
News / Wöchentliche Kolumne
Das tut Oranienburg nicht gut

Der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt treibt schon wahre Blüten. Jeder Kandidierende muss seine Wahlplakate bei der Stadtverwaltung anmelden. Dann gibt es eine Genehmigung und einen Hinweis, wo und ab wann plakatiert werden kann. Unter anderem darf an Fußgängerüberwegen wegen der Einschränkung der Sicht kein Plakat angebracht werden. Wir erinnern uns ganz gut, dass wir beim letzten Kommunalwahlkampf zum Beispiel beim Fußgängerüberweg am TURM „unverzüglich die widerrechtlich aufgehängten Plakate zu entfernen“ hatten. Was wir natürlich gemacht haben. Insofern haben wir interessiert beobachtet, wie der kandidierende Alexander Laesicke und seine mitkandidierende Sozialdezernentin Stefanie Rose (Linke) an genau dieser Stelle ihre Plakate aufgehängt haben. Ist ja auch eine schöne Stelle. Offensichtlich wurden sie auch umgehend verwarnt. Und, siehe da: Die Plakate sind schon wieder abgehängt.
Seit Donnerstag ist das Gutachten des brandenburgischen Verfassungsschutzes bezüglich der rechtextremistischen Bestrebungen der AfD öffentlich. Ein rechtspopulistisches Nachrichtenmagazin wollte dem Ministerium zuvorkommen und veröffentlichte den Vermerk bereits am Montag. Damit hat das Magazin der örtlichen AfD Oranienburg einen Bärendienst erwiesen. Denn in dem für die Öffentlichkeit geschwärzten Entwurf vom Donnerstag waren einige Namen unkenntlich, die in dem internen Entwurf des Magazins noch sichtbar waren. Dadurch hat nicht das Ministerium, sondern das Magazin veröffentlicht, dass der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Fabian Göricke namentlich im Vermerk des Landesamtes für Verfassungsschutz Brandenburg auftaucht. Wörtlich steht dort vor der Aufzählung einiger Personen zu lesen: „im Umfeld der Parteitage in Jüterbog im März und April 2024 wurden Personen gesichtet, die der LfV BB [Landesamt für Verfassungsschutz Brandenburg] als Rechtsextremisten bekannt sind und/oder mit rechtsextremistischer Symbolik auftraten bzw. in erwiesenen rechtsextremistischen Bestrebungen verkehren.“ Wahrscheinlich auch wieder so ein Einzelfall, werden die Ertappten wohl sagen. Friendly-Fire (Eigenbeschuss) im politischen Rechtsaußen.
Aber auch inhaltlich ist der Vermerk aufschlussreich. Die Verfassungsschützer sammelten zahlreiche Zitate von AfD-Funktionären, die für das Amt belegen, dass die AfD Brandenburg als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einzustufen ist. Das unter anderem, weil sie gegen die Menschenwürde verstoße, das Demokratieprinzip angreife, eine intensivierte Vernetzung mit dem rechtsextremistischen Vorfeld stattfinde und einiges weiteres. Die AfD übe nicht nur Kritik an der Regierung und politischen Mitbewerbern, sondern sorge für eine Verächtlichmachung ganzer Institutionen, was das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat untergrabe. Ein Blick in das Papier lohnt sich, hält es auch die Radikalisierung in den vergangenen Jahren fest. Der „Wir haben ja von nichts gewusst“-Mythos ist damit eindeutig vom Tisch und es liegt nun an den Menschen, für ihren Rechtsstaat, ihre Verfassung und ihre Demokratie einzustehen.
Am Mittwoch war es in der Stadt besonders warm. Das hinderte aber SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder nicht daran, im Ortsteil Germendorf „Hausbesuche“ zu unternehmen. Mit ihrem Team war sie unterwegs und konnte auch das eine oder andere Gespräch führen. Inzwischen ist die Kandidatin auch schon deutlich bekannter, so dass sie sich gar nicht groß vorstellen muss. Man kommt gleich ins Gespräch. Gut so!
Auf YouTube finden Sie unter „SPD Oranienburg“ auch die Playlist „Oranienburg kann’s besser“. Gern reinschauen, gern den Kanal abonnieren. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden, wo Collin-Feeder, unsere Kandidatin für das Bürgermeisteramt gerade unterwegs ist, welche Themen sie setzt und wo sie gerade mit ihrer Zuhörtour oder von Tür zu Tür unterwegs war.
Derweil geht das Sommerrätsel von Oranienburgs Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) in seine dritte Folge. Wer Interesse hat schaut auf seine Seite und errät das gesuchte Motiv (www.facebook.com/spdluettmann) Die ersten Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits mit einem Gutschein beglückt.

Seit 100 Tagen ist Fritze Merz Bundeskanzler. Und die Deutschen haben keine gute Meinung über ihn. Über zwei Drittel der Befragten sagen, dass er keinen guten Job macht. Die großen Sprüche zu Beginn seiner Kanzlerschaft sind bereits verflogen. Bis zum Sommer (2025) sollte eine deutliche Verbesserung der Stimmung durch seine Amtsübernahme erfolgt sein. Wie schleuderte der Oppositionsführer Merz dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz entgegen: Herr Bundeskanzler, Sie können es nicht! Das gilt wohl nun auch für ihn selbst.
Der Hochsommer dreht derzeit so richtig auf. Grund genug, am neu gestalteten Strand des Lehnitzsee baden zu gehen, bleibt gesund,
Euer
Henri von Oranienburg
Die SPD-Kandidatin tourt durch die Stadt!

In der letzten Woche war Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder beim Sommerfest des Kleingartenvereins Zukunft e.V. rund um den Weidengarten zu Gast. Hier war sie schon als Kind viel am Herumstromern, denn ganz in der Nähe hatte auch ihre Familie einen Kleingarten. Die Sparte zählt aktuell 112 Parzellen – doch diese müssen zukünftig Stück für Stück neuem Bauland weichen. Noch aber sind sie da – und wie! „Ich habe mich vor Ort mit dem Vorsitzenden Maik Trölenberg ausgetauscht und dabei auch das charmante, nostalgische Vereinsheim besichtigt“, schreibt die Kandidatin.
Am letzten Samstag machte der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) wieder seine jährliche Radtour, die vom örtlichen ADFC organisiert wurde. Mit rund 30 Personen über 48 Kilometer: es war wieder eine tolle Runde mit dem ADFC Oranienburg! Stationen mit kurzen Stopps waren Schloss und Gut Liebenberg, der Hofladen Liebenberg, der Gedenkort KZ-Außenlager Grüneberg sowie Emmas Kaufhalle in Teschendorf. Danke an den ADFC und alle Mitradelnden! Von der Oranienburger SPD nahmen Judith Brandt, Jennifer Collin-Feeder und Dirk Blettermann teil.
In dieser Woche war Oranienburgs SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder bei den Freien Wählern Oberhavel zu Gast in Wensickendorf. Antje Wendt, Heinz Ließke und Jörg Lagatz, die drei Stadtverordneten, begrüßten die Kandidatin und diskutierten über eine Stunde über Herausforderungen der Stadt. Begleitet wurde sie von Oranienburgs SPD-Vorsitzenden Marei John-Ohnesorg. Auch der Oranienburger Fußball bekam Besuch von Jennifer Collin-Feeder. Der Vorstand des FC Oranienburg nahm sich Zeit, um mit der Kandidatin über Trainingsbetrieb und die Situation rund um die Spielflächen zu sprechen.
Auch auf Wahlplakaten ist die SPD-Kandidatin Jennifer Collin-Feeder mittlerweile fast im ganzen Stadtgebiet zu sehen. Eine Lokalzeitung berichtete in der vergangenen Woche von den Plakatierambitionen der verschiedenen Bewerberinnen und Bewerber. Das ist verständlich, denn neben der aussichtsreichen SPD-Kandidatin sind derzeit nur der in Kritik stehende Amtsinhaber und die Kandidatin der extremen Rechten zu sehen. Letztere hat in einem Ortsteil fast jede Laterne bestückt, bzw. bestücken lassen. Der Versuch, irgendwas zu kompensieren? Manche setzen eben auf Qualität und Erfahrung, andere auf Masse.

Heute ist der 8. August – der Internationale Katzentag. Ob abends auf dem Sofa kuschelnd, aus dem Fenster spähend oder auf Erkundungstour durch Nachbarsgarten – Katzen geben uns in unserer hyperkapitalistischen Gesellschaft, in der alles immer schneller läuft, einen Anker der Ruhe und einen Moment zum Innehalten. Vielleicht denken Sie daran, wenn Sie ihrer Lieben heute Abend die Dose öffnen oder ihr eine Streicheleinheit verabreichen. Unser katzenloser stellvertretender Vorsitzender Gero Gewald gratuliert jährlich zum Weltkatzentag – indem er einen Screenshot der Serie „Alf“ postet, in dem dieser die Katze Lucky zwischen zwei Baguettehälften hält. Geschmäcker sind verschieden – auch im Humor.
Paukenschlag in Berlin: Frauke Brosius-Gersdorf zieht ihre Kandidatur als Richterin am Bundesverfassungsgericht zurück. Grund hierfür sei das Signal der CDU, sie unter keinen Umständen wählen zu können. SPD-Chefin Bärbel Bas betont zu Recht: „Das ist ein Schaden für unsere Demokratie.“ Die letzten Wochen zeigen glasklar, welche Auswirkung rechtsextreme Hetzkampagnen in den „Sozialen Netzwerken“ haben können. Und die AfD? Die jubelt derweil und nimmt schon die nächste SPD-Kandidatin in den Blick. Der entstandene Schaden am Prozess der Richterwahl ist schon jetzt groß. Es ist jetzt am Koalitionspartner Union, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und klar zu machen, dass sie erneuter AfD-Propaganda nicht wieder auf den Leim gehen.
Der Sommer kommt zurück. Gut so, denn die Sommerferien sind in vollem Gange. So macht es auch Spaß, an der neu gestalteten Badestelle am Lehnitzsee Baden zu gehen. Bleibt gesund,
Eure
Henriette von Oranienburg
Neues Image für Oranienburg!

Seit letztem Montag hängen nun wieder die Wahlplakate. Am 28. September 2025 findet in Oranienburg die Wahl für das Bürgermeisteramt statt. Relativ schnell haben der Amtsinhaber und die SPD-Kandidatin Jennifer Collin-Feeder ihre bildlichen Botschaften verbreitet. Aber auch in den sozialen Medien kommt der Wahlkampf in Fahrt. Für den 2. August, also morgen am Samstag, hat Jennifer Collin-Feeder ein Imagevideo angekündigt. Wir sind gespannt.
Auch in diesem Jahr wird von Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann ein Sommerrätsel angeboten. Auf seiner Seite ist zu lesen: „Wie gut kennen Sie Ihre Heimat? Haben Sie markante und weniger markante Gebäude oder Örtlichkeiten in Oranienburg, Leegebruch und Liebenwalde – in meinem Wahlkreis – vor Augen? Tauchen Sie manchmal in die Geschichte ab? Sind Sie mit dem Jetzt vertraut?“ In den nächsten Wochen wird er auf seinem Facebook- und Instagram-Kanal – in der Story – einige Fragen zur Region stellen, Fotos mit Detailaufnahmen zeigen, deren Motive präsent und doch nicht so leicht erkennbar sind. Wir laden Sie ein, sich am Sommerrätsel zu beteiligen. Zu gewinnen gibt es Gutscheine vom Weltladen Oranienburg.“
Haben Sie sie auch schon in ihrem Briefkasten? Die Broschüre über die SPD-Kandidatin Jennifer Collin-Feeder für das Bürgermeisteramt? Derzeit verteilen viele SPD-Mitglieder und Freunde 15.000 Stück. In den nächsten Tagen müsste der größte Teil der Oranienburger Einwohnerinnen und Einwohner die erste Broschüre erhalten haben. Für die, die jetzt im Urlaub sind, wird derzeit ein neues Rotkehlchen, das SPD-Magazin, hergestellt. Im September erscheint es.
In der Märkischen Allgemeinen gibt es in dieser Woche einen Bericht über das Fehlen eines CDU-Bürgermeisterkandidaten in Oranienburg. Dazu gibt es einen Kommentar, der von „Peinlichkeit für das Fehlen“ eines solchen Kandidaten spricht. Also, wenn es keinen geeigneten Kandidierenden gibt, ist das nicht peinlich. Aber wenn es einen Wechsel an der Spitze der Stadt geben soll, dann hätten wir eine Empfehlung, liebe CDU. Macht Euch für eine Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder stark. Empfehlt sie! Das macht Sinn!
Im Rahmen seiner Sommertour war der Oranienburger SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann in der zurückliegenden Woche wieder viel in Liebenwalde und seinen Ortsteilen unterwegs. Er traf sich dort mit Landwirten, Vereinen, Initiativen aber unterhielt auch sein „Auf einen Kaffee“-Format in Neuholland, Liebenthal und Liebenwalde. Letzteres nutzten auch Mitglieder der dortigen und angrenzenden Ortsbeiräte und berichteten dem umtriebigen Landtagsabgeordneten von ihren Anliegen, Problemen und Wünschen. Es gelang ein guter, konstruktiver Austausch.
Außerdem führte es den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion in Brandenburg nach Templin. Dort traf er zusammen mit seiner Kollegin Annemarie Wolff den in diesem Jahr frischgewählten Templiner SPD-Bürgermeister Christian Hartphiel zum Amtsantrittsgespräch. Sie sprachen über anstehende Projekte, Förderungen und Herausforderungen. Mit Gewissheit lässt sich sagen, dass Templin bei ihm in erfahrenen und guten Händen liegt. Auch aus Oranienburg wünschen wir viel Erfolg und hoffen, dies Ende des Jahres auch für unsere Stadt umsetzen zu können!
Wusstet ihr, dass es in Oranienburg eine „KüFa“ gibt – eine Küche für alle? Jeden Mittwochabend ab ca. 18/19 Uhr wird am und im Bürgerzentrum von dieser Initiative mit Lebensmitteln gekocht – kostenfrei oder gegen eine kleine Spende. In der vergangenen Woche gab es Nudeln mit Tomatensoße, die mit verschiedenen Gemüsesorten verfeinert war. Zum ersten Mal war unser Stadtverordneter Gero Gewald dabei und kam mit den Verantwortlichen ins Gespräch. Den knapp 20 Anwesenden hat es sichtlich geschmeckt. Schauen Sie doch auch gern mal vorbei!
Am Donnerstag wurde Werner Künz zu Grabe getragen. Werner Künz hat 1990 die Malzer SPD neu mitgegründet. Er war Mitglied der Malzer Feuerwehr (der jetzigen Wache Nord) und engagierte sich beim Malzer Karneval. Außerdem gehörte ihm und seine Frau Inge der „Malzer Anker“. Michael Richter (SPD, der Ortsvorsteher), die Vorsitzende der Oranienburger SPD, Marei John-Ohnesorg, Marga und Lothar Schlag und die Stadtverordneten Dirk Blettermann und Gero Gewald gehörten den vielen Trauernden.

Der Hochsommer macht derzeit eine Pause. Mit heftigen Regenfällen und starken Winden macht es keinen Spaß am neu gestalteten Lehnitzsee Baden zu gehen, bleibt gesund,
Eure
Henriette von Oranienburg
Eine Kugel Eis zu den Ferien

Auch im Hochsommer wird politisch gearbeitet. Jedenfalls traf sich am letzten Samstag die SPD-Kreistagsfraktion zu ihrer Haushaltsklausur. Judith Brandt, Matthias Hennig und Dirk Blettermann bildeten wieder eine Fahrgemeinschaft, um gemeinsam nach Hennigsdorf zu fahren. Insgesamt diskutierten die Abgeordneten fünf Stunden. Alle waren am Ende der Meinung, dass die vielen Informationen hilfreich waren, um im Herbst dieses Jahres die Arbeit gut fortsetzen zu können.

Am Nachmittag ging es dann weiter zum Sommer- und Familienfest der SPD Velten. Gero Gewald gehörte auch in diesem Jahr zu den fleißigen Helfern aus Oranienburg. Die Genossinnen und Genossen aus Velten waren sehr dankbar, da die Veltener durch Krankheitsfälle dezimiert waren.
Es ist vollbracht. Der städtische Haushalt 2025/2026 ist am Montag verabschiedet worden. Die demokratischen Fraktionen votierten für den Haushaltsentwurf, der diesmal maßgeblich durch die Fraktionen der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung und nicht durch die Stadtverwaltung bestimmt worden ist. Der amtierende Bürgermeister Laesicke und sein Finanzdezernent Christoph Schmidt-Jansa (CDU) waren nicht in der Lage, spätestens zu Beginn dieses Jahres einen Haushaltsentwurf vorzulegen, der rechtsverbindlich, zukunftsfähig und nachvollziehbar ist. Insgesamt 30 Änderungspunkte legten nun SPD, CDU, FDP/Piraten, Grüne, Linke und Freie Wähler vor, die dann auch beschlossen wurden. Unser Fraktionschef Matthias Hennig (SPD) brachte es in seiner Haushaltsrede auf den Punkt: Er sprach von der Bereitschaft der Fraktionen auf Maximalpositionen zugunsten mehrheitsfähigen Kompromissen zu verzichten. Dem Bürgermeister warf er vor, dass es ihm auch nach fast acht Jahren im Amt nicht gelingt, die verschiedenen Positionen zusammenzuknüpfen, um einen gemeinsamen Kompromiss zu finden.

Die neue Bundesregierung ist noch keine 100 Tage im Amt. Wie das Meinungsinstitut Forsa für N-TV jetzt veröffentlicht hat, sind nur noch 32 Prozent mit der Politik von Friedrich Merz zufrieden, 64 Prozent nun nicht mehr, hier bei uns in Ostdeutschland können gar 74 Prozent mit der Politik von Fritze Merz nichts anfangen. Der einzige Lichtblick der Bundesregierung ist Boris Pistorius (SPD), der Bundesminister der Verteidigung. Mit ihm sind 70 Prozent zufrieden.
Die nächste Ausgabe unseres Rotkehlchens ist bereits in Arbeit, Marei John-Ohnesorg und Mareen Curran tragen Spannendes und Aktuelles zusammen. Neben der Vorstellung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder werden wir in der Ausgabe auch historisch! Hierzu forscht der stellv. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gero Gewald zur Geschichte des Hauses in der Mittelstraße 10. Vielen ist es als ehem. Standesamt bekannt, danach diente es der SPD als Bürgerbüro für verschiedene Landtagsabgeordnete. Und so führt unser Juso derzeit mit vielen Zeitzeugen, wie z.B. Dirk Blettermann und Jürgen Jahnke, sowie dem derzeitigen Inhaber des Gebäudes Gespräche über die Nutzung und Pläne des Gebäudes. Der Inhaber gewährte ihm sogar eine Begehung des geschichtsträchtigen Baus! Kommunalgeschichte ist schon spannend. Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Rotkehlchen!
Das hat es in Oranienburg auch noch nicht gegeben. Gegen eine Bürgermeisterkandidatin wird strafrechtlich ermittelt, da bei der Polizei eine Strafanzeige vorliegt. Die AfD-Kandidierende wird auch dafür wieder Erklärungen abgeben, dass nicht sie die mutmaßliche Täterin ist, sondern nur ein armes Opfer.
Seit Mittwoch sind nun endlich Sommerferien, die Schülerinnen und Schüler haben nun 6 Wochen Ferien. Kurz zuvor gab es von der Oranienburger SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder noch eine Eiskugel spendiert. Für jeden, der es bei dem Schiedwetter zur Bernauer Straße geschafft hat, gab es eine Kugel. Und siehe da. Es kamen wirklich fast 50 Jugendliche und Kinder mit ihren Eltern. Gute Aktion, die zur Wiederholung ruft.
Jennifer Collin-Feeder ist voller Tatendrang und setzt ihre Tür-zu-Tür-Gespräche fort. Zusammen mit unseren Stadtverordneten Burkhard Wilde und Gero Gewald hat sie die Bürgerinnen und Bürger in der Elisabethstraße gegenüber der Orangerie besucht. Es ergaben sich neben erstaunten Blicken auch Gespräche in guter Atmosphäre und viele sagten von sich aus: Es ist Zeit für einen Wechsel im Schloss! Auch sie wissen: Oranienburg kann´s besser!

Der Hochsommer macht derzeit eine Pause. Mit heftigen Regenfällen und starken Winden macht es keinen Spaß am neu gestalteten Lehnitzsee Baden zu gehen, bleibt gesund,
Euer
Henri von Oranienburg
Dorffeste bei Regenwetter

In der vergangenen Woche trafen sich die Sozis zu ihrer Mitgliedetversammlung. Dieses Mal in einer besonderen Umgebung: Auf dem Grundstück der Friedrich-Wolf-Gedenkstäþe in Lehnitz. Inhaltlich wurde viel diskutiert: Über Haushalte in Stadt und Land, Bundesfördermittel und wichtigte Investitionen in Oranienburg. Der Gastgeber betontet, dass alle demokratischen Fraktionen gern eingeladen sind.
Am letzten Freitag feierte die Freiwillige Feuerwehr Wensickendorf ihren 120. Geburtstag. Bei einer Festveranstaltung im Gasthaus Niegisch wurde die Wehr ausgiebig geehrt. Kurze Grußworte von Nicole Walter-Mundt, Stefanie Rose und Dirk Blettermann und ein leckeres Buffet ergänzten den Abend. Große Freude herrschte bei den langjährigen aktiven Feuerwehrleuten für die Würdigung ihres Engagements.

Als Bürgermeisterkandidatin war Jennifer Collin-Feeder am Wochenende bei den Dorffesten in Sachsenhausen und Malz unterwegs – zwei tolle Veranstaltungen, bei denen das Wetter der Stimmung keinen Abbruch tat! In Sachsenhausen wurde im Festzelt gefeiert – u.a. 120 Jahre Quartettfreunde Sachsenhausen und viele weitere Chöre sorgten für musikalische Highlights. Ortsvorsteher Burkhard Wilde (Pro Sachsenhausen/SPD) ließ es sich nicht nehmen der Kandidatin auch das künftige Bürgerhaus zu zeigen. In Malz gab’s deftiges Kassler, Soljanka, Musik und für die Hartgesottenen ein paar Trödelstände und selbstgehäkelte, kleine Kunstwerke. Der dortige Ortsvorsteher Michael Richter (SPD) war über den Besuch der Kandidatin und des Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann hoch erfreut.
Am Samstag fand nicht nur die jährliche Gedenkveranstaltung für den von den Nazis ermordeten Erich Mühsam statt. An der Gedenkstätte in der Berliner Straße legten Marianne und Hans-Joachim Luth einen Gedenkkranz für die Oranienburger SPD nieder. Anschließend fand auf dem Gelände der katholischen Kirche das Demokratiefest von engagierten Demokraten statt. Unsere Vorsitzende Marei John-Ohnesorg betreute mit David Presciuttini, Claudia Werner und Judith Brandt unseren Stand, während Jennifer Collin-Feeder sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellte. Dazu gab es Theater, Musik, Unterhaltungen – eben alles, was das Herz begehrt. Vielen Dank an das Demokratieforum Oranienburg für die Organisation!
In dieser Woche hat SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder mit ihrem Haustürwahlkampf begonnen. Diesmal begleitete sie Mareen Curran bei den Hausbesuchen. Bis zum Wahltag, am 28. September 2025 geht die Aktion.
Am Montag besuchte die Kandidatin die Seniorenresidenz Louise-Henriette in der Bernauer Straße. Nach einem Rundgang gab es noch ein Gespräch zwischen Jennifer Collin-Feeder und dem Betreiber der Einrichtung, Michael Bethke. Dieser freute sich sichtlich über das Interesse der SPD-Kandidatin.
Am Dienstag diskutierten die Bürgermeisterkandidaten zum ersten Mal miteinander. Der Seniorenbeirat hatte den amtierenden Bürgermeister und weitere vier Kandidierende eingeladen. Während sich Jennifer Collin-Feeder mit hoher Kompetenz und Erfahrung den Fragestellern stellte, würde so mancher die Kandidatin der extremen Rechten wohl als geradezu inkompetent beschreiben. Sich ein bisschen mehr mit den Themen Oranienburgs zu beschäftigen, wäre schon hilfreich für eine Kandidatur.

Jusos-Chef Gero Gewald führte es am Dienstag nach Velten. Die Jugendorganisationen wurden zur Projektwoche an das Hedwig-Bollhagen-Gymnasium eingeladen. Der Einladung folgten Jusos, Junge Union, Grüne Jugend und Linksjugend ’solid. Inhaltlich hatten die Schülerinnen und Schüler insbesondere Fragen zu Feminismus, dem Rechtsruck und Bildung. Eine gelungene Veranstaltung, bei der viel über Möglichkeiten der Beteiligung gelernt wurde.
Der Gasthof Niegisch in Schmachtenhagen öffnet jeden Donnerstag zum Barbetrieb die Türen. Gestern traf sich durch Zufall eine größere Gruppe Sozis dort und entschlossen sich, den Abend zusammen ausklingen zu lassen. Auch das ist Parteileben!

Übrigens, am kommenden Mittwoch gibt es nicht nur für alle Schülerinnen und Schüler Zeugnisse…Unser Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder spendiert am 23.07.2025 zwischen 14:00 und 16:00 Uhr 100 Kugeln Eis zum Ferienstart. Schnell sein lohnt sich an der Eisdiele in der Bernauer Straße 110.

Der Hochsommer macht derzeit eine Pause. Mit heftigen Regenfällen und starken Winden macht es keinen Spaß am neu gestalteten Lehnitzsee Baden zu gehen, bleibt gesund,
Eure
Henriette von Oranienburg
Wir verurteilen die gezielte Provokation und mediale Inszenierung durch die AfD

Am vergangenen Samstag fand in Oranienburg ein Demokratiefest statt – ein buntes, offenes und friedliches Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt in unserer Stadt. Zahlreiche Vereine, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger sowie demokratische Parteien haben sich beteiligt, um unsere freiheitliche Gesellschaft zu feiern und ein gemeinsames Miteinander zu fördern.
Die AfD war zu diesem Demokratiefest bewusst nicht eingeladen. Es war eine Veranstaltung, die sich klar für Demokratie, gegen Hetze und demokratiefeindliche Ideologien positioniert hat. Umso bedauerlicher ist es, dass die AfD – ungeachtet ihrer Ausladung – gezielt einen bekannten rechten YouTuber auf das Fest mitbrachte und gemeinsam mit ihrer Bürgermeisterkandidatin, Frau Waschkau, das Fest massiv störte. Spätestens hier wurde deutlich, dass Frau Waschkau nicht an inhaltlicher Auseinandersetzung interessiert war, sondern daran, Feindbilder zu erzeugen und gegen sie Stimmung zu machen.
Über eineinhalb Stunden lang wurde ohne Zustimmung der Beteiligten live aus dem Fest und direkt vor dem Fest gestreamt. Menschen, darunter auch Kinder und Ehrenamtliche, wurden ungefragt und deutlich erkennbar gefilmt und ins Internet übertragen. Personen wurden öffentlich diffamiert, gezielt provoziert und im Nachgang in manipulativer Weise in sozialen Medien dargestellt. Die AfD und ihre Bürgermeisterkandidatin versuchen nun, sich als vermeintliche Opfer zu inszenieren – ein durchsichtiges Manöver, das wir mit aller Deutlichkeit zurückweisen.
Die SPD Oranienburg verurteilt dieses Verhalten scharf. Wir lehnen die gezielte Provokation und mediale Inszenierung durch die AfD entschieden ab. Wer Ehrenamtliche durch aggressive Videoaufnahmen einschüchtert und ohne Genehmigung filmt, wer sich dem Hausrecht der Veranstalter widersetzt, wer Menschen öffentlich vorführt, diffamiert und deren Persönlichkeitsrechte verletzt, handelt nicht demokratisch – er handelt verantwortungslos und antidemokratisch.
„Dieses Verhalten der AfD hat mit demokratischem Wettstreit nichts zu tun“, erklärt Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende der SPD Oranienburg.
Es ist aus Sicht der SPD Oranienburg unverantwortlich, wie Frau Waschkau im Wahlkampf agiert und Lügen, Einschüchterung, bewusste Irreführung und die Missachtung grundlegender Rechte zulässt bzw. bewusst betreibt. Wenn das die „neue Art“ des Wahlkampfs sein soll, dann sagen wir als SPD klar: Nicht mit uns. Wir stehen für einen fairen, respektvollen und aufrichtigen politischen Diskurs – für eine Stadt, in der alle sicher und frei leben können, ohne Angst vor digitaler Hetze und öffentlicher Bloßstellung. Wer schon im Wahlkampf gezielt auf Spaltung setzt, zeigt, dass er ungeeignet ist für das Bürgermeisteramt.
Wir danken allen Teilnehmenden und Unterstützenden des Demokratiefestes für ihren Mut, ihre Haltung und ihr Engagement. Gemeinsam stehen wir für Demokratie. Und gemeinsam lassen wir nicht zu, dass sie durch gezielte Provokationen und Desinformation ausgehöhlt wird.
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Orangerie im Schloßpark, Kanalstraße
ab 17 Uhr
Die Tagesordnung zur Sitzung finden Sie auf der Webseite der Stadt Oranienburg unter folgendem Link: Informationen zu Stadtverordnetenversammlung
Die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung werden live übertragen. Hier geht´s zum Livestream: Stadtverordnetenversammlung Oranienburg
Die Mitgliederversammlungen der SPD Oranienburg sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
> 18.30 Uhr, Versammlungsraum in der TURM ErlebnisCity
Wann: 19.3.26 | 19 Uhr | Stadt Oranienburg, Aula der Grundschule, Wiesenweg 4a







































