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Spendenkonto: SPD Oranienburg

Betreff: Spende Bürgermeisterwahlkampf
IBAN: DE19 1605 0000 3740 0193 19
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Nachruf | 18.2.26

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unseren langjährigen Mitgliedern Angret und Dr. Ernst Stransky, die kurz nacheinander verstorben sind – Ernst im Alter von 90 Jahren im Januar, Angret vor wenigen Tagen im Alter von 88 Jahren. Mit ihnen verliert die SPD Oranienburg zwei Persönlichkeiten, die über viele Jahre hinweg das kommunalpolitische Leben unserer Stadt und unseres Landkreises maßgeblich geprägt haben.

Seit 1973 war Oranienburg ihre Heimat. Sie haben miterlebt, wie sich unsere Stadt von einem stark belasteten Industriestandort mit Kriegsschäden und den Einschränkungen der DDR-Zeit zu einer liebenswerten, lebendigen Stadt entwickelte – mit dem Schlosspark, der Orangerie, dem Tierpark und vielen anderen Orten, die heute selbstverständlich zu Oranienburg gehören. Diese Entwicklung haben sie nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet.

Angret und Ernst waren nicht nur engagierte Kommunalpolitiker – sie waren überzeugte Demokraten.

Angret Stransky trat im September 1990 in die SPD ein – aus dem Wunsch heraus, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie vor Ort mit Leben zu füllen. 1993 wurde sie in die  Stadtverordnetenversammlung und in den Kreistag gewählt. Bereits ein Jahr später übernahm sie den Vorsitz der SPD-Fraktion, 1996 wurde sie Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oranienburg – ein Amt, das sie bis 2003 mit großem Engagement und beeindruckender Souveränität ausübte.

Ihr Grundsatz war stets Neutralität, Sachlichkeit und die Unabhängigkeit von parteipolitischen Querelen. Auch in kontroversen Debatten achtete sie auf einen respektvollen Umgang. Sie repräsentierte unsere Stadt würdevoll bei den Partnerstädten in Hamm, Vught, Melnik und Bagnolet und erlebte 1999 anlässlich der Eröffnung der Oranje-Ausstellung im renovierten Barockschloss Oranienburg einen besonderen Moment, als sie die niederländische Königin begrüßen durfte. Der Erhalt und Ausbau der Orangerie war ihr ein persönliches Anliegen – heute ist sie ein fester Bestandteil unseres Stadtbildes.

Über ihre politische Arbeit sagte sie einmal: „Diese politische Tätigkeit habe ich nie als Belastung und Pflicht, sondern als außergewöhnliche Bereicherung meines Lebens betrachtet.“
Dieser Satz beschreibt ihr Wirken treffend.

Auch Ernst Stransky stellte sein Engagement ganz in den Dienst der Menschen in unserer Region. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Kreistag Oberhavel. Bildung und Jugend lagen ihm besonders am Herzen – nicht zuletzt durch seine frühere Tätigkeit als Dezernent der Stadt Oranienburg, in der er unter anderem für die Schulen verantwortlich war.

Als die Auflösung des Runge-Gymnasiums beschlossen werden sollte, stellte er sich – aus Überzeugung und im Interesse der Schülerinnen und Schüler – gegen dieses Vorhaben. Um unabhängig handeln zu können, verließ er sogar seine Fraktion und nahm persönliche Anfeindungen in Kauf. Sein Einsatz zeigte Wirkung: Der Antrag wurde zunächst zurückgezogen. Dieser Schritt zeugt von großem Mut, Standhaftigkeit und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein.

Beide verband die Erfahrung der Nachkriegszeit – Jahre des Mangels, des Hungers und der Entbehrung. Bildung bedeutete für sie Hoffnung auf ein besseres Leben. Vielleicht erklärt gerade das ihren unermüdlichen Einsatz für Schulen, Kitas und kommunale Einrichtungen. Ihr politisches Credo war klar: Die Infrastruktur unserer Stadt muss mit dem Wachstum Schritt halten, damit Oranienburg lebenswert bleibt – für alle Generationen.

Angret und Ernst Stransky standen für eine politische Kultur des Respekts, der Sachlichkeit und des persönlichen Gesprächs. Sie waren überzeugt, dass Demokratie vom Mitmachen lebt – und dass insbesondere junge Menschen ihren Platz in der Kommunalpolitik finden müssen.

Wir verlieren mit ihnen zwei aufrechte Sozialdemokraten, die die SPD und unsere Stadt über Jahrzehnte geprägt haben. Ihr Wirken bleibt sichtbar – in Projekten, Entscheidungen und in der Haltung, mit der sie Politik verstanden: als Dienst am Gemeinwohl.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihnen nahestanden.
Wir werden Angret und Ernst Stransky ein ehrendes Andenken bewahren.