30 Jahre Oranienburger Innenstadtsanierung

Jetzt tobt aber wirklich der Wahlkampf in Oranienburg. In Oranienburg? Die Sozis haben ihre Wahlstände jeweils am Freitag und Samstag aufgebaut, sonst war wenig von den anderen Parteien zu sehen. Die SPD hat schon 7000 Rotkehlchen (SPD-Magazin) verteilt, die 10.000 Kandidatenflyer sind bereits auf den Wegen zu vielen Einwohnerinnen und Einwohnern. Themenplakate und Wahlplakate von Olaf Scholz wurden auch noch angebracht. Kurz, eine hochmotivierte Partei in Oranienburg macht Wahlkampf, freut sich Marei John-Ohnesorg, die Oranienburger SPD-Chefin!

Am Samstag brummte es Rund um´s Schloss. Im Schlosshof spielte am Abend Matthias Reim und am Vormittag lud die Stadt zu 30 Jahre Sanierung der Oranienburger Innenstadt in den Schlosspark. Neben dem Bürgermeister Alexander Laesicke eröffnete der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) die Veranstaltung. Ganz besonders begrüßte der SVV-Vorsteher den ehemaligen Baustadtrat Horst Ganschow (CDU) und den jetzigen Baudezernenten Frank Oltersdorf (SPD), ohne deren zielstrebige Umsetzung der Beschlüsse der Stadtverordneten sich die Stadt nicht so entwickelt hätte. Auch die beiden Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen, Björn Lüttmann und Heiner Klemp, gehörten ebenso zu den Teilnehmer:innen, wie zahlreiche Stadtverordnete und sachkundige Einwohner von SPD (Olaf Bendin, Gero Gewald, Udo Neumann), den Linken (Elke und Olaf Kästner), den Grünen (Petra Klemp) und den Freien Wählern/ Piraten (Antje Wendt und Thomas Ney). AfD und CDU hatten wohl keine Lust, von denen kam keiner!

Am Sonntagabend hat sich im SPD-Bürgerbüro eine Gruppe Interessierter eingefunden, um das von ARD und ZDF ausgestrahlte TV-Triell anzuschauen. Nun hatten es die CDU und Grüne- Kandidierende bei den Zuschauern natürlich schwerer. Aber ein bisschen mehr anstrengen hätten sich die beiden können. Olaf Scholz, ganz staatsmännisch, brillierte auch an diesem Abend wieder! Unter den Gästen war auch der Landratskandidat der SPD, Alexander Tönnies.

In dieser Woche tagten wieder die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung. Den Anfang machte der Werkausschuss. Der im Urlaub weilende Vorsitzende Michael Richter (SPD) wurde durch Burkhard Wilde(SPD) ersetzt. Da die Sitzung dieses Ausschusses immer sachbetont ist, war der Ausschuss nach rund zwei Stunden schon beendet.

Im Rahmen eines Sportfestes der Waldschule wurde eine neue Sportanlage am Lehnitzsee in der Mainzer Straße durch Schulleiter Torsten Lattke und den Vorsitzenden des Bauausschusses Olaf Bendin (SPD) freigeben. Die Schülerinnen und Schüler der ersten bis dritten Klasse haben die Anlage einem ersten sportlichen Härtetest unterzogen. 

Ganz anders der Sozial- und Bildungsausschuss. Auch dieses Mal hatte die Ausschussvorsitzende Gabriele Schiebe (CDU) alle Mühe, im Zeitplan zu bleiben. Dabei hat sie souverän durch die Sitzung geleitet, aber der Redebedarf einiger ist schon sehr ausgeprägt. Dass der Bürgermeister Alexander Laesicke derzeit auch Sozialdezernent ist, machte die Sache nicht unbedingt einfacher. Zeitweise hatte man schon den Eindruck, dass er seine eigene Vorlage nicht kannte, über die er gesprochen hat. So richtig sauer wurden die Ausschussmitglieder aber unter dem Punkt „Sonstiges“. Da berichtete der Bürgermeister, dass er seit dem 2. September (!) die Information hat, dass das geplante Jugend-Café in der Bernauer Straße eine noch länge Periode des Wartens vor sich hat. Nicht nur dem neuen SPD-Stadtverordneten Gero Gewald platzte der Kragen, sondern auch anderen Ausschussmitgliedern. Hatte der Bürgermeister so viel zu tun, dass er seit dem 02.09. keine Zeit hatte, den Jugendbeirat mal vorab diese Information zukommen zu lassen? Dass die Stadtverordneten diesen Umgang inzwischen kennen, Ok! Aber muss man den jungen Menschen derart vor den Kopf hauen?

In dieser Woche ist es sieben Jahre her (14. September), dass Oranienburg, Liebenwalde und Leegebruch Björn Lüttmann zum Landtagsabgeordneten gewählt hat. Es waren ganze 23 Stimmen, die den Ausschlag gaben. Die damalige Gegenkandidatin Gerrit Große (Linke) nahm es sportlich. Sie zog über die Landesliste ins Landesparlament ein. 

Der Bauausschuss am Mittwoch tagte bis nach 22 Uhr, obwohl zu Beginn 11 Vorlagen von der Tagesordnung genommen werden mussten, da sie auf den elektronischen Seiten der Stadtverordnetenversammlung nicht vollständig hinterlegt wurden. Ein technisches Problem, wie sich herausstellte. Der Ausschussvorsitzende Olaf Bendin (SPD) nahm es locker, er weiß, dass diese Vorlagen in der nächsten Sitzung beraten werden müssen. Besonders erfreut war Björn Lüttmann (SPD). Die unter seiner Federführung entstandenen Anträge zur Verkehrswende in Oranienburg fanden breite Zustimmung im Fachausschuss. Außerdem wurde unsere Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg zur sachkundigen Einwohnerin im Bauausschuss vereidigt.

In dieser Woche wurde der 1. Preis der „Dreck-weg-Aktion“ an die Kindertagesstätte in Sachsenhausen übergeben. Als Belohnung für ihren Fleiß erhielten Oranienburger Kita-Kids einen Süßkirschbaum. Meike Burchardt und Judith Brandt übergaben im Namen des Vorstandes der Oranienburger SPD den stattlichen Baum unter den neugierigen Blicken der Kinder. Die weiteren Preise werden in den nächsten Tagen übergeben.

Heute (Freitag) sind es noch 9 Tage. Dann wird der Deutsche Bundestag gewählt. In Oranienburg haben schon fast vierzig Prozent gewählt. Verzweifelt versucht die Union, eine Trendwende bei den Umfragezahlen herbeizureden. Aber. CDU und CSU liegen immer noch bei 20 oder 21 % der Stimmen. Frust macht sich breit, wie man so hört.   

Herbstzeit in Oranienburg. Jetzt wird es deutlich kühler als in den Tagen zuvor. Unsere Bundes-Mutti hört auf und wie man hört, hat der Vize gute Chancen Chef zu werden. Also bis zum nächsten Freitag, 

Eure

Henriette von Oranienburg 

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