
Wir stehen ein für eine solidarische und tolerante Gesellschaft

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion gab es nun ein großes Stühlerücken im Bundeskabinett. Dabei leistete Fritze Merz sich immer mehr Patzer und klagte im Sommerinterview so sehr, dass auch manche CDU-Mitglieder und -Abgeordnete sagen: „Er kann es nicht.“ Mittlerweile wird offen über einen Kanzlerwechsel spekuliert. Es hat schon etwas Ironisches, wenn der, der Olaf Scholz einst abschätzig als „Klempner der Macht“ betitelte, nun selbst ins Wanken gerät. Legt man bei Kanzler Merz dessen eigene Maßstäbe an, reicht es bei ihm selbst wohl höchstens noch zum „Praktikanten der Macht“.

Und das Stühlerücken kommt auch in Brandenburg an: Kennen Sie Laura Strohschneider? Bis Donnerstagmittag kannte die junge Frau wohl kaum jemand. Mit einem Paukenschlag ist die Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg nun als Vorsitzende zurück- und aus der brandenburgischen CDU ausgetreten. Für die Sozis ist das keine Anlass zur Häme. Es ist klar: Die Situation der Bundes-CDU ist derzeit alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Aber es ist wichtig, dass auch die CDU ihre Mitglieder bei der Fahne hält. Denn nur so kann man meckern, oder auch konstruktiv mitarbeiten.
Am Dienstag war es dann soweit. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) strahlte einen weiteren Beitrag aus Oranienburg aus, so wie in der Kolumne der letzten Woche bereit angekündigt. Die Jusos Oberhavel und Oranienburgs SPD-Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann hatten zu „Pizza & Politik“ an der Skateranlage eingeladen. Auch einige Jugendliche trauten sich vor die Kamera. Respekt dafür! Ihre Statements waren wirklich aufschlussreich. Das macht Mut! Oranienburgs SPD-Stadtverordneter Gero Gewald kommentierte erfreut: „Der rbb weiß, wo und bei wem er auch in der Sommerpause politische Aktivität findet.“ Den gesamten Beitrag finden Sie hier: rbb bei „Pizza & Politik“ in Oranienburg
In diesen Tagen ist es wieder so richtig heiß geworden. Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) wirbt, wie seit ihrem Amtsantritt, unablässig für ihre Stadt. In dieser Woche standen die Wasserspender im Fokus. Kostenfrei frisches Wasser der Stadtwerke zapfen kann man an vier Stellen: Langer Park/Weiße Stadt, am Schloßplatz, am Bahnhofsplatz und am Lehnitzsee. Tue Gutes und rede darüber!
In der Oranienburger Stadtbibliothek herrscht wieder Hochbetrieb: Es ist Lesesommer und die Kinder, zumeist im Grundschulalter, berichten ehrenamtlichen Unterstützern von ihren Leseerlebnissen. Zu den Ehrenamtlern gehören neben Menschen aus der Zivilgesellschaft auch u.a. Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und dem SPD-Stadtverordneten Gero Gewald, Marion Pforr (CDU) und Gerrit Große (Die Linke). Ein großer Spaß, der aber auch viele helfende Hände erfordert.
Auch unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann setzte seine Sommertour in dieser Woche fort. Lüttmann, der auch Fraktionschef im Landtag ist, zog es hinaus in die märkische Weite. Am Montag besuchte er den Wahlkreis der Landtagsabgeordneten Katrin Lange, am Dienstag ging es zu Maxi Schmidt in den Barnim und am Mittwoch zu Melanie Balzer nach Potsdam-Mittelmark. Das Programm hatte es in sich: Von Tierheim, Seniorenresidenz über Coworking-Space, Sportverein bis zum Landresort wurde die Vielfalt Brandenburgs deutlich und zeigt, unser schönes Brandenburg ist innovativ, modern und trotzdem märkisch bodenständig!
Jetzt noch zwei Veranstaltungshinweise: Am 1. August verwandelt sich die Dorfstraße in Stolpe in einen Ort, der zeigt, dass Hohen Neuendorf bunt, vielfältig und herzlich ist. Ein breites Bündnis von den Omas und Eltern gegen Rechts bis zu den politischen Parteien, darunter auch die SPD Hohen Neuendorf, lädt zu diesem Fest ein. Es gibt Musik, Essen, Angebote für Kinder und viel Raum für Begegnung. Ein bunter Nachmittag unter dem Motto „Wir haben es gerne bunt“, an dem Menschen zusammenkommen. Treffpunkt ist in Stolpe auf der Dorfstraße, von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Am Sonntag: CSD Oberhavel und „Oberhavel ist bunt“ laden am Sonntag zu einem Gedenken ein. Sie gedenken der Opfer und ihren Angehörigen vom CSD letzte Woche in Berlin. Sie stehen für ein Miteinander, das sich von Hass und Gewalt nicht spalten lässt. Queeres Leben gehört zu unserer Gesellschaft. Deshalb möchten sie gemeinsam mit uns allen innehalten, solidarisch sein, sich austauschen und klar zeigen: Jetzt erst recht. Treffpunkt ist am 2.8. um 10 Uhr auf dem Schlossplatz.

Ein schönes Wochenende wünscht
Henriette von Oranienburg