, nicht mehr für dieses Amt zu kandidieren. Vielmehr will er sich noch intensiver den Belangen seiner Heimatstadt Oranienburg sowie Liebenwalde und Leegebruch widmen. Außerdem gilt es den Koalitionsvertrag umzusetzen. Oranienburgs Sozialdemokraten sind froh, dass der Abgeordnete noch mehr Zeit für die Arbeit vor Ort hat, gibt Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg zufrieden zu. 

Ich wünsche allen eine schöne Woche

Eure

Henriette von Oranienburg

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