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Wöchentliche Kolumne | 9.7.26

In der letzten Woche war der Innenminister des Landes Brandenburg, Jan Redmann (CDU), in Oranienburg, um sich mit den Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) und Nicole Walter-Mundt (CDU) sowie Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) zur Kampfmittelbelastung der Stadt auszutauschen. Gemeinsam mit der Dezernentin für „Bombenangelegenheiten“ Stefanie Rose (Linke), den Experten des Brandenburger Kampfmittelbeseitigungsdienstes und Kräften der Feuerwehr wurde die aktuelle Räumstelle am Bachstelzenweg in Lehnitz besucht, in der die nächste „Neutralisierung“ Anfang September ansteht.

Solche Termine sind wichtig, um zu zeigen, dass Oranienburg auf finanzielle Unterstützung von Land und Bund bei der Beseitigung von Bombenblindgängern angewiesen ist. Am Abend war die Bürgermeisterin im rbb-Aktuell, um der breiten Öffentlichkeit die spezielle Problematik in Oranienburg zu erörtern. Das gut fünfminutige Interview gipfelte in dem Satz: „Schaut auf diese Stadt“. Schon einmal hat dieser Satz historischen Niederschlag gefunden. Berlins Oberbürgermeister Ernst Reuter (SPD) prägte diesen Satz 1948 bei einer großen Freiheitskundgebung vor dem Berliner Reichstagsgebäude.

Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), besuchte am Freitag die Jüdische Gemeinde in Oranienburg. Der Anlass war nicht so erfreulich. In den letzten Tagen wurden im Stadtgebiet von Oranienburg zahlreiche Schmierereien festgestellt, die hauptsächlich jüdische Gedenkstätten betrafen. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Elena Miropolskaja , dankte dafür, dass  sich die Stadtverordnetenversammlung in Person seines Vorsitzenden, vor die Gemeinde stellte.

Am letzten Samstag gab es zahlreiche Dorffeste in Oranienburg. In Malz eröffnete pünktlich um 12 Uhr der Malzer Ortsvorsteher Michael Richter (SPD) das Dorffest. Den Verkauf alkoholischer und auch nichtalkoholischer Getränke organisierte Gero Gewald. Der sozialdemokratische Stadtverordnete engagiert sich seit Jahren im Ortsteil Malz. Einen Besuch stattete auch Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) und der Stadtverordnete, Dirk Blettermann (SPD), ab.

Das war ein richtig guter Austausch – auch aus kulinarischer Sicht. Der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann und der Ortsverein SPD Oranienburg-Liebenwalde hatten am Donnerstag in die Mühlenseeschänke in Liebenwalde zur „Bratwurst mit Björn“ eingeladen.  Viele Liebenwalderinnen und Liebenwalder nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Die Aktion wurde so gut angenommen, dass sicher ist – das Angebot muss wiederholt und ausgebaut werden.

Der „Havelblick“ ist unterwegs in ihre Briefkästen! Das Rotkehlchen kennen Sie schon. Jetzt gibt es noch eine Zeitung der SPD Oberhavel mit spannenden Themen. Die Koalition mit der CDU wird vorgestellt und noch mal an die Zeit mit dem BSW erinnert. Es gibt aktuelle Themen: Schülerbeförderung, Kommunalfinanzen und Katastrophenschutz. Wir präsentieren die KulturFUGE Oberhavel als einzigartigen Kulturstandort. Waren Sie schon mal da? Es lohnt sich. Und es gibt Termine und praktische Tipps, darunter ein Plädoyer zum Thema Frauen und Finanzen. Nicht zuletzt etwas für Rätselfreunde: Ein Kreuzworträtsel – das kennen Sie schon aus dem Rotkehlchen. Wir wünschen viel Spaß und sind wie immer für Anregungen offen.#

Das Kreuzworträtsel lässt sich dann gut auch am Urlaubsort ausfüllen. Heute ist Ferienstart. Die Zeugnisse sind verteilt. Die Aufregung hat sich gelegt, jetzt beginnt die Vorfreude auf den Urlaub. Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Zeit – zu Hause in Oranienburg rund um Wasser und Seen, irgendwo in Brandenburg oder weiter weg. Jetzt sind Erholung, Zeit für sich und die Familie, und Ausspannen angesagt.

Alles Gute wünscht

Henri von Oranienburg