
Mit frischem Elan in die neue Sitzungsfolge

Nach der Osterpause ist der politische Alltag in dieser Woche mit voller Wucht zurückgekehrt – und das auf allen Ebenen. Gleich am Montag kam der Vorstand der SPD Oranienburg zusammen. Diesmal leitete die stellvertretende Vorsitzende Yvonne Lehmann die Sitzung und führte durch die Agenda. Im Mittelpunkt standen unter anderem die letzten Vorbereitungen für die Aktion „Koofen und Schwoofen“: Vor dem SPD-Bürgerbüro wird DJ „Al Disco“ für Stimmung sorgen, für die Jüngsten gibt es Zuckerwatte – und wie immer sammeln wir Spenden für einen guten Zweck.

Am Wochenende vorher hatte der OHC, unser Handballclub, wieder ein Heimspiel. Ein bisschen ist das auch wie ein Familientreffen. Jennifer Collin-Feeder besucht seit Jahren den TURM, wenn Handball angesagt ist. Diesmal war Marei John-Ohnesorg mit dabei, auch Olaf Kästner, Stadtverordneter der Linken, ist regelmäßig in der Halle zu sehen. Die Bänke waren alle voll besetzt, alles ausverkauft. Das Spiel ging leider trotzdem verloren, Magdeburg war einfach immer die entscheidenden Tore voraus. Trotzdem immer lohnenswert, vor Ort dabei zu sein und mitzufiebern.
Auch in der Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag hat die nächste Sitzungsrunde begonnen. Für unsere ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und -politiker heißt das: volle Terminkalender und viel Verantwortung. Wie groß diese ist, zeigt sich gerade besonders deutlich. Der Landkreis steht vor der Herausforderung, eine Haushaltssperre verhängen zu müssen – rund 15 Millionen Euro fehlen. Nun sind es auch die ehrenamtlich Engagierten, die gemeinsam mit der Kreisverwaltung Wege finden müssen, den Haushalt wieder auf solide Füße zu stellen.
Der Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung kam am Montag in Schmachtenhagen zusammen. Dabei machten sich die Mitglieder ein Bild vom „Bildungscampus Schmachtenhagen“, also Grundschule, Kita und Sportplatz. Von dort gab es zuvor Kritik, dass es zu wenig Klassenräume gäbe, wo teilweise auch der Sportunterricht stattfände. Das entstandene Bild rüttelte das Thema bei den anwesenden Ausschussmitgliedern wach. Für die SPD-Stadtverordneten Gero Gewald und Björn Lüttmann steht fest: In Schmachtenhagen sind dringend Maßnahmen erforderlich, um die Situation zu verbessern.
Passend dazu stand die Planung der sozialen Infrastruktur auf der Tagesordnung. Die angespannte Haushaltslage bremst derzeit auch Investitionen in Kitas und Schulen. Ein SPD-Antrag setzt hier konkrete Akzente: Am Bau einer zweiten Kita in Lehnitz soll festgehalten werden. Die geplante Grundschule in der Weißen Stadt soll zunächst zweizügig entstehen – allerdings so, dass eine spätere Erweiterung auf dreieinhalb Züge von Anfang an mitgedacht wird. Zudem fordert der Antrag, künftige Planungen auf eine breitere Datengrundlage zu stellen. Ziel ist es, die Qualität und Verlässlichkeit der sozialen Infrastruktur langfristig zu sichern.
Diese Woche macht einmal mehr deutlich, was kommunalpolitisches Ehrenamt bedeutet: Einsatz, Verantwortung – und die Bereitschaft, auch schwierige Entscheidungen mitzutragen.
In der kommenden Woche tagt der Landtag Brandenburg und die rot-schwarze Koalition setzt Akzente: Dabei rückt auch ein Thema erneut in den Fokus, das für Oranienburg von besonderer Bedeutung ist: die Kampfmittelsuche. Die Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) und Nicole Walter-Mundt (CDU) teilten in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, dass ein Antrag die Änderung des Ordnungebehördengesetzes anstrebt. Ziel ist es, die „Kompetenzregion Oranienburg bei der Kampfmittelsuche“ gesetzlich zu verankern. Das Land hilft weiter, Oranienburg schneller bombenfrei zu machen.
Ein Jubiläum feierte in dieser Woche Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) – sie passierte die 100-Tage-Marke. Dieser erste Meilenstein muss in der Regel herhalten für eine erste kleine Mini-Bilanz. Und wir finden, die Bürgermeisterin hat erste sichtbare Veränderungen angeschoben: Verwaltungsteam neu strukturiert, das Thema Feuerwehr zur Chefinnensache gemacht, Bürgersprechstunden eingeführt und damit den direkten Draht zu den Menschen gesucht. Diese Woche fand in Lehnitz eine gut besuchte Bürgersprechstunde in Lehnitz statt, zusammen mit Ortsvorsteher Matthias Hennig. Und wie man aus dem Schloss hört, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, dass Collin-Feeder ihre Sache gut macht und haben ihr deshalb auch gratuliert. Was für eine schöne Anerkennung!
8.000 Exemplare unseres neuen Magazins „Rotkehlchen“ sind in die Briefkästen der Stadt verteilt worden. Danke allen fleißigen Helferinnen und Helfern! Darin enthalten ist auch immer ein Kreuzworträtsel. Wer richtig löst, dem winken tolle Gewinne. Erste Einsendungen flattern derzeit ins digitale Postfach von SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg. Sie freut sich über die rege Beteiligung. Wie immer werden unter allen Einsendungen drei Personen ausgelost, die gewinnen. Noch ist Zeit, machen Sie mit!
Klicken und mitbestimmen beim Jugendbudget – dazu rufen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren auf. Wir wollen, dass sich alle Altersgruppen in Oranienburg wohlfühlen. Damit unsere Stadt für junge Menschen noch attraktiver wird, fördert die Stadt Projekte, Veranstaltung oder Workshops, die Oranienburg noch lebenswerter für junge Menschen macht. 40.000 Euro stehen zur Verfügung, noch bis 6.5.26 kann abgestimmt werden – das geht auch ganz einfach online unter folgendem Link: Jugendbudget Oranienburg
Von heute an finden in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen mehrere Veranstaltungen statt, die an den 81. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des KZ Sachsenhausen erinnern. Es geht darum, der Opfer des NS-Regimes zu gedenken und die unfassbaren Gräueltaten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, die die Nationalsozialisten verübten. Das Leid der Opfer prägt die Familien von Nachkommen bis heute. Hier gibt es einen Überblick zu den geplanten Veranstaltungen: Veranstaltungen | Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Ein schönes Wochenende wünscht
Eure Henriette von Oranienburg







