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Wöchentliche Kolumne | 18.9.26

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) einen Workshop zur Medienstrategie der „Neuen Rechten“ in den Sozialen Medien. Zu diesem Termin reisten auch einige Jungsozialisten aus Oberhavel an, unter ihnen ihr Vorsitzender Daniel Mendel und Vorstandsmitglied Paul Winter, aber auch Oranienburgs jüngster SPD-Stadtverordneter Gero Gewald nahm an der Sitzung teil. Im Anschluss organisierte letzterer natürlich noch ein schönes Foto der Neuruppiner Karl-Marx-Büste. Immer ein Blick fürs Detail!

In der letzten Woche besuchten Oranienburgs SPD-Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), die westfälische Partnerstadt Hamm. Für die Bürgermeisterin ist es der erste Besuch in ihrem neuen Amt. Der Hammer Bürgermeister, Marc Herter (SPD) begrüßte seine Amtskollegin aus Brandenburg ganz überschwänglich, schließlich will man in den nächsten Jahren auch enger zusammenarbeiten. Und wie man hört, hat der Amtschef aus Hamm die feste Absicht, am Oranienburger Stadtempfang Anfang Oktober teilzunehmen.

Als die beiden Kommunalpolitiker am Samstag aus Hamm zurückkehrten, hatten sie nur eine ganz kurze Verschnaufpause. Am Nachmittag wurden nämlich unsere Oranienburger Kinder für ihre Lesequalitäten ausgezeichnet. Über 4.300 Bücher haben sie im „Brandenburger Lesesommer“ gelesen. Dafür sind die beiden doch gerne etwas früher von der Städtereise aus Hamm zurückgekommen, denn so fleißiges Lesen muss prämiert werden. Jedenfalls freuten sich die Schulkinder über die Urkunden und Geschenke, die sie von Stefanie Rose, Jennifer Collin-Feeder und Dirk Blettermann, sowie dem Leiter der Oranienburger Bibliothek Daniel Fehlauer und der Bildungs-Amtsleiterin Anke Michelczak überreicht bekamen. Danke auch an das gesamte Team der Bibliothek Oranienburg und alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

Der städtische Sozialausschuss fand in dieser Woche unter Leitung des SPD-Stadtverordneten Gero Gewald statt. Nach einer Vorstellung der Initiative „Lehnitz-Connect“ unter anderem durch ihre Gründerin Sandra Lorenz kam es zur einzigen Beschlussvorlage der Sitzung: Die Benennung der neuen Mehrzweckhalle in Friedrichsthal in „Friedrichshalle“. „Nanu?“ werden da jetzt einige sicher denken, „findet eine Benennung nicht immer dem Nachnamen nach statt und müsste sie dann nicht die ‚Engels-Halle‘ heißen?“ Ihnen sei gesagt: Nein! Namensgeber von Friedrichsthal und Friedrichshalle ist der Kurfürst Friedrich der Dritte und nicht der große, sozialistische Vordenker Friedrich Engels. Der Name wurde durch eine Bürgerbeteiligung ermittelt.

Diese Woche war der Internationale Tag der Demokratie  Demokratie lebt nicht davon, dass wir uns immer einig sind. Sie lebt davon, dass wir miteinander diskutieren, unterschiedliche Meinungen aushalten und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte unter Druck geraten, gilt: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie braucht Menschen, die für sie einstehen – auf dem Sportplatz, in der Schule oder der Kita sowie auf allen politischen Ebenen. Lasst uns gemeinsam für Freiheit, Respekt und eine starke Demokratie eintreten. Hier gibt´s das Video noch einmal …

Auch der Landtag Brandenburg kam in dieser Woche an drei Tagen zusammen. Der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt war der Start der Haushaltsberatungen des Landes für die Jahre 2027 und 2028: Fraktionschef Björn Lüttmann hat seine Haushaltsrede – wenige Tage nach der Wahl beim Nachbarn Sachsen-Anhalt – mit einem klaren Appell verbunden. Demokratie braucht Engagement. „Engagieren Sie sich, unterstützen Sie demokratische Parteien und treten Sie am besten in eine solche ein!“ Denn die Mehrheit derer, die keine Rechtsextremen in Regierungsverantwortung wollen, ist nach wie vor groß! Und er machte deutlich, wofür die rot-schwarze Regierung in Brandenburg in Haushaltsfragen steht: Konsolidierung und Investitionen in Zukunftsaufgaben, das ist der Zweiklang dieses Doppelhaushaltes. Die ganze Haushaltsrede gibt es hier unter folgendem Link:

Herzliche Grüße

Henriette von Oranienburg