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News / Wöchentliche Kolumne


Wöchentliche Kolumne | 5.12.25

Am ersten Adventswochenende wurde es in Oranienburg besinnlich: Die DLRG Ortsgruppe Oranienburg feierte die Eröffnung ihres neuen Einsatz- und Ausbildungszentrums mit vielen Gästen. Darunter erblickte man Oranienburgs baldige Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD), den Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann, Judith Brandt , Landrat Alexander Tönnies  und den früheren Baustadtrat Frank Oltersdorf. Auch unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann unterstützte das Projekt über Jahre und überbrachte als kleines Geschenk viele leckere Tees – damit schmeckt die dunkle Jahreszeit in den neuen Räumen in jedem Fall. Das Projekt ist landesweit einzigartig: 1,7 Millionen Euro an Fördermitteln investierte das Land  – eine so hohe Fördersumme gab es noch nie für ein ehrenamtliches Einzelprojekt. 200 000 Euro steuerte die Stadt dazu. Klar, dass deshalb auch die Landesprominenz mitfeierte: Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport Steffen Freiberg (SPD) hob in seiner Rede das herausragende Engagement der DLRG-Vorsitzenden Kathrin Pieper und Danny Jahn hervor. Da stimmen wir gerne ein und gratulieren zum neuen Vereinsheim!

In Lehnitz herrschte am Samstag zum Adventsmarkt buntes Treiben. Es war voll, die Laune war gut, es gab heiße Getränke und viel Weihnachtliches zu essen. Jennifer Collin-Feeder, Mareen Curran und Gero Gewald waren unter den Gästen, genauso wie natürlich der Ortsvorsteher Matthias Hennig und Christian Studier, die tatkräftig bei der Vorbereitung mitgeholfen haben.

Am Montag tagte das erste Mal der neu gewählte SPD-Vorstand unter bewährter Leitung von SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg, die seit sechs Jahren die Aktivitäten koordiniert und entscheidend zum Erfolg und Wachsen des SPD Ortsvereins beigetragen hat. Im neuen Vorstand zeigt sich ein deutliches Interesse am gemeinsamen Anpacken der bevorstehenden Aufgaben und am zunehmenden Einsatz digitaler Formate. Die Liste mit den Aufgaben für das Jahr 2026 ist bereits lang. Jetzt geht es vor allem darum, die Wahl des neuen Ortsbeirates in Zehlendorf, zu organisieren, die am 22. Februar 2026 stattfinden wird. Der alte Ortsbeirat hatte sich nach dem Rücktritt zweier Ortsbeiratsmitglieder aufgelöst. Viele weitere Herausforderungen gilt es 2026 zu meistern. Ärmel hoch, es kann losgehen!

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. So richtig will sich noch nicht bei allen die vorweihnachtliche Geruhsamkeit einstellen. Dafür ist einfach noch zu viel los. Und es wird noch eifrig geplant, die anstehenden Sitzungen genau wie das nächste Jahr. Auch die SPD-Fraktion kam diese Woche noch einmal zusammen. Schöne Tradition ist es dabei, den Jahresabschluss mit einem Weihnachtsessen ausklingen zu lassen. Mit der Fraktion hatten wir einen fröhlichen Abend. Und Geschenke gab’s auch!

Zur letzten Sitzung in diesem Jahr kam am Mittwoch der Kreistag Oberhavel zusammen. Vor der Sitzung machten soziale Träger und Initiativen ihren Unmut über mögliche Kürzungen für die Kinder- und Jugendarbeit im neuen Kreishaushalt laut klar. Beschlossen werden soll der neue Haushalt aber erst im Februar, noch ist nichts entschieden. Besonders erhitzt die Gemüter, dass der Rotstift bei den Lernwerkstätten an Schulen angesetzt werden könnte. Für die SPD-Kreisfraktion und die Oranienburger Abgeordneten Matthias Hennig, Judith Brandt und Dirk Blettermann ist klar, hier müssen Kürzungen verhindert werden. Dafür werden sie sich einsetzen.

„Alle Jahre wieder …“ fand am Donnerstag die Seniorenweihnachtsfeier des Märkischen Sozialvereins und des Ortsbeirats Lehnitz statt. Über 100 Seniorinnen und Senioren haben bei Kaffee und Kuchen gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und die Vorweihnachtszeit genossen. Der Ortsvorsteher Matthias Henning, Michael Laatzig und die Ortsbeirätin Yvonne Lehmann haben tatkräftig unterstützt.

Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann bringt gute Nachrichten aus Potsdam in seine Heimatstadt mit. Staatssekretär Stolper berichtete in dieser Woche im Innenausschuss des Landtages, dass das Konzept für die Kompetenzregion, die nach einem SPD-BSW-Beschluss aus der Modellregion hervorgegangen ist, kurz vor dem Abschluss steht. Mittlerweile gab es auch einen intensiven Austausch mit den beteiligten Akteuren – sogar Innenminister René Wilke besuchte Oranienburg. Während andere verzweifelt nach einem Haar in der Suppe suchen, ergreift die Landesregierung weiter Maßnahmen, um den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) zu fördern und zu professionalisieren. So geht gute Politik!

Besonderen Besuch erhielt Björn Lüttmann in dieser Woche im Landtag: Ein Seminarkurs zu „Vergleichender Politikwissenschaft“ unterhielt sich mit ihm über die politischen Strukturen in Brandenburg und wie der Landtag arbeitet. Schnell fiel ihm dabei auf, wie viele der Studierenden mit der SPD liebäugelten oder selbst bereits Mitglieder waren. Aber okay: Sie haben ein hohes politisches Interesse und viel Ahnung von Politik, klar, dass sie ihr Weg dann in die Sozialdemokratische Partei führt.

Es gibt mittlerweile häufiger „Reels“, also Kurzvideos, von der brandenburgischen SPD-Landtagsfraktion. Im aktuellsten geht es um einen Redebeitrag des rechtsextremen AfD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Christoph Berndt, in dem es um Geld aus dem vom Bund beschlossenen Sondervermögen geht. Erdenke nicht, dass Investitionen in Sport und Frauenhäuser zusätzliche Investitionen in die Zukunft seien. Björn Lüttmann erklärt im Anschluss, dass Gesundheit und Fitness für Kinder und Schutz für Frauen wichtige Investitionen sind. So geht man mit Populisten um: Ihre Geschichten aufgreifen und diese gekonnt der Realität gegenüberstellen. SPD kann auch digital.


Wöchentliche Kolumne | 28.11.25

Seit dieser Woche erstrahlt die Oranienburger Innenstadt wieder im festlichen Glanz – Lichterketten an den Laternen, die Weihnachtsgans Auguste auf dem Schlossbalkon und ein Tannenbaum auf dem Schlossplatz stimmen uns auf die besinnliche Jahreszeit ein. Es ist die Zeit des Glühweins und der guten Taten – und, wie es sich für echte Sozis gehört, auch die Zeit für politische Initiative.

Es ist ja kein Geheimnis, dass viele Sozis in ihrer Freizeit politisch aktiv sind. Die meiste Zeit werden dann nicht nur Tannenzweige geschmückt, sondern auch Debatten und Ideen ausgetauscht. So trafen sich am letzten Wochenende der Stadtverordneten Gero Gewald, die Chefin der SPD Oranienburg Marei John-Ohnesorg und Kreistagsmitglied Judith Brandt mit vielen Oberhaveler Sozis, um in gewohnter Manier die neuesten kommunalpolitischen Initiativen zu diskutieren – immer mit dem Ziel, die sozialdemokratische Arbeit in den Kommunalvertretungen noch besser und erfolgreicher zu machen.

Am Montag ließ Oranienburgs Wahlleitung im Hauptausschuss keine Zweifel aufkommen: Die Wahl von Jennifer Collin-Feeder (SPD) zur neuen Bürgermeisterin ist gültig – und zwar ganz offiziell. Zuvor hatte die AfD mal wieder versucht, mit unbegründeten und haltlosen Behauptungen Zweifel zu säen. Aber das ist natürlich kein Zufall. Man könnte fast sagen, die AfD hat den Doktortitel in „schlechten Verlierer sein“ gemacht. Nicht nur, dass sie die Wahl als ungültig darstellen wollen, sie treten auch noch das Engagement der vielen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mit Füßen. Das Ziel der Rechtsextremisten ist klar: Sie sägen immer weiter an den Grundpfeilern unserer Demokratie.

Am Dienstag machten die Gleichstellungsbeauftragten aus Oranienburg und dem Landkreis auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam. Die Stadtverordnete Mareen Curran und Judith Brandt nahmen am Aktionstag teil. Die traurige Brandenburg-Bilanz: Im Jahr 2024 sind 6.790 Fälle häuslicher Gewalt, darunter 17 Mord- und Totschlagsdelikte, verzeichnet worden. Die Tatverdächtigen sind in der überwiegenden Zahl männliche deutsche Männer (80,3 Prozent). Es ist unser aller Aufgabe zu verhindern, dass Frauen und Mädchen zu Opfern werden, nur weil sie weiblich sind! Seid aufmerksam und schreitet ein, wenn ihr merkt, das Frauen beleidigt, erniedrigt oder bedroht werden.

In Oranienburg gilt jetzt die Mietpreisbremse. Darauf wies in dieser Woche Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hin und sagt: „Wohnen darf kein Luxus sein! Um sicherzustellen, dass auch in Zukunft bezahlbarer Wohnraum für jeden Geldbeutel verfügbar bleibt, ist es wichtig, dass die Landesregierung steuernd eingreift. So werden Mieter vor Mietwucher geschützt und es wird mehr Fairness auf dem Wohnungsmarkt geschaffen.“  Weil Angebotsmieten in Oranienburg  immer stärker stiegen und damit auch die Mietbelastung im Verhältnis zum Haushaltseinkommen, hat das Landeskabinett beschlossen, Oranienburg in die Kappungsgrenzenverordnung und die Mietpreisbegrenzungsverordnung aufzunehmen. Heißt konkret: Mieten  bestehender Verträge dürfen innerhalb von drei Jahren nicht mehr als 15 Prozent steigen. Bei neuen Mietverträgen  darf die Miete die ortübliche Vergleichsmiete nicht um mehr als 10 Prozent übersteigen.

Und weil man das politische Geschäft auch mal von der anderen Seite sehen muss, traf sich die Kreistagsfraktion am Mittwoch – darunter Matthias Hennig, Dirk Blettermann und Judith Brandt – zur (fast) letzten Sitzung des Jahres, um den Kreistag in der kommenden Woche vorzubereiten. Natürlich wurde auch ordentlich gearbeitet, aber zum Abschluss gab es auch noch den „gemütlichen Teil“. Schließlich sind die besten Ideen immer noch die, die bei einem gemeinsamen Essen entstehen.

Das erste Adventswochenende steht vor der Tür – genießt es! Ein idealer Einstieg dafür ist der Lehnitzer Adventsmarkt rund um das Kulturhaus Friedrich Wolf. Ortsvorsteher Matthias Hennig hat wieder alles gegeben, um Lehnitz in ein festliches Winterwunderland zu verwandeln. Um 14 Uhr geht es morgen, am Samstag, los und Sie sind herzlich eingeladen, so die Weihnachtszeit einzustimmen. Zwischen funkelnden Lichtern, duftenden Köstlichkeiten und liebevoll geschmückten Ständen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein stimmungsvolles Programm für die ganze Familie.

Es grüßt herzlich,

euer Henri von Oranienburg


Wöchentliche Kolumne | 21.11.25

In dieser Woche standen spannende Abstimmungen an – in Oranienburg, auf Kreisebene und im Landtag Brandenburg. Aber der Reihe nach:

Am Dienstag traf sich die SPD-Stadtfraktion. Es ging um die Ergebnisse und Verläufe der Fachausschüsse, um alle Beteiligten auf Hauptausschuss und Stadtverordnetenversammlung vorzubereiten. Nach ein paar Stunden guter Führung durch den Fraktionsvorsitzenden Matthias Hennig stand der Fahrplan fest. Und da bei allen Terminen und Verpflichtungen auch das Angenehme nicht zu kurz kommen darf, wurde natürlich auch ein Termin für das Weihnachtsessen der Fraktion gesucht.

Im Landtag Brandenburg fanden in dieser Woche Landtagssitzungen statt. Und wie sicher alle nur halbwegs politisch Interessierten mitbekommen haben, hat unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann als SPD-Fraktionschef derzeit alle Hände voll zu tun. „Kompliziert“ beschreibt den aktuellen Beziehungsstatus zum Koalitionspartner BSW recht treffend. Die für Mittwoch angesetzte Abstimmung zur Rundfunkreform stürzte die BSW-Fraktion zuvor in eine tiefe Krise – ob sie sich davon erholt, bleibt abzuwarten. Ohne die CDU wäre es am Ende nicht gegangen. Dafür gebührt der CDU-Fraktion Respekt: So geht konstruktive Opposition, auch wenn erwähnt werden muss, dass die CDU die neue Reform maßgeblich mit ausgehandelt hatte.

Thema im Landtag war auch das neue „Zukunftspaket Brandenburg“. Eine „historische Chance“ nannte Björn Lüttmann die Infrastrukturoffensive für Schulen, Kitas, Straßen, Sport, Krankenhäuser oder Digitalisierung in seiner Rede. Das Paket soll die Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes verteilen. Von den insgesamt 500 Mrd. Euro gehen 3 Mrd. Euro nach Brandenburg und dort direkt in die Kreise und Städte. Schon gut, wenn die SPD auf allen Ebenen beteiligt ist! Denn ohne die SPD im Bund hätte es dieses Paket nicht gegeben.

In dieser Woche startete die neue Sitzungsrunde im Kreistag und damit die Haushaltsberatungen für das kommende Jahr. Auch der Kreis hat harte Sparmaßnahmen angekündigt, die natürlich zu Diskussionen führen. Unsere Oranienburger SPD-Kreistagsmitglieder Matthias Hennig, Judith Brandt und Dirk Blettermann müssen gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion entscheiden, was verträglich ist und wo vielleicht nachbessert werden kann, damit die Einschnitte nicht zu groß ausfallen. Klar ist, sparen tut weh, jedoch muss der Landkreis mit einem soliden Haushalt handlungsfähig bleiben. Eine Premiere gab es für Judith Brandt, die den Sozialausschuss leiten durfte. Das hat ihr offenbar Spaß gemacht – „da könnte ich mich dran gewöhnen“, war nach der Sitzung von ihr zu hören.

Weißer Rauch stieg am Donnerstagabend über der TURM ErlebnisCity auf – ein neuer Vorstand der SPD Oranienburg wurde gewählt! Marei John-Ohnesorg wurde als Vorsitzende bestätigt. Stellvertreter sind Gero Gewald, Yvonne Lehmann und Torsten Simon. Unser neuer Finanzchef ist Thomas Lehmann. Der Mann für die Protokolle ist der neue Schriftführer Ole Funke. Die Beisitzerinnen und Beisitzer Judith Brandt, Arne Grimm, Tobias Kubusch, Claudia Werner (fehlt auf dem Foto) und Burkhard Wilde machen den Vorstand komplett. Damit besteht der neue Vorstand aus einer guten Mischung aus „alten Hasen“ und „frischem Wind“ – und das zeigt, jede und jeder, der sich politisch einbringen möchte, ist bei uns herzlich willkommen und kann sich für sozialdemokratische Politik in Oranienburg stark machen.

Es wird kalt, der Winter kündigt sich langsam an. Passt auf Euch auf!

Herzlichst

Eure Henriette


Wöchentliche Kolumne | 14.11.25
Der 9. November – ein geschichtsträchtiger Tag. In jener Nacht, der Reichspogromnacht 1938, brannten in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört, Menschen verfolgt, misshandelt und ermordet. Auch Oranienburg blieb davon nicht verschont: Das jüdische Bethaus in der Havelstraße – einst ein zentraler Ort jüdischen Glaubens und Miteinanders – wurde verwüstet und später zwangsverkauft. Heute erinnert ein Gedenkstein an dieses Unrecht und mahnt uns, wachsam zu bleiben. Erinnerung bedeutet für uns Verantwortung – gegenüber der Geschichte und für die Zukunft. Wir freuen uns, dass am 9. November viele Menschen – und auch Schülerinnen und Schüler der Torhorst Gesamtschule Oranienburg – an der Gedenkveranstaltung teilgenommen haben und damit ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen gesetzt wurde. Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus und rechte Hetze wieder lauter werden, ist es unsere Pflicht, Haltung zu zeigen: für Toleranz, Respekt und ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt. Jennifer Collin-Feeder, Dirk Blettermann, Marei John-Ohnesorg, Judith Brandt und viele andere waren dabei. Wir vergessen nicht.
Traditionelles Martinsgans-Essen der SPD Oranienburg beim Gasthof Niegisch: Partei ist mehr als Mitgliederversammlungen und hohe Politik. Nicht ohne Grund gliedert sich die SPD in Brandenburg in OrtsVEREINen. Teil unseres Ortsvereinslebens ist das jährliche Martinsgansessen. Hier ehren wir langjährige Mitgliedschaften: Unsere Stadtverordnete Mareen Curran hatte z.B. ihren 10. Jahrestag, während Ansgar Hinze auf über 40 Jahre in der SPD zurückblicken und von seinem Eintritt nach dem Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt berichten konnte. Aber auch heute gibt es Neueintritte: Seit der gewonnenen Bürgermeisterwahl haben bereits 5 weitere Neumitglieder den Weg in die SPD gefunden. Von Wahl und Wahlkampf berichtete unsere Bürgermeisterin in spe Jennifer Collin-Feeder. Sie nutzte die Chance dazu, um den vielen Menschen aus unserem Ortsverein, jenen der anderen Parteien und vielen weiteren für ihre Unterstützung zu danken. Durch den formalen Teil moderierte gewohnt souverän unsere Vorsitzende Marei John-Ohnesorg und eröffnete dann das leckere Buffet mit Gänsekeulen und Entenbrust. Zum Abschluss sangen wir noch gemeinsam die SPD-Klassiker „Brüder, zur Sonne zur Freiheit“ und „Wann wir schreiten Seit‘ an Seit'“. Ein runder Abend! Vielen Dank an den Gasthof Niegisch für das tolle Ambiente und die kulinarische Versorgung!
Premiere im Sozialausschuss: Oranienburgs jüngster SPD-Stadtverordneter Gero Gewald durfte erstmals die Sitzung des Gremiums leiten. Dazu kam es, da der eigentliche Ausschussvorsitzende krankheitsbedingt ausgefallen war. Der Juso war aber gut vorbereitet, begleitet er das Gremium doch schon seit 10 Jahren: als Mitglied des Jugendbeirates, als sachkundiger Einwohner, als Stadtverordneter – und jetzt eben auch in Leitungsfunktion. Dass ausgerechnet in dieser Sitzung sich zudem der „Arbeitskreis Junior“, der die Jugend- und Sozialarbeit der Stadt verbindet, vorstellte, muss eine dieser witzigen Fügungen des Schicksals gewesen sein. Am Ende wurde er fraktionsübergreifend für seine Sitzungsleitung gelobt. Feuertaufe bestanden!
In der Landesebene brodelt es derweil: In der Beratung von zwei Medienstaatsverträgen, die das System der öffentlich-rechtlichen u.a. transparenter und stärker lokalorientierter aufstellen sollen, treffen unterschiedliche Ansichten in der Regierung aufeinander. Die SPD-Fraktion unterstützt die Anträge, jene des BSW zeigt sich gespalten. Laut Medienberichten seien 5 für diese, während sie 9 ablehnen – wie auch die Namensgeberin Sahra Wagenknecht. Nun haben vier BSW-Landtagsabgeordnete die Partei verlassen, bleiben aber Fraktionsmitglieder. Die Koalition steht also weiterhin mit ihrer Mehrheit von 46 zu 42 Stimmen. SPD-Fraktionsvorsitzender Björn Lüttmann dazu: „Die Dynamik innerhalb der BSW-Fraktion ist überraschend und zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend zu bewerten . Ich habe zur Kenntnis genommen, dass es in der Erklärung der vier ausgetretenen ehemaligen BSW-Mitglieder ein klares Bekenntnis zur Koalition gibt.“ Welch ein Glück, dass der Fraktionschef mit Erfahrung und einer ausgleichenden Vermittlerrolle für Sicherheit in stürmischen Zeiten sorgen kann. Danke!
Auch in Oranienburg hat Björn Lüttmann allen Grund zur Freude: Nach 20 Jahren ist es so weit und es kam gestern zum Spatenstich, zum Neubau der Schleuse Friedenthal. Ein Projekt, dass der heutige Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion seit dem Beginn seines Engagements in Oranienburg – damals u.a. als Referent des Bürgermeisters – begleitet. Nach 10 Jahren der Planung und Kooperationen von Stadt, Land, Bund und der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg geht das Projekt nun endlich in die entscheidende Phase. „Ich danke allen, die an das Potenzial des Bauprojektes glaubten und es über viele Jahre hinweg unterstützt haben. Ich freue mich auf die Eröffnungsfeier“, lässt Oranienburgs starke Stimme in seiner Pressemitteilung wissen.
Wie ihr seht, in Oranienburg steht es nicht still und die SPD-Genossen haben Woche für Woche aller Hand zu tun. Da kommt das Wochenende und Zeit zur Erholung gut gelegen.
Bis nächste Woche!
Euer
Henri von Oranienburg

Wöchentliche Kolumne | 07.11.25

In der letzten Woche lud der amtierende Ortsvorsteher Ahmet Öztemel (SPD) aus dem Ortsteil Zehlendorf zu einer Infoveranstaltung. Der Sitzungsraum war zum Bersten voll. Eine Sitzung des Ortsbeirates kann nun nicht mehr stattfinden, weil die letzten Ortsbeiratsmitglieder ihr Mandat niedergelegt hatten und kein Nachrücker vorhanden war. Ahmed Öztemel berichtete über seine Arbeit der letzten Wochen. Immer wieder wurde er von seinen „Vorgängern/in“ lautstark unterbrochen. Man merkt schon, eine gedeihliche Arbeit war nicht mehr möglich. Nun steht eine Neuwahl des Ortsbeirates in Zehlendorf an. Der Termin steht auch schon fest: 22. Februar 206.

Am Montag wurde der Mannschaftstransportwagen (MTW) in der Oranienburger Hauptwache seiner Bestimmung übergeben. Neben dem Bürgermeister Alexander Laesicke und dem Vorsitzenden der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD) hat auch der Leiter der Oranienburger Feuerwehr, Jan Fielitz, und der Ortswehrführer der Feuerwehr Innenstadt, Felix Bugiel, einige Worte an die versammelten Feuerwehrleute gerichtet. Das neue Feuerwehrfahrzeug sieht nicht nur schick aus, sondern kann auch bis zu acht Personen zu den Gefahrenstellen in der Stadt befördern. Zur Übergabe kamen neben dem Vorsitzenden der SVV zwei weitere Stadtverordnete, nämlich Elke Kästner und Christian Howe.

Am Montagabend kamen auch die Mitglieder der SPD-Fraktion zusammen, um die Tagesordnungen für die nächsten Ausschusssitzungen vorzubereiten. Besonders schön war natürlich, dass die designierte Bürgermeisterin, Jennifer Collin-Feeder (SPD) Gast in der Fraktion war. Noch ist sie bis Ende Dezember 2025 in Velten als stellvertretende Bürgermeisterin tätig. Aber schon jetzt macht sie sich mit den aktuellen Themen der Stadt vertraut.

Am Mittwoch gab es einen ganz besonderen Termin: Jennifer Collin-Feeder war wieder zu Gast in der Fraktion, aber diesmal in der SPD-Bundestagsfraktion. Zusammen mit Marei John-Ohnesorg, der Vorsitzenden der SPD Oranienburg, durfte sie über ihren Wahlkampf in Oranienburg berichten – und vor allem über die Sorgen und Herausforderungen, die uns in den Städten beschäftigen. Sie hat dabei auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Bürokratie abzubauen, unsere heimische Wirtschaft zu stärken und Oranienburg bei der Bekämpfung der Bombenlast zu unterstützen. Ein spannender Austausch, der gezeigt hat: Kommunalpolitik und Bundespolitik gehören zusammen – denn die großen Entscheidungen wirken sich immer auch bei uns vor Ort aus.

In dieser Woche wurden wieder die Stolpersteine in der Stadt Oranienburg geputzt. Eine jährliche Tradition, immer kurz vor dem 9. November, dem Tag der Pogrome von 1938. Schülerinnen und Schüler der Georg-Mentheim-Oberstufenzentum  waren auch in diesem Jahr wieder fleißig. Am Mittwoch säuberten sie die Steine, gemeinsam mit dem amtierenden Bürgermeister der Stadt, Alexander Laesicke und dem Vorsitzenden der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD).

Jetzt ist es wirklich Herbst geworden. Durch den ersten Frost fallen die Blätter von den Bäumen, die starken Winde tun ihr Übriges,

herzlichst

Eure

Henriette von Oranienburg


Wöchentliche Kolumne | 31.10.25

In der vergangenen Woche haben sich zahlreiche Oranienburgerinnen und Oranienburger im Bürgerbüro des Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) eingefunden. Viele wollten sich für den engagierten Wahlkampf der designierten Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder bedanken. Viele freuten sich über das deutliche Ergebnis der Bürgermeisterinnen-Wahl. Und ein besonderer Blumenstrauß wurde von der Firma ORAFOL mit den besten Glückwünschen abgegeben. Auch aus dem Rest der Republik kamen nette, positive Nachrichten. Wahl in Oranienburg ist eben nicht nur ein Lokalereignis.

Die Wahl war gerade vorbei, folgte schon das nächste Event: Die Lichternacht Oranienburg – Ein jährliches Highlight! Gute Laune, Lampionumzug und langes Shoppen in der Innenstadt. Es war wie immer eine tolle Veranstaltung. Danke an die CityGemeimschaft fürs Organisieren. Wir waren natürlich auch dabei und sammelten wie immer Spenden für einen guten Zweck – dieses Mal für die Oranienburger Tafel. Gero Gewald, Judith Brandt, Stefan Hübner, Tobias Kubusch, Marei John-Ohnesorg, David Presciuttini, Claudia Werner und Hagen Pietrzak haben tatkräftig unterstützt.
Parallel war der Lehnitzer Ortsvorsteher Matthias Hennig zusammen mit vielen anderen musikalisch unterwegs. Die 6 Richtigen haben in Lehnitz ihr Jubiläum gefeiert. Von Swing bis Rock, gute Laune garantiert. Tolle Sache, solche Veranstaltungen, auch und gerade in den Ortsteilen.

Am letzten Wochenende wurde in Berlin spekuliert, dass es ein Aufnahmezentrum für Geflüchtete in Oranienburg geben soll. Und man wusste sogar schon, wo das Zentrum aufgebaut werden soll, nämlich „auf einer Wiese nahe Oranienburg“. Dass bestimmte Kreise von AfD und anderen Rechtsverdrehte sofort auf diesen Zug aufsprangen, war eigentlich klar. Die Nachricht war noch nicht richtig angekommen, da dementierten sowohl die Landesregierung aus Berlin und die aus Brandenburg, dass es solche Pläne gibt. Früher nannte man solche Meldungen eine RIAS-Ente (die Jüngeren müssen jetzt sicherlich erstmal googeln).

Ist es Ihnen schon aufgefallen? In der Stadt hingen noch in dieser Woche viele Wahlplakate. 99 Prozent von der Wahlverliererin der AfD, Anja Waschkau. Nun weiß man nicht, ob es ein bloßes Versehen war, oder ob man auf einen dritten Wahlgang hoffte, den es nicht gibt. Aber mal im Ernst. Es wurde jetzt Zeit, dass die Plakate abgenommen werden, langsam verschandeln sie das „Stadtbild“.

Erfreulich ist: In Wahlkampfzeiten erleben die Parteien meistens Zugänge politisch interessierter Personen. Auch die Oranienburger SPD verzeichnet signifikant Zugänge in ihren Ortsverein. Bislang haben sich fünf Interessierte gemeldet, freut sich die Oranienburger SPD-Vorsitzende Marei John-Ohnesorg.

Am letzten Samstag und Sonntag gab es auf dem Spargelhof Kiefer im Ortsteil Zehlendorf wieder das jährliche Kürbisschnitzen. Auch wurden herrliche Leckereien aus Kürbis angeboten. Der amtierende Ortsvorsteher Ahmed Öztemel (SPD) und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann waren am Samstag vor Ort und ließen sich die Köstlichkeiten schmecken. Am Sonntag war dann Jennifer Collin-Feeder mit Familie beim Kürbisschnitzen auf dem Spargelhof Kiefer.

Jetzt ist es wirklich Herbst geworden. Durch den ersten Frost fallen die Blätter von den Bäumen, die starken Winde tun ihr Übriges,

herzlichst

Eure

Henriette von Oranienburg

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24.04.
Koofen und Schwoofen in der Innenstadt

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Orangefest am Schloss Oranienburg

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30.04.
Mitgliederversammlung der SPD Oranienburg

Die Mitgliederversammlungen der SPD Oranienburg sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

> 18.30 Uhr, Versammlungsraum in der TURM ErlebnisCity

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