Aufklärung ist angesagt!

Am Montag tagte der Hauptausschuss der Stadt Oranienburg. Einen breiten Raum nahm der Antrag der FDP-Fraktion auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über die Vorgänge der Oranienburg-Holding ein. Man hätte es kaum für möglich gehalten. Es gab keine Fraktion, die einer Aufklärung im Wege steht. Allerdings empfahl der Ausschuss auf Antrag von Dirk Blettermann (SPD), dass es keinen Extraausschuss geben soll, sondern der Hauptausschuss zeitweiliger Untersuchungsausschuss sein soll. Die beiden Vorstandsmitglieder der Oranienburger SPD, Lisa Wagner und Ralf Leymann, die unter den Gästen saßen, konnten dem Vorstand berichten, dass die Forderung der Oranienburger SPD nach Aufklärung nun nichts mehr im Wege steht.   

Am Folgetag berichtete die Märkische Allgemeine und der Oranienburger Generalanzeiger über den Verlauf dieser Sitzung. In einem Kommentar wird die Forderung aufgemacht, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ralph Bujok (Die Linke) nicht dem Untersuchungsausschuss angehören dürfe. Das hätte ein „Geschmäckle“, wie der Kommentator schreibt. Auch der Brief des Woba-Geschäftsführers Bernd Jarczwewski an die Stadtverordneten dürfe nicht als billige Retourkutsche gesehen werden, auch wenn darin erhebliche Vorwürfe gegen den Geschäftsführer der Holding, Alireza Assadi formuliert wurden. Wer kann dem Kommentator widersprechen?

Am Dienstag hatten nun die Mitglieder der SPD-Fraktion die Möglichkeit, dem Holding-Geschäftsführer auf den Zahn zu fühlen und Überlegungen zur Weiterentwicklung der Holding zu diskutieren. Lag es an der Entourage, die Alireza Assadi im Schlepptau hatte, dass die Fragerunde ausgesprochen gedämpft war? Oder hatten die Mitglieder der Fraktion einen weiteren Satz des Kommentators noch im Kopf, dass „neben den Beschädigungen, die die Protagonisten schon jetzt erlitten haben, am Ende einer das Ganze beruflich nicht durchstehen wird“? Jedenfalls hatte man den Eindruck, alle waren zufrieden, als der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig, den nächsten Punkt der Tagesordnung aufgerufen hat. 

Am Donnerstag lud Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke die Presse zum Rundgang durch den Neubau der Kita in der Speyrer Straße ein. Auch der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) und Bürgerdienstdezernentin Stefanie Rose (Die Linke) gehörte zu den Neugierigen. Am Ende waren wohl alle zufrieden, dass sowohl der Kostenrahmen als auch die Bauzeit voll im Plan liegen. 

Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann besuchte am Donnerstag Unternehmen in der Sachsenhausener Straße. Einen Blick auf die vorbeischlängelnde Havel hatte der Abgeordnete auch. „Hier gibt es ein großes Entwicklungspotenzial und Synergieeffekte mit den Unternehmen vor Ort“ wie Björn Lüttmann mitteilte.  

Auch am Donnerstag rief die Stadtverwaltung die Menschen in Oranienburg auf die dürstenden Bäume nicht zu vergessen. Das findet die Oranienburger SPD schon deshalb gut, weil bereits am 26. April 2020 die Sozis mit gutem Beispiel vorangegangen sind und den Bäumen der Stadt einen kräftigen Schluck Wasser gegeben hatten. Also macht alle mit. Spendet den Oranienburger Bäumen etwas Wasser zum Überleben, ruft Oranienburgs SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg allen zu.

Zum Schluss noch eine kurze Statistik: Insgesamt zählt die Oranienburger SPD jetzt 1547 Abonnenten. Die Zugriffszahlen zu einzelnen Postings gehen bis zu 1000 Zugriffen hoch. Besonders erfreulich, die Oranienburg-Partei ist aktueller mit ihrer Berichterstattung denn je! Danke für Euer Interesse.

Am Donnerstag melden Oranienburger Generalanzeiger und Märkische Allgemeine, dass es in der Schlossparkkita zu einer Reihenuntersuchung auf Grund des Corona-Virus gekommen ist. Die Ergebnisse stehen aus.  Eigentlich sollte ab Montag wieder der Regelbetrieb in den Oranienburger Kitas aufgenommen werden. Wie sich die Situation in den Kindertagesstätten und Schulen weiterentwickelt, hängt wohl von den Ergebnissen der Untersuchung ab.  

Wir sind noch längst nicht über den Berg. Schützt Euch weiter. Tragt den Mund-Naseschutz. Bleibt alle weiter gesund und bis zum nächsten Freitag,

Euer

Henri von Oranienburg

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