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Gedenken an Erich Mühsam

17. Juni, 14:00 bis 17:00

Erich Mühsam war ein jüdischer Schriftsteller, Dichter, Publizist, Bohemien und Kabarettist. Er war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde. In der Weimarer Republik setzte er sich vorübergehend in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein. In der Nacht des Reichstagsbrandes wurde er von Nazis verhaftet und am 10. Juli 1934 von der SS-Wachmannschaft des KZ Oranienburg ermordet. In Gedenken an ihn wird es am 10. Juli um 14 Uhr einen Gang vom Oranienburger Bahnhof zum Standort des ehemaligen KZ Oranienburg geben. Unterwegs werden Zwischenkundgebungen zum Kampf gegen Antisemitismus, linke Theorien, frühen Feminismus und dem ehemaligen KZ Oranienburg von erfahrenen Rednerinnen und Rednern abgehalten. Eine anschließende Lesung über Mühsam, musikalische Darbietungen einer Band und eine offene Bühne werden die Veranstaltung abrunden. Eine Begleitung für den Rückweg zum Oranienburger Bahnhof wird angeboten. Die Veranstaltung basiert auf einer Kooperation des Forums gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg, der Linksjugend Oberhavel und den Jusos Oranienburg.

Details

Datum:
17. Juni
Zeit:
14:00 bis 17:00

Veranstaltungsort

S-Bahnhof Oranienburg