Die Oranienburg-Partei hat Zuwachs

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. Die Jungsozialist:innen der Oranienburger SPD haben einen eigenen Ortsverband, oder wie es genau heißt, eine Arbeitsgemeinschaft gegründet. Oranienburgs SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg hat die jungen Leute eingeladen. Es wurde über die Notwendigkeit der Gründung, über eine Satzung und über die ersten Ideen gesprochen. Demnächst wird auch ein Vorstand gewählt. Dazu dann aber später mehr!

Allgemein bekannt ist, dass sich Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann um die Menschen in seinem Wahlkreis kümmert. Über die kleinen und großen Dinge wird dann berichtet. Diesmal ging es um einen Briefkasten, den es (leider) noch nicht gibt. In früheren Zeiten war es nämlich üblich, dass vor jeder Postfiliale auch ein solcher steht. Nun ist das Oranienburger Postamt bereits seit über eineinhalb Jahren in die Bernauer Straße gezogen. Aber: Der Postkasten fehlt. Nun kann Grünes Licht gegeben werden. Und es heißt wieder, der Björn hat sich drum gekümmert. 

Am Montag tagte der Oranienburger SPD-Vorstand, wieder mal, wie in diesen Zeiten üblich, über eine Onlineschaltung. Da die Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg beruflich verhindert war und erst später zur Sitzung zustoßen konnte, leitete die stellvertretende Vorsitzende Lisa Wagner durch die zweite Sitzung des Jahres. Zunächst wurde über die aktuellen Themen gesprochen und diskutiert. Außerdem ging es um die Planungen der nächsten Sitzungen und Aktionen der SPD Oranienburg. Unter anderem hat Marei John-Ohnesorg bei der neuen Klimaschutzbeauftragten der Stadt, Johanna Hornig, nachgefragt, ob sie bereit wäre, Fragen zu ihrer aktuellen Tätigkeit und zukünftigen Plänen im Kreis der SPD-Mitglieder zu beantworten. Die Zusage erfolgt, sobald sie die Zustimmung der Verwaltung erhalten hat. 

Die Fraktionssitzung am Dienstag erfolgte ebenfalls wieder in Form einer Videoschaltung. SPD-Fraktionschef Matthias Hennig versuchte, die zwei Stunden einzuhalten, um die gesamte Tagesordnung abzuarbeiten. Daraus wurde aber nichts, da die Themen zu umfangreich waren. Bis zum kommenden Montag sollen weitere Gespräche mit anderen Fraktionen in der SVV geführt werden, um die Stadt weiter voranzubringen. 

Fraktionschef Matthias Hennig berichtete auch über die am Tag zuvor stattgefundene lose Zusammenkunft einiger Fraktionsvorsitzender, zu der der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), eingeladen hatte. Die Fraktionen sollten wieder mehr zusammenarbeiten und sich mehr austauschen, das war wohl Konsens in der Runde. Eine Fraktion wurde dazu wohl nicht eingeladen. Ist ja auch kein Wunder. Wer will schon mit einer Fraktion an einem Tisch sitzen, die vom deutschen Verfassungsschutz auf ihre Verfassungstreue überwacht und überprüft wird. Und bei der man nicht weiß, ob sich Mitglieder gegenseitig ausspionieren.   

Zu einem Neumitgliederseminar luden Oranienburgs SPD-Mitgliedsbeauftragter Gero Gewald und die Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg am Mittwoch ein. Der ständige Zustrom neuer Mitglieder macht es immer wieder mal erforderlich, die „Neuen“ über Geschichte, aktuelle Themen und den Aufbau der SPD zu informieren. Und natürlich wird auch über Mandatsträger:innen der Stadt und des Landes informiert. Die „Neuen“, Christiane Holzhauer, Tobias Wengler, Leon Trampe, Ottomar Voß und Ahmet Öztemel berichteten dann auch über ihre Gründe, die Politik der SPD durch ihre Mitgliedschaft zu stärken.

Zu einem handfesten Skandal entwickelt sich langsam die Politik des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) auch in Oranienburg. In der letzten Woche sind doch tatsächlich nur 40 (!) Menschen im Impfzentrum des HBI-Sportforum der TURM-ErlebnisCity gegen das Coronavirus geimpft worden. Wenn das in der Geschwindigkeit so weiter geht, dann werden die meisten Impfwilligen wohl noch eine ganze Weile auf den Impfschutz warten müssen.

Für die kommenden Tage hat der Deutsche Wetterdienst erheblichen Schneefall und einen starken Temperatursturz vorhergesagt. Wenn ihr also seht, dass die Wege unpassierbar sind, die Nachbar:innen vielleicht Hilfe benötigen, dann bietet Euch an. Sie werden sehr dankbar sein, regen gemeinsam Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg, Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann, SPD-Fraktionschef Matthias Hennig und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann, an. 

Auch wenn es den einen oder anderen langsam nervt. Aber. Haltet Abstand zu anderen, schützt Euch vor dem Coronavirus und setzt Masken auf und durchsteht die nächsten schneereichen Tage. Bis zum nächsten Freitag! 

Eure

Henriette von Oranienburg 

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