Nachhaltige SPDler in Oranienburg!

Herbst I SPD Oranienburg

In diesen Tagen findet unter den Oranienburger SPD-Mitgliedern nicht nur die Abstimmung über eine neue SPD-Führung für den Bundesvorsitz statt. Auch über den dritten Bürgerhaushalt der Stadt Oranienburg kann abgestimmt werden. Dabei hat man nicht nur die Qual der Wahl. Diesmal kann man online abstimmen, oder per Brief, oder am 25. Oktober während der Lichternacht. Auch Marei John-Ohnesorg (SPD) hat, wie viele andere, Vorschläge eingereicht, die auch bei der Wahl Berücksichtigung gefunden haben. Wer am Ende den Zuschlag bekommt, entscheiden die Oranienburgerinnen und Oranienburger. Die dritte Wahl in diesem Jahr!

In den letzten Wochen hatten die Imker in der Stadt reichlich viel zu tun. Es galt die Honigernte in diesem Jahr einzubringen. Auch der stellvertretende Ortsvorsteher aus Lehnitz, Christian Studier (SPD), gehört zu den Hobbyimkern, die reichlich Ernte machten. Zu seinen Abnehmern gehört der scheidende Oranienburger SPD-Vorsitzende Dirk Blettermann, der eine Handvoll Gläser erwarb. Echt lecker schmeckt der Honig, so sein erster Eindruck. Und neben dem herrlichen Gold im Glas gab es noch eine Runde „Bienenkunde“ für den örtlichen Politiker. 

Am kommenden Freitag findet die jährliche Lichternacht in der Bernauer Straße statt. Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann ist mit dabei und unterstützt die Veranstaltung. Die Oranienburger Band „Stampede“ sorgt für Musik. Gesammelt wird, wie in jedem Jahr, am Glücksrad.  Der Erlös kommt in diesem Jahr dem Hospiz zu Gute. 

Lichternacht am Freitag, den 25. Oktober 2019

Ganz im Zeitplan ist der Bau der neuen Brücke in der Saarlandstraße. Eine Nachfrage beim zuständigen Baudezernenten der Stadt Oranienburg, Frank OItersdorf (SPD), ergab, dass Ende Januar 2020 der Verkehr wieder über die Saarlandstraße aufgenommen werden kann. Nachdem die Stralsunderstraße vorfristig eröffnet werden konnte, würde es nicht wundern, wenn bereits schon Mitte Januar 2020 die Eröffnung feierlich vorgenommen werden kann.

Die neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden Judith Brandt und Matthias Hennig waren schon recht fleißig. Kurz nach Amtsantritt wurden nicht nur die Fraktionssitzungen bis zum Jahresende aktualisiert. Auch eine Handvoll Anträge erreichte den Stadtverordnetenvorsitzenden und den Bürgermeister der Stadt Oranienburg. 

In der kommenden Woche tritt die SPD-Oranienburg zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Wie man hört, werden auf (fast) allen Positionen neue Gesichter zu sehen sein. Oranienburgs Sozis haben in diesem Jahr wirklich viel zu wählen. Dann hoffe ich mal, dass im kommenden Jahr erstmal „Wahlruhe“ in Oranienburg eintritt. Dazu in der nächsten Kolumne mehr. 

Euer

Henri von Oranienburg

Mehr Schutz für unsere Republik!

Oktober 2019 Schwante SDP Gründung SPD Oranienburg

Am letzten Sonntag vor 30 Jahren gründeten 43 Oppositionelle die Sozialdemokratische Partei (SDP) der DDR im Pfarrhaus in Schwante, im damaligen Kreis Oranienburg. Eine geheime Mission, die nicht lange geheim blieb. Eine mutige Aktion, geboren aus dem Wunsch nach demokratischer politischer Teilhabe. Immer mit der Angst im Nacken, von der Stasi verhaftet zu werden. Anschließend gründeten sich überall in der DDR Ortsvereine. Auch in Oranienburg, wo sich am 30. Dezember 1989 die Wiedergründung der SPD nach 1946 bei Eisbein-Otto vollzog. In einer späteren Kolumne gehe ich auf diese historischen Ereignisse ein.

Nach vielen Jahren des Wartens geht es endlich los: Der Radweg von Wensickendorf nach Wandlitz wird gebaut und soll Dezember 2020 fertig sein. Auch unser SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann sowie Verkehrs-Staatssekretärin Ines Jesse (SPD) waren am Montag beim Spatenstich dabei! Wensickendorfs Ortsvorsteher, Heinz Ließke, ein ständiger ungeduldiger Mahner eines schnellen Bauens des Radweges, freute sich am Ende dann doch und lobte Björn Lüttmann für seinen Einsatz.

Am Montagmittag war sie das letzte Mal im Einsatz, die legendäre Gulaschkanone. Der langjährige Kreistagsvorsitzende, Karsten-Peter Schröder (SPD) hat sie mehrfach im Jahr beheizt, um für den guten Zweck Erbsensuppe zu brauen. Der letzte Einsatzort war die Oranienburger Tafel in der Strelitzer Straße. Neben vielen Bedürftigen der Stadt, haben sich auch zahlreiche Stadt-, Kreis- und Landtagsabgeordnete die Erbsensuppe schmecken lassen.     

Am Donnerstagvormittag haben Oranienburgs Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) und Bürgermeister Alexander Laesicke zu einer Gedenkveranstaltung an der ehemaligen Synagoge aufgerufen. Anlass war der rechtsradikale Terroranschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale am Vortag, dem zwei Menschen zum Opfer gefallen sind. Auch die Vorsitzende der Oranienburger Jüdischen Gemeinde, Elena Miropolskaja, und Oberhavels Vizelandrat, Egmont Hamelow (CDU) nutzten ihre Anwesenheit, auf die Geschehnisse am Vortag, einzugehen. Dem Aufruf folgten neben zahlreichen Oranienburgerinnen und Oranienburgern auch die Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Werner Mundt und der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen, Thomas Hebestreit, sowie Enrico Geißler von den Linken. 

Am Abend des Donnerstag lud der Oranienburger SPD-Ortsverein ins Bürgerbüro, um die vorletzte Veranstaltung zur Findung einer neuen SPD-Bundesspitze per Livestream zu sehen. SPD-Vorstandsmitglied Marei John-Ohnesorg hat sich im Vorfeld ums leibliche Wohl in Form von Knabbereien und Getränken gesorgt. Auch Meike Kulgemeyer sorgte mit vegetarischen Speisen dafür, dass es ein gelungener Abend werden sollte. 

Ein schönes warmes Wochenende wünscht Euch

Euer

Henri von Oranienburg

Oranienburger Neustart erfolgreich absolviert!

Am letzten Montag fand die 3. Stadtverordnetenversammlung statt. 51 Punkte standen auf der Tagesordnung. Nach der Bürgerfragestunde wurden zwei neue Stadtverordnete auf die Gesetze „eingeschworen“. Judith Brandt (SPD) kannte die Prozedur schon, als Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann die Worte zur Vereidigung vortrug.

Am Abend nach der SVV traf sich die SPD-Fraktion, um den Vorstand neu zu bestimmen. Die Fraktion entschied sich wieder für eine Doppelspitze und wählte die frisch vereidigte Judith Brandt und Matthias Henning zum Vorsitzenden der Fraktion, Burkhard Wilde bleibt stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Am Dienstag kam der bisherige SPD-Vorstand in seiner jetzigen Zusammensetzung zusammen, um die Jahreshauptversammlung Ende Oktober vorzubereiten. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Dirk Blettermann, Jennifer Collin, Björn Lüttmann, Eckhard Kuschel und Frank Oltersdorf erklärten, dem neuen Vorstand nicht mehr angehören zu wollen. Marei John-Ohnesorg, Matthias Henning, Stefan Westphal, Burkhard Wilde und Marga Schlag wollen weitermachen und stellen sich der Wahl. Weitere Kandidierende kommen hinzu, damit der neue Vorstand dann auch seine Arbeit aufnehmen kann.

Vorstand SPD Oranienburg
Nach der letzten Vorstandswahl vor zwei Jahren

Während sich der alte Vorstand über die Neuwahl vor Ort Gedanken machte und die Versammlung vorbereitete, machte sich eine Oranienburger Delegation (Gero Gewald, Patrick Rzepio, Holger Dreher und Martin Schubert) auf den Weg in die Potsdamer Biosphäre. Dort fand nämlich zeitgleich der Auswahlprozess für die Bundesspitze der SPD statt.

Nachdem der neue brandenburgische Landtag seine Arbeit aufgenommen hat, gilt es nun eine neue Koalition zu formen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht schon von der „Brandenburg-Koalition“. Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) gehört der Konsensrunde zwar nicht an, ist aber als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion immer bestens informiert.

Traditionell Anfang Oktober findet der Stadtempfang des Bürgermeisters statt. Natürlich waren auch viele Sozis unter den Gästen. Oranienburgerinnen und Oranienburger, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren, werden im Rahmen dieser Veranstaltung ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden das stationäre Hospiz Oberhavel und die Selbsthilfegruppe der Deutschen-Rheuma-Liga ausgezeichnet. Der Höhepunkt jedoch war die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik an Viola Knerndel, Leiterin des Arbeitslosenservice Horizont. Chapeau!, kann man da nur sagen. Diese Auszeichnung hat sie redlich verdient. Die vielen aktiven Ehrenamtlichen sind und bleiben der Kitt unserer Gesellschaft. Danke all denen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen!

Eine schöne Woche wünscht Euch

Eure

Henriette von Oranienburg

SPD-Fraktion wählt neue Spitze

Brandt und Hennig zu Fraktionsvorsitzenden gewählt

Judith Brandt und Matthias Hennig sind die neue Doppelspitze der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg. Die Wahl fand gestern nach der Stadtverordnetenversammlung statt. Nötig geworden war die Neubesetzung, weil die bisherige Vorsitzende Jennifer Collin ihr Mandat abgegeben hat. Judith Brandt war für sie nachgerückt. Keine Änderungen gab es bei der Besetzung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Diese Funktion übernimmt weiterhin Burkhard Wilde.

Das neue Führungsduo freut sich auf die neue Aufgabe. Beide sind erfahrene Kommunalpolitiker. „Wir ergänzen uns gut und werden diese neue Herausforderung deshalb gemeinsam auch gut meistern“, ist sich Judith Brandt sicher. „Wir kennen unsere Stadt, die Probleme und die Herausforderungen, vor denen wir stehen“, ergänzt Matthias Hennig. 

„Wir wollen der Stadtpolitik einen starken sozialdemokratischen Anstrich verleihen. Die wichtigsten Themen stehen dabei schon fest: Die Schaffung von mehr sozialem Wohnraum, Verbesserung des ÖPNV-Angebots sowie der Bau von neuen Schulen und Kitas gehören zu den Schwerpunkten. Wichtig ist uns auch, eine gleichmäßige Entwicklung in der Kernstadt und den Ortsteilen voranzutreiben.“

Steckbrief Matthias Hennig

  • 41 Jahre alt, verheiratet und lebt mit Familie in Lehnitz
  • Seit 2014 Ortsvorsteher in Lehnitz
  • Seit 2014 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung
  • Von Beruf Polizeibeamter  
  •  SPD-Mitglied seit 2012
  • Sonstiges Ehrenamt: Mitglied im Kita-Verein, Schulförderverein, Lebenshilfe e.V. Oberhavel Süd, NABU, Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK)

Steckbrief Judith Brandt

  • 36 Jahre alt, verheiratet und wohnt mit Familie in Oranienburg Mittelstadt
  • 2014 – Mai 2019 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, Wiedereinzug im September 2019
  • Von Beruf Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann
  • Master of Arts im Fach Soziologie: Masterarbeit „Kindergarten und soziale Ungleichheit. Einflüsse institutioneller Rahmenbedingungen auf die frühkindliche Bildung.“  
  • SPD-Mitglied seit 2013
  • Sonstiges Ehrenamt: Mitglied im Schulförderverein, Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK)

Der Staffelstab ist übergeben!

Am Montag verkündete Oranienburgs Stadtverordnete Jennifer Collin (SPD), dass sie ihr Mandat abgeben wird. Der Job hat Vorrang vor dem Ehrenamt, das ist klar. Und als Fachbereichsleiterin Soziales und Bürgerservice der Stadt Velten hat sie alle Hände voll zu tun. Leicht gemacht hat sie sich die Entscheidung nicht, aber wie man hörte, gab es zu viele Terminkollisionen, die eine Vereinbarkeit von Job und Ehrenamt sehr schwer machten. Nachrücken wird Judith Brandt (SPD), die bereits die letzten fünf Jahre dem Stadtparlament angehörte.

Am Dienstag trafen sich beim Arbeitslosenservice „Horizont“ Vertreter/innen von Die Linke, DGB und SPD, um den Aktionstag für menschwürdige Arbeit am 8.10. zu planen. Für die SPD waren Judith Brandt und Karsten-Peter Schröder mit dabei. Arbeitslosenservice-Chefin Viola Knerndel kann sich der Unterstützung aller gewiss sein. Ein bisschen wehmütig machte die Ankündigung von Peter Schröder, dass seine berühmte Erbsensuppe am Aktionstag ein letztes Mal von ihm in der Gulaschkanone zubereitet und ausgegeben wird. Damit endet eine kleine Ära, denn auch am 1. Mai in Hennigsdorf ließen sich jahrelang viele sein leckeres Süppchen schmecken. Die Gulaschkanone und Peter gehen jedoch zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand.

Am Mittwoch kam die SPD-Stadtfraktion zusammen, um die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag vorzubereiten. Der amtierende Fraktionschef Burkhard Wilde (SPD) ließ es sich nicht nehmen und verabschiedete Jennifer Collin gebührend mit ein paar Worten und einem Strauß Blumen. Björn Lüttmann (SPD) plünderte extra seinen Weinkeller und überreichte einen guten Tropfen. Anschließend wurde der Staffelstab symbolisch an Judith Brandt (SPD) übergeben. Sie freut sich, wieder im Stadtparlament mitmischen zu können.

Ebenfalls am Mittwoch konstituierte sich der neue Landtag in Potsdam. Für Aufregung sorgte die Rede der Alterspräsidentin Spring-Räumschüssel (AfD). Man weiß wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll bei solchen Auftritten. Anstatt die höchsten Vertreter/innen der parlamentarischen Demokratie im Lande auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den nächsten Jahren zum Wohle aller Brandenburgerinnen und Brandenburger einzuschwören, nutzte sie ihre Rede für plumpe AfD-Rhetorik. Wie Frau es besser machen kann, zeigte kurz darauf nach ihrer Wahl zur Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke (SPD). Ein Selfie unseres Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann mit den Neulingen Andreas Noack (SPD) und Heiner Klemp (Grüne) aus dem Plenarsaal zeigte jedoch, dass sie sich die gute Stimmung nicht durch verbale Entgleisungen von Rechtspopulisten vermiesen ließen.

Die letzten Plakate aus dem SPD Landtagswahlkampf wurden in dieser Woche entfernt. Für die Genossen ist es hierbei selbstverständlich, bei der Abnahme der Plakate auch die Kabelbinder von den Laternenmasten zu entfernen. Das ist leider nicht bei allen Parteien der Fall und zahlreiche Überbleibsel sind noch zu sehen. Bevor die Plakate dann dem Recycling zugeführt wurden, hatte Matthias Hennig (SPD) alle Kabelbinderreste von den Plakaten entfernt. Auch wenn das aufwendig und nervig war, Umweltschutz wird von der SPD Oranienburg nicht nur propagiert, sondern auch gelebt.

Ein schönes Wochenende wünscht

Euer

Henri von Oranienburg

Persönliche Erklärung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie darüber informieren, dass ich mich schweren Herzens dazu entschieden habe, mein Mandat als Stadtverordnete in Oranienburg aus beruflichen und familiären Gründen ab sofort niederzulegen. Die letzten Monate haben zu zahlreichen Terminkollisionen geführt, die in der Folge die familiäre Logistik bis an die Belastungsgrenze geführt haben.

Ich bin jedoch froh und dankbar, dass Judith Brandt als eine erfahrene Stadtverordnete für mich nachrücken wird, der das Wohl unserer Stadt genauso am Herzen liegt wie mir. Bekanntermaßen stehen wir uns politisch und freundschaftlich sehr nah. Wir beide sind Sozialwissenschaftlerinnen und leben mit unseren Familien in Oranienburg. Uns beiden ist eine nachhaltige Politik wichtig, die sich für Familien und junge Menschen einsetzt. 
Ich danke der SPD Oranienburg, den Kollegen der anderen Fraktionen und all meinen Unterstützern für ihren Zuspruch. Natürlich werde ich den Oranienburgerinnen und Oranienburgern weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen und ihre Interessen vertreten – nur künftig nicht mehr im Format der Stadtverordneten. 

Mit freundlichen Grüßen

Jennifer Collin

Ohne Fleiß kein Preis!

Juli 2019 Lufballons SPD Oranienburg

Marga Schlag (SPD), Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt und Sachkundige Einwohnerin der SPD-Stadtfraktion, steht immer unter Strom und ist sprichwörtlich ein „Hans Dampf in allen Gassen“. Für sie stand schon seit langem fest, dass die Seniorinnen und Senioren der Gegend in punkto Kommunalpolitik neuen Input gebrauchen könnten. Deshalb organisierte sie gemeinsam mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik für die Seniorenbeiräte Oberhavels ein Seminar unter dem Motto „Wissen ist Macht“. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Gero Gewald (SPD), ließen sich am Samstag auf den neuesten Stand in Sachen Kommunalpolitik bringen.

Für Kopfschütteln und Verwirrung sorgte bei den Sozis ein Artikel von Nicole Walter-Mundt (CDU) am Wochenende in der hiesigen Presse. Offenbar ist sie immer noch auf der Suche nach einer für sie schlüssigen Erklärung für ihren dritten Platz im Rennen ums Direktmandat bei der Landtagswahl. Also, wir könnten ihr auf die Sprünge helfen. Schon im Wahlkampf stellte sie gern wüste Behauptungen auf und schmückte sich mit fremden Federn. Der geneigte Kolumnen-Leser und auch die Leserin werden sich sicher erinnern. Doch auch nach der Wahl wird sie nicht müde und holt erneut zum verbalen Rundumschlag aus, dieses Mal schießt sie gegen die Frauen in der SPD. Angeblich wäre die Gründung eines parteiübergreifenden Frauennetzwerks in Oberhavel an den SPD-Frauen gescheitet. Mumpitz!, kann man da nur sagen. Bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ist ein solcher Vorschlag noch nie gemacht worden, gehört hat jedenfalls keine der SPD-Frauen davon. Denn eins ist klar, viele der Sozialdemokratinnen würden gern in einem solchen Netzwerk mitmachen. Man kann also nur mutmaßen, was Frau Walter-Mundt mit ihren Äußerungen bezwecken will. Verbessern tut es das Verhältnis zu den SPD-Frauen jedenfalls nicht, eher im Gegenteil.

Am Montag tagte der Hauptausschuss der Stadt – ein echter Mammut-Ausschuss mit insgesamt 55 Tagesordnungspunkten. Für die SPD nahmen die Stadtverordneten Jennifer Collin und Matthias Hennig teil. Für den Jugendbeirat war Gero Gewald mit von der Partie und saß im Publikum. Wie man hört, hat sich der Ausschussvorsitzende Werner Mundt (CDU) ordentlich ins Zeug gelegt, um die Tagesordnung komplett abarbeiten zu können. Nach zwei Stunden waren 40 Punkte geschafft. Für Verwirrung sorgte, dass die AfD-Fraktion zu Sitzungsbeginn durch Abwesenheit glänzte. Erst nach einer Stunde ließen sich Vertreter blicken.

 Während die einen in Sitzungen schwitzen, machen andere Urlaub. Nach zwei erfolgreichen Wahlen in diesem Jahr genießt unser Stadtverordnetenvorsteher und SPD-Ortsvereinschef Dirk Blettermann seinen Urlaub jenseits des Weißwurstäquators. Jeder hat ja so seine Laster und Vorlieben. Zu denen von Dirk Blettermann zählen offenbar ein Besuch des bayerischen Oktoberfestes mit zünftiger Maß Bier, Schweinshaxe und Blasmusik. Es sei dir gegönnt, wir sagen: Prost!

Unser frisch wiedergewählter Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hatte diese Woche alle Hände voll zu tun. Am Montag gab er den neuen SPD-Landtagsabgeordneten wertvolle Hinweise, wie erfolgreiche Wahlkreisarbeit funktioniert – er selbst hat in Oranienburg gezeigt, wie die aussehen kann.

Die Neuen im Landtag waren sicher froh über den einen oder anderen Hinweis. Aber nicht nur die Wahlkreisarbeit muss zum Laufen gebracht werden, auch die Arbeit in der Fraktion muss verteilt werden. Am Mittwoch hieß es deshalb für den Parlamentarischen Geschäftsführer, Gespräche mit Abgeordneten führen, um die Präferenzen für die Besetzung der Landtagsausschüsse zu erfragen. Der wohl spannendste Termin in dieser Woche fand am Donnerstagabend statt. Gemeinsam mit Holger Dreher, SPD-Mitglied und Behindertenbeauftragter der Stadt Oranienburg, machte er sich auf den Weg nach Potsdam, zur gemeinsamen Sitzung des Landesvorstandes, des Landesausschusses und der Landtagsfraktion. Dort wurde das Geheimnis gelüftet, mit wem der Wahlgewinner SPD eine Regierungsbildung anstrebt und in Koalitionsverhandlungen gehen möchte. Die Entscheidung fiel zu Gunsten eines Bündnisses mit der CDU und Bündnis90/Die Grünen.

Es grüßt

Henri von Oranienburg

Zurück zur Sacharbeit!

September 2019 Björn Lüttmann Landtag

In großer Runde werteten die Oranienburger Sozis auf der Mitgliederversammlung in der letzten Woche noch einmal die Landtagswahl aus. Unser wiedergewählter Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) ließ den Wahlkampf Revue passieren, natürlich wurde noch einmal mit einem Sekt auf den Wahlerfolg angestoßen und allen fleißigen Helferinnen und Helfern gedankt. Schnell aber richtete sich der Blick nach vorn.  Der SPD Oranienburg steht ein heißer Herbst bevor: Im Oktober wird ein neuer Vorstand gewählt. Der langjährige SPD-Ortsvereinschef Dirk Blettermann kündigte bereits auf der Wahlparty zur Landtagswahl an, nicht mehr für den Vorsitz kandidieren zu wollen.   

Am letzten Wochenende besuchte Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke mit einer Delegation die Partnerstadt Vught. Zu den Mitreisenden gehörten der neue Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD), Finanzdezernent Christoph Schmidt-Jansa (CDU) und zwei Mitarbeiter der Verwaltung. Neben ausführlichen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt stand auch der Besuch von „Kamp Vught“, einem deutschen Konzentrationslager auf niederländischen Boden auf dem Programm. Der Jahrestag der Befreiung war der Anlass der Reise. Die etwas angestaubte Partnerschaft wurde wiederbelebt, was beide Delegationen hoch erfreute.

Ebenfalls am Wochenende unterstützte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) die Spielplatz-Reinigungsaktion der Facebook-Gruppe „Unser Oranienburg“. Die Administratoren der Gruppe, zu denen die SPD-Mitglieder Patrick Rzepio und Benjamin Goepel gehören, hatten zur Putzaktion aufgerufen. Auch der fischgebackene Landtagsabgeordnete Heiner Klemp (Bündnis 90/Die Grünen) unterstütze die Aktion. Blitzeblank strahlten anschließend die Spielplätze.

Am Dienstag hat sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Oberhavel in Oranienburg neu konstituiert. Nach der Wahl im Mai kamen die Vertreter zum ersten Mal zusammen und bestimmten den Vorsitzenden und deren Stellvertreterin. Die Sitzung wurde vom ältesten Mitglied des Ausschusses geleitet. Völlig überrascht war Thomas von Gizycki (Bündnis 90/Die Grünen), dass er mit 56 Jahren der Älteste war. Nach dem Eröffnungsprozedere wurde Dirk Blettermann (SPD) zum Vorsitzenden und Katrin Gehring (CDU) zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Keine zwei Wochen nach der Landtagswahl ist der Wahlgewinner SPD auf der Suche nach Koalitionspartnern für die nächsten fünf Jahre. Während das Sondierungsteam um den SPD-Landesvorsitzenden Dietmar Woidke also alle Hände voll zu tun hat, ist es um die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion etwas ruhiger geworden. Nein, die 14 neuen Abgeordneten und 11 „alten Hasen“ legen nicht die Hände in den Schoß – im Gegenteil. Genau erklärt hat das Björn Lüttmann in einem Video. Ein Klick lohnt sich: https://bit.ly/2kwCbV2.

Für die Mitglieder der SPD-Stadtfraktion standen in dieser Woche der Werks-, Rechnungsprüfungs- und Finanzausschuss auf dem Programm. Sein Debüt als Ausschussvorsitzender des Werksausschusses gab dabei Michael Richter (SPD), der die Sitzung trotz Handicap – er läuft momentan an Gehhilfen – souverän meisterte. 

Es grüßt

Euer

Henri von Oranienburg

Björn Lüttmann wieder direkt gewählt!

Die Wahl ist gelaufen: Anders als alle Meinungsforscher und viele Tageszeitungen erwartet (oder auch erhofft?) haben, sind die Brandenburgischen Sozialdemokraten stärkste Partei geblieben. Oranienburgs SPD hat damit in diesem Jahr bereits den dritten Erfolg gefeiert. Nach Stadtverordneten- und Kreistagswahl lag die Oranienburger SPD auch bei der Landtagswahl mit Abstand vorne. Oranienburgs direkt gewählter Landtagsabgeordneter heißt auch in den nächsten fünf Jahren Björn Lüttmann, in Oranienburg holte er rund 26 Prozent der Erststimmen!

Entsprechend wurde am letzten Sonntag auch gefeiert. Bei Bier und Sekt(dusche) gab der SPD-Ortsverein ein rauschendes Fest. Was haben die Meinungsmacher doch alles von sich gegeben? Die SPD überlebt den Sonntag nicht, war nur der harmloseste Kommentar – bis Sonntagabend. Oranienburgs SPD-Vorsitzender Dirk Blettermann, betonte bei der Feier im Bürgerbüro, dass gegen die SPD nicht regiert werden kann, und dass die unglaubliche Masse an Wahlplakaten der politischen Konkurrenz wohl nichts genutzt hat. 

Während des Wahlkampfes haben auch einige agiert, als wenn es keinen 2. September gäbe. Anders kann man die Ausfälle des CDU-Stadtverordneten Christian Howe nicht werten, der in der Wahlwoche einen blanken Hasskommentar gegen den gebürtig aus Lübeck stammenden Björn Lüttmann bei Facebook formulierte. Wie weit muss das Niveau gesunken sein, dass der CDU-Stadtverordnete zwar anschließend den Kommentar löscht, aber es bis heute nicht schaffte, sich bei dem Landtagsabgeordneten zu entschuldigen… 

Neben Björn Lüttmann (SPD) wurde auch Heiner Klemp (Bündnis 90 / Die Grünen) aus Oranienburg über die Landesliste in den Landtag gewählt. Zwei Oranienburger werden nun in Potsdam mitmischen. Herzlichen Glückwunsch den Gewählten! 

Dass die Bäume für die Oranienburger Bündnisgrünen aber nicht in den Himmel wachsen, wurde am Sonntag eindruckvoll bestätigt. Bis zu 17 Prozent wurde der Partei voraus gesagt. Am Ende waren es 10 Prozent und Heiner Klemp erhielt rund 8 Prozent Erststimmen, wie zuvor auch bei der Bürgermeisterwahl 2017. Ganz katastrophal lief es für die Linke in Oranienburg. Nur rund 11 Prozent erhielt die Partei in der Erststimme. 

Die CDU-Kandidatin NicoleWalter-Mundt lief mit rund 20 Prozent in Oranienburg ins Ziel. Der AfD-Kandidat Andreas Galau, der in Hennigsdorf wohnt, erhielt in Oranienburg rund 22 Prozent. Für Heinz Ließke von den Freien Wählern aus Wensickendorf stimmten 6 Prozent und für den FDP-Kandidaten Daniel Langhoff 4 Prozent der Oranienburgerinnen und Oranienburger.

Alle Zahlen für Wahlkreis 9: Oranienburg, Leegebruch, Liebenwalde
https://www.oberhavel.de/wahl/ltw2019wk9_ohv_webapp.html

Noch gravierender sieht es bei der Zweitstimme aus. Da erreichte die Oranienburger CDU nur noch rund 15 Prozent. Die Linke erhielt 10,6 Prozent, die Bündnisgrünen 10 Prozent, die AfD aber 24,3 Prozent und wurde somit nur von der Oranienburger SPD mit 25,8 Prozent geschlagen. Gegenüber der Kommunalwahl vom Mai dieses Jahrs sackt die CDU um weitere 3 Prozent ab, während die SPD um 6 Prozent zulegte, bei FDP, Grünen und Linke blieb es ungefähr gleich. 

Alle Zahlen für Wahlkreis 9: Oranienburg, Leegebruch, Liebenwalde
https://www.oberhavel.de/wahl/ltw2019wk9_ohv_webapp.html

Ich wünsche allen eine schöne Woche,

Eure

Henriette von Oranienburg

Lüttmann wählen – für eine Politik nah am Menschen!

In den letzten fünf Jahren hat sich nicht nur das Land Brandenburg weiterentwickelt, auch unsere Stadt Oranienburg hat wieder einen guten Sprung nach vorne gemacht. Wer mit offenen Augen durch unsere Gemeinden und Städte läuft oder fährt, kann es mit Händen greifen, dass unser Gemeinwohl auf gutem Weg ist.

Seit 2014 ist Björn Lüttmann (SPD) unser aller Landtagsabgeordneter, direkt von Ihnen, liebe Menschen in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde, gewählt. Die großen und die kleinen Dinge sind es, die viele Einwohner/innen in den letzten fünf Jahren beschäftigt haben. Die regelmäßigen Sprechstunden des Abgeordneten sowie die individuellen Terminvereinbarungen in der Bernauer Straße 52 wurden ausgiebig genutzt. Vielen Bürgerinnen und Bürgern konnte geholfen werden, indem Türen geöffnet wurden. Kurz – es hat Spaß gemacht zu sehen, wie erfolgreich „Politik nah bei den Menschen“ sein kann. 

Am kommenden Sonntag steht nun die nächste Landtagswahl an. Während andere viel zu kritisieren hatten und haben („die maulende Myrthe“ ist bei vielen noch gut in Erinnerung), ist Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann immer vor Ort, um Probleme zu lösen und Hilfe zu geben. Ob es Grundstücksangelegenheiten sind oder Rentenfragen, ob der örtliche Tierschutz Hilfe benötigt oder die Bombenproblematik in Oranienburg einer Lösung zugeführt werden muss. An erster Stelle hat sich der SPD-Landtagskandidat Björn Lüttmann in die Pflicht nehmen lassen. 

Was wäre er allerdings ohne seine vielen Mitspielerinnen und Mitspieler, sein Team. Da wäre zuerst Judith Brandt, die sich unter anderem um die vielen Abgeordnetentermine kümmert und sein Büro auf Vordermann hält. Sein SPD-Ortsverein mit dem Vorsitzenden Dirk Blettermann, der ihm den Rücken in Oranienburg frei hält, wenn der Landtagsabgeordnete mal nicht so schnell aus dem Landtag nach Oranienburg kommen kann. Die neue SPD-Fraktionsvorsitzende Jennifer Collin, die dem Abgeordneten immer zur Seite springt, wenn im Eifer des Wahlkampfgefechtes einiges zurechtgerückt werden muss. 

Und schließlich die vielen, vielen Helferinnen, die Marmelade kochen und Wahlkampftermine organisieren, wie zum Beispiel Marga Schlag und Meike Kulgemeyer. Die Freiwilligen, die morgens am Bahnhof oder vor den Schulen Informationen verteilten, wie zum Beispiel Lisa WagnerGero Gewald, Jörg WagnerRalf Leymann, Marei John-Ohnesorg, Barbara Apostel, Thomas Lehmann, Yvonne Lehmann, Patrick Rzepio oder Julian Burchardt. Die Ortsvorsteher Burkhard WildeOlaf Bendin und Matthias Henning, die in ihren Ortsteilen für den Kandidaten die Werbetrommel rühren, usw., usw.

Insgesamt kann sich der Kandidat am kommenden Sonntag nicht nur auf sein Team verlassen, sondern auf die Menschen in Oranienburg, die unseren Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann schätzen gelernt haben. Wer eine stabile Regierung haben möchte, muss mit der Erststimme Björn Lüttmann und mit der Zweitstimme SPD und Dietmar Woidke wählen.

Eure

Henriette von Oranienburg

und 

Henri von Oranienburg