Politik geht auch 2022 in Oranienburg

Am Neujahrstag veröffentlichte der SPD-Ortsverein ein Video. Die Ortsvorsitzende Marei John-Ohnesorg und ihre Stellvertreter:innen Lisa Wagner, Gero Gewald und Matthias Hennig äußerten sich über die Politik des Ortsvereins des vergangenen Jahres und gaben einen Ausblick auf 2022. Eine sehr gelungene Videosequenz. Im Übrigen macht die SPD auch in diesem Jahr deutlich, dass sie personell breit aufgestellt ist und keine Ein-Mann oder Eine-Frau Veranstaltung ist. Neugierig? Hier geht es zum Film.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist. In den Oranienburger Tageszeitungen wurde sehr ausführlich über das vergangene Jahr in und aus Oranienburg berichtet. Was hat Schlagzeilen gemacht? Was war wichtig? Ein Ereignis war dabei die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit Kfar Jona. Unter anderem bei der MAZ gab es im Rückblick ein großes Foto dazu. So richtig viele große Geschichten gibt es für den Oranienburger Bürgermeisters Alexander Laesicke in seiner jetzt vierjährigen Amtszeit nicht – dabei gibt es so viele Themen, um die man sich in der Stadt kümmern sollte.

Am Dienstag hörte man in einem verlassenen Haus in Lehnitz jämmerliches Katzengeschrei. Und wie das so ist. Natürlich wird der Ortsvorsteher informiert. Und Matthias Hennig (SPD) versuchte alles möglich zu machen. Der Eigentümer wurde über das Katzendrama versucht telefonisch zu informieren, die Feuerwehr angerufen, kurz: es war kompliziert. Aber Matthias wäre nicht Matthias, wenn sich nicht eine Lösung gefunden hätte. Am Ende konnte das Tier dann doch vom Ortsvorsteher, unter Hilfe anderer Miteinwohner:innen, gerettet werden. 

Auch in diesem Jahr wurde die politische Stimmung in Brandenburg/Oranienburg abgefragt. Grundsätzlich ändert sich auch in diesem Jahr nichts. Die SPD steht deutlich mit knapp 29 Prozent vorn, dann folgen (leider schon) die Rechten, gefolgt von der CDU mit knapp 13 Prozent, den Grünen mit etwas über 10 Prozent, die Linke mit 9 Prozent und die FDP mit etwas mehr als 5 Prozent. Für die SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg und den Ortsverein weiterhin ein Ansporn, in der Politik nahe bei den Menschen zu sein. 

Am Dienstag kamen die Oranienburger Ausschüsse für Bauen und Soziales zusammen. Der Haushalt 2022 der Stadt stand auf der Tagesordnung. Man merkte schon, dass sich die Fraktionen im Vorfeld wohl abgestimmt haben. Anträge von SPD, CDU, Grüne fanden jeweils Mehrheiten. Etwas zerknirscht musste der Finanzdezernent Christoph Schmidt-Jansa (CDU) immer wieder dagegenhalten, dass man nicht immer einen Haushaltstitel benötigt, damit die Verwaltung arbeitet. Der Stadtverordnete Christian Howe (CDU) erwiderte, dass seine zweieinhalbjährige Erfahrung in der SVV ein andere sei. Am Ende waren die beiden Ausschussvorsitzenden Gabriele Schiebe (CDU/Soziales) und Olaf Bendin (SPD/Bau) zufrieden über die sachlichen Debatten um den Haushalt 2022.  

Auch in diesem Jahr sendet Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann eine kurze Videobotschaft. Zu Beginn des Jahres natürlich mit einem Neujahrsgruß und eine Hoffnung, dass die Pandemie in diesem Jahr endlich beendet werden wird. Der oberste Pandemiebekämpfer heißt Karl Lauterbach (SPD), der Bundesgesundheitsminister. Seine Popularität steigt Anfang Januar deutlich an und liegt mit 66 Prozent über die des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), der auf 60 Prozent Zustimmung kommt. 

Bleibt alle gesund und kommt gut durch die Zeit. Bis zum nächsten Wochenende, dann erscheint die nächste Oranienburg-Kolumne, 

Eure 

Henriette von Oranienburg

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