
Eine Kugel Eis zu den Ferien

Auch im Hochsommer wird politisch gearbeitet. Jedenfalls traf sich am letzten Samstag die SPD-Kreistagsfraktion zu ihrer Haushaltsklausur. Judith Brandt, Matthias Hennig und Dirk Blettermann bildeten wieder eine Fahrgemeinschaft, um gemeinsam nach Hennigsdorf zu fahren. Insgesamt diskutierten die Abgeordneten fünf Stunden. Alle waren am Ende der Meinung, dass die vielen Informationen hilfreich waren, um im Herbst dieses Jahres die Arbeit gut fortsetzen zu können.
Am Nachmittag ging es dann weiter zum Sommer- und Familienfest der SPD Velten. Gero Gewald gehörte auch in diesem Jahr zu den fleißigen Helfern aus Oranienburg. Die Genossinnen und Genossen aus Velten waren sehr dankbar, da die Veltener durch Krankheitsfälle dezimiert waren.
Es ist vollbracht. Der städtische Haushalt 2025/2026 ist am Montag verabschiedet worden. Die demokratischen Fraktionen votierten für den Haushaltsentwurf, der diesmal maßgeblich durch die Fraktionen der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung und nicht durch die Stadtverwaltung bestimmt worden ist. Der amtierende Bürgermeister Laesicke und sein Finanzdezernent Christoph Schmidt-Jansa (CDU) waren nicht in der Lage, spätestens zu Beginn dieses Jahres einen Haushaltsentwurf vorzulegen, der rechtsverbindlich, zukunftsfähig und nachvollziehbar ist. Insgesamt 30 Änderungspunkte legten nun SPD, CDU, FDP/Piraten, Grüne, Linke und Freie Wähler vor, die dann auch beschlossen wurden. Unser Fraktionschef Matthias Hennig (SPD) brachte es in seiner Haushaltsrede auf den Punkt: Er sprach von der Bereitschaft der Fraktionen auf Maximalpositionen zugunsten mehrheitsfähigen Kompromissen zu verzichten. Dem Bürgermeister warf er vor, dass es ihm auch nach fast acht Jahren im Amt nicht gelingt, die verschiedenen Positionen zusammenzuknüpfen, um einen gemeinsamen Kompromiss zu finden.
Die neue Bundesregierung ist noch keine 100 Tage im Amt. Wie das Meinungsinstitut Forsa für N-TV jetzt veröffentlicht hat, sind nur noch 32 Prozent mit der Politik von Friedrich Merz zufrieden, 64 Prozent nun nicht mehr, hier bei uns in Ostdeutschland können gar 74 Prozent mit der Politik von Fritze Merz nichts anfangen. Der einzige Lichtblick der Bundesregierung ist Boris Pistorius (SPD), der Bundesminister der Verteidigung. Mit ihm sind 70 Prozent zufrieden.
Die nächste Ausgabe unseres Rotkehlchens ist bereits in Arbeit, Marei John-Ohnesorg und Mareen Curran tragen Spannendes und Aktuelles zusammen. Neben der Vorstellung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder werden wir in der Ausgabe auch historisch! Hierzu forscht der stellv. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gero Gewald zur Geschichte des Hauses in der Mittelstraße 10. Vielen ist es als ehem. Standesamt bekannt, danach diente es der SPD als Bürgerbüro für verschiedene Landtagsabgeordnete. Und so führt unser Juso derzeit mit vielen Zeitzeugen, wie z.B. Dirk Blettermann und Jürgen Jahnke, sowie dem derzeitigen Inhaber des Gebäudes Gespräche über die Nutzung und Pläne des Gebäudes. Der Inhaber gewährte ihm sogar eine Begehung des geschichtsträchtigen Baus! Kommunalgeschichte ist schon spannend. Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Rotkehlchen!
Das hat es in Oranienburg auch noch nicht gegeben. Gegen eine Bürgermeisterkandidatin wird strafrechtlich ermittelt, da bei der Polizei eine Strafanzeige vorliegt. Die AfD-Kandidierende wird auch dafür wieder Erklärungen abgeben, dass nicht sie die mutmaßliche Täterin ist, sondern nur ein armes Opfer.
Seit Mittwoch sind nun endlich Sommerferien, die Schülerinnen und Schüler haben nun 6 Wochen Ferien. Kurz zuvor gab es von der Oranienburger SPD-Bürgermeisterkandidatin Jennifer Collin-Feeder noch eine Eiskugel spendiert. Für jeden, der es bei dem Schiedwetter zur Bernauer Straße geschafft hat, gab es eine Kugel. Und siehe da. Es kamen wirklich fast 50 Jugendliche und Kinder mit ihren Eltern. Gute Aktion, die zur Wiederholung ruft.
Jennifer Collin-Feeder ist voller Tatendrang und setzt ihre Tür-zu-Tür-Gespräche fort. Zusammen mit unseren Stadtverordneten Burkhard Wilde und Gero Gewald hat sie die Bürgerinnen und Bürger in der Elisabethstraße gegenüber der Orangerie besucht. Es ergaben sich neben erstaunten Blicken auch Gespräche in guter Atmosphäre und viele sagten von sich aus: Es ist Zeit für einen Wechsel im Schloss! Auch sie wissen: Oranienburg kann´s besser!
Der Hochsommer macht derzeit eine Pause. Mit heftigen Regenfällen und starken Winden macht es keinen Spaß am neu gestalteten Lehnitzsee Baden zu gehen, bleibt gesund,
Euer
Henri von Oranienburg