
Oranienburg gedenkt den Opfern des Holocaust

Kulturelle Höhepunkte gab es am Wochenende in unserer schönen Stadt einige: Das aktuelle Theaterstück „Schankwirtschaft“ des Traumschüff Theaters sorgte für volles Haus in der Sporthalle Germendorf. Das mobile Theater bringt Theater da hin, wo die Menschen sind, nicht umgekehrt. Viele Sozis konnte man im Publikum erblicken: Mit dabei waren Judith Brandt, Stefan Hübner, Marei John-Ohnesorg, Thomas Lehmann und viele andere.
Anschließend gab es eine Diskussionsrunde zum Wert von Kultur, an der auch Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder teilnahm. Danke an Hans-Joachim und Marianne Luth und viele Ehrenamtliche fürs Anpacken bei der Vorbereitung. Das läuft in Germendorf. Ein rundum gelungener Abend. Weitere Termine für Aufführungen gibt es hier: www.traumschueff.de
Und was ist da los in der aktuellen Show des Lehnitzer Karneval-Klubs? Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung nimmt die Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder gerne entgegen.
Jetzt ein harter Schnitt inhaltlich, obwohl zeitlich nah beieinander: Bundespräsident Roman Herzog (CDU) hat 1996 den 27. Januar zum Gedenktag (Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz) erklärt. Am Dienstagvormittag hat Elena Miropolskaja von der jüdischen Gemeinde zum Gedenken aufgerufen. Trotz des widrigen Wetters beteiligten sich zahlreiche Menschen an dieser Gedenkveranstaltung. Oranienburgs neue Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung Dirk Blettermann (SPD) legten für Oranienburg ein Blumengesteck zu Ehren der Ermordeten nieder. Auch Hajo Luth war dabei. Am Nachmittag lud die Gedenkstätte Sachsenhausen zur zentralen Gedenkfeier des Landes Brandenburg ein. Oranienburgs Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann nahm an der Spitze der SPD-Landtagsfraktion an der Veranstaltung teil. Auf einen kurzen Video-Beitrag sprachen er und andere Landtagsabgeordneten über die Erinnerungskultur des Landes.
Noch bevor die SPD ihrer Reformvorschläge zur Erbschaftsteuer vorgestellt hatte, rannten die ersten Lobbygruppen gegen diese Sturm. Insbesondere eine gerechte Besteuerung von Millionen- und Milliardenerben darf ja nicht unwidersprochen im Raum stehen gelassen werden. Zum Glück hat die SPD Oranienburg auch auf ihrer Seite nochmal für Klarheit gesorgt und die genauen Pläne und die Gründe vorgestellt. Mehr noch: Es war der Start einer Reihe! In den kommenden Wochen sollen übliche „Gegenargumente“ entlarvt und widerlegt werden. Wir sind gespannt!
Allgemein verstärken die Oranienburger Sozis ihr Auftreten als Dienstleister: Übersichtlich haben sie die Termine der Sitzungen der Ortsbeiräte, der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können so die Sitzungen besuchen und am Rande mit ihren Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch kommen. Denn gerade das, was hier in der Kommune besprochen und beschlossen wird, betrifft uns alle ganz direkt. Also schauen Sie doch gern mal vorbei oder nutzen den Livestream: https://oranienburg.de/Politik-Beteiligung/Politische-Gremien/Livestream-Mediathek/ . Diese Woche ist auch Jennifer Collin-Feeder bei einigen der Ortsbeiratssitzungen und verschafft sich vor Ort einen Einblick in die aktuellen Themen.
Der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann hat derweil im Landtag alle Hände voll zu tun. Zum einen standen zwei Plenumstage an, zum anderen ist er rundum beschäftigt mit den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU. Während der Plenumstage verfügte die derzeitige SPD-Minderheitsregierung über keine eigene Mehrheit. Es ist den märkischen Sozis durch gute Absprachen zwar gelungen, alle Beschlüsse wie geplant zu fassen, aber ein dauerhafter Zustand kann das nicht sein. Umso besser, dass auch die Koalitionsverhandlungen sehr gut verlaufen. Es sind Profis am Werk!
Herzlichst Eure
Henriette von Oranienburg












