
News / Wöchentliche Kolumne
Mit frischem Elan in die neue Sitzungsfolge

Nach der Osterpause ist der politische Alltag in dieser Woche mit voller Wucht zurückgekehrt – und das auf allen Ebenen. Gleich am Montag kam der Vorstand der SPD Oranienburg zusammen. Diesmal leitete die stellvertretende Vorsitzende Yvonne Lehmann die Sitzung und führte durch die Agenda. Im Mittelpunkt standen unter anderem die letzten Vorbereitungen für die Aktion „Koofen und Schwoofen“: Vor dem SPD-Bürgerbüro wird DJ „Al Disco“ für Stimmung sorgen, für die Jüngsten gibt es Zuckerwatte – und wie immer sammeln wir Spenden für einen guten Zweck.

Am Wochenende vorher hatte der OHC, unser Handballclub, wieder ein Heimspiel. Ein bisschen ist das auch wie ein Familientreffen. Jennifer Collin-Feeder besucht seit Jahren den TURM, wenn Handball angesagt ist. Diesmal war Marei John-Ohnesorg mit dabei, auch Olaf Kästner, Stadtverordneter der Linken, ist regelmäßig in der Halle zu sehen. Die Bänke waren alle voll besetzt, alles ausverkauft. Das Spiel ging leider trotzdem verloren, Magdeburg war einfach immer die entscheidenden Tore voraus. Trotzdem immer lohnenswert, vor Ort dabei zu sein und mitzufiebern.
Auch in der Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag hat die nächste Sitzungsrunde begonnen. Für unsere ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und -politiker heißt das: volle Terminkalender und viel Verantwortung. Wie groß diese ist, zeigt sich gerade besonders deutlich. Der Landkreis steht vor der Herausforderung, eine Haushaltssperre verhängen zu müssen – rund 15 Millionen Euro fehlen. Nun sind es auch die ehrenamtlich Engagierten, die gemeinsam mit der Kreisverwaltung Wege finden müssen, den Haushalt wieder auf solide Füße zu stellen.
Der Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung kam am Montag in Schmachtenhagen zusammen. Dabei machten sich die Mitglieder ein Bild vom „Bildungscampus Schmachtenhagen“, also Grundschule, Kita und Sportplatz. Von dort gab es zuvor Kritik, dass es zu wenig Klassenräume gäbe, wo teilweise auch der Sportunterricht stattfände. Das entstandene Bild rüttelte das Thema bei den anwesenden Ausschussmitgliedern wach. Für die SPD-Stadtverordneten Gero Gewald und Björn Lüttmann steht fest: In Schmachtenhagen sind dringend Maßnahmen erforderlich, um die Situation zu verbessern.
Passend dazu stand die Planung der sozialen Infrastruktur auf der Tagesordnung. Die angespannte Haushaltslage bremst derzeit auch Investitionen in Kitas und Schulen. Ein SPD-Antrag setzt hier konkrete Akzente: Am Bau einer zweiten Kita in Lehnitz soll festgehalten werden. Die geplante Grundschule in der Weißen Stadt soll zunächst zweizügig entstehen – allerdings so, dass eine spätere Erweiterung auf dreieinhalb Züge von Anfang an mitgedacht wird. Zudem fordert der Antrag, künftige Planungen auf eine breitere Datengrundlage zu stellen. Ziel ist es, die Qualität und Verlässlichkeit der sozialen Infrastruktur langfristig zu sichern.
Diese Woche macht einmal mehr deutlich, was kommunalpolitisches Ehrenamt bedeutet: Einsatz, Verantwortung – und die Bereitschaft, auch schwierige Entscheidungen mitzutragen.
In der kommenden Woche tagt der Landtag Brandenburg und die rot-schwarze Koalition setzt Akzente: Dabei rückt auch ein Thema erneut in den Fokus, das für Oranienburg von besonderer Bedeutung ist: die Kampfmittelsuche. Die Oranienburger Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann (SPD) und Nicole Walter-Mundt (CDU) teilten in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, dass ein Antrag die Änderung des Ordnungebehördengesetzes anstrebt. Ziel ist es, die „Kompetenzregion Oranienburg bei der Kampfmittelsuche“ gesetzlich zu verankern. Das Land hilft weiter, Oranienburg schneller bombenfrei zu machen.
Ein Jubiläum feierte in dieser Woche Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) – sie passierte die 100-Tage-Marke. Dieser erste Meilenstein muss in der Regel herhalten für eine erste kleine Mini-Bilanz. Und wir finden, die Bürgermeisterin hat erste sichtbare Veränderungen angeschoben: Verwaltungsteam neu strukturiert, das Thema Feuerwehr zur Chefinnensache gemacht, Bürgersprechstunden eingeführt und damit den direkten Draht zu den Menschen gesucht. Diese Woche fand in Lehnitz eine gut besuchte Bürgersprechstunde in Lehnitz statt, zusammen mit Ortsvorsteher Matthias Hennig. Und wie man aus dem Schloss hört, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, dass Collin-Feeder ihre Sache gut macht und haben ihr deshalb auch gratuliert. Was für eine schöne Anerkennung!
8.000 Exemplare unseres neuen Magazins „Rotkehlchen“ sind in die Briefkästen der Stadt verteilt worden. Danke allen fleißigen Helferinnen und Helfern! Darin enthalten ist auch immer ein Kreuzworträtsel. Wer richtig löst, dem winken tolle Gewinne. Erste Einsendungen flattern derzeit ins digitale Postfach von SPD-Chefin Marei John-Ohnesorg. Sie freut sich über die rege Beteiligung. Wie immer werden unter allen Einsendungen drei Personen ausgelost, die gewinnen. Noch ist Zeit, machen Sie mit!
Klicken und mitbestimmen beim Jugendbudget – dazu rufen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren auf. Wir wollen, dass sich alle Altersgruppen in Oranienburg wohlfühlen. Damit unsere Stadt für junge Menschen noch attraktiver wird, fördert die Stadt Projekte, Veranstaltung oder Workshops, die Oranienburg noch lebenswerter für junge Menschen macht. 40.000 Euro stehen zur Verfügung, noch bis 6.5.26 kann abgestimmt werden – das geht auch ganz einfach online unter folgendem Link: Jugendbudget Oranienburg
Von heute an finden in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen mehrere Veranstaltungen statt, die an den 81. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des KZ Sachsenhausen erinnern. Es geht darum, der Opfer des NS-Regimes zu gedenken und die unfassbaren Gräueltaten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, die die Nationalsozialisten verübten. Das Leid der Opfer prägt die Familien von Nachkommen bis heute. Hier gibt es einen Überblick zu den geplanten Veranstaltungen: Veranstaltungen | Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Ein schönes Wochenende wünscht
Eure Henriette von Oranienburg
Ferienzeit in Oranienburg

Haben Sie die Osterferien auch genutzt, um durchzuatmen? Ferienzeit heißt auch Pause im Politikbetrieb, denn es stehen keine Sitzungen an – auch mal schön. Viele Oranienburgerinnen und Oranienburger konnte man bei den Osterfeuern antreffen. Auch Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder ließ es sich nicht nehmen, Osterfeuer zu besuchen. Immer eine besonders schöne Atmosphäre bietet das Osterfeuer in Lehnitz. Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD) organisiert seit Jahren gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr diese Ostertradition am Weißen Strand. Danke an all die Ehrenamtlichen, die solche Feste möglich machen und so Gemeinschaft stärken!
So ganz zur Ruhe kommen die Oranienburger Sozis dann aber doch nicht. Fleißige Mitglieder sind weiter im Stadtgebiet unterwegs und verteilen das SPD-Magazin „Rotkehlchen“. Mehrmals im Jahr informieren wir so über Themen, die in Oranienburg wichtig sind. Dieses Mal gilt es eine Auflage von 8.000 Stück in die Briefkästen zu bringen – natürlich alles ehrenamtlich. Warum wir uns die Mühe machen? Weil wir sozialdemokratische Politik machen und zeigen wollen, das Kommunalpolitik wichtig ist und echte Veränderungen bewirken kann.
Auch die Fraktionsarbeit geht weiter. Nächste Woche tagen die Ausschüsse wieder und sie wollen vorbereitet sein. Die Fraktion hat sich unter der Leitung von Matthias Hennig am Dienstag getroffen. Diesmal online, um den Ferien gerecht zu werden, weil gerade nicht alle zu Hause sind. Auch die Kreistagsfraktion hat sich am Mittwoch getroffen und ist die Vorbereitung eingestiegen. Kommunalpolitik will geplant sein…
Dass Ziele erreicht werden können, wenn viele an einem Strang ziehen, zeigte sich diese Woche auch. Frisch, aber sonnig und voll guter Laune ging es am Donnerstag im Schlosspark zu, denn Oranienburg gewann den Wettbewerb „104.6 RTL Stars for Free on Tour“. Dafür musste Oranienburg die meisten Klicks bei einem Gewinnspiel im Internet erhalten. Boki von ClockClock brachte all seine Hits mit und begeisterte die Gäste. Unter den Feiernden war auch die Stadtverordnete Mareen Curran, die sich gemeinsam mit ihren Kindern über die tolle Ferienveranstaltung freute. Alles also ein voller Erfolg. Was wohl alles möglich wäre, wenn sich wie bei diesem Gewinnspiel öfter Menschen für unsere Stadt stark machen? Wir träumen von viel stärkerer Beteiligung, wenn es um Fragen der Stadtentwicklung geht. Diese Möglichkeit des Mitmachens wird leider noch von zu wenigen genutzt.

Ganz ehrlich, wie oft sehen Sie, dass Landespolitiker aus Oranienburg zum Gespräch einladen? Der SPD-Fraktionschef im Landtag und Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann ist da wohl ganz klar eine Ausnahme. Regelmäßig lädt er zu Bürgersprechstunden oder zu seiner „AnsprechBar“ ein. Am Freitag gab es wieder die Gelegenheit, mit ihm vor dem SPD-Bürgerbüro ins Gespräch zu kommen. Den Vorwurf, dass sich Politiker nur im Wahlkampf blicken lassen, muss sich Björn Lüttmann nicht machen lassen. Er ist sichtbar, ansprechbar und kümmert sich um Probleme. So wünscht man sich einen Politiker!

Hier gleich noch ein frischer Einblick von heute morgen: Einige bleiben stehen und fragen neugierig nach, was wir hier machen. Andere kommen ganz gezielt mit ihren Anliegen. Eine ältere Dame wünscht sich ordentliche Bänke auf dem Boulevard. Nicht nur etwas zum kurz Hinsetzen, sondern eine Bank mit Rückenlehne und am möglichst auch Armlehnen. Dann nimmt man sich gern etwas Zeit zum Verweilen. Neben Björn Lüttmann waren Judith Brandt und Gero Gewald heute da und ansprechbar und Marei John-Ohnesorg hat auch kurz vorbei geschaut. Es war ganz schön frisch, können wir euch sagen.
Alles Gute wünscht
Henry von Oranienburg
Frohe Ostern!

In Oranienburg werden an der Hochschule der Polizei des Landes die Polizeibeamtinnen und -beamten von morgen ausgebildet. Am Dienstag erhielten 102 Absolventinnen und Absolventen des Jahrganges 2023 nach erfolgreicher Ausbildung ihre Zeugnisse. An der Feierstunde nahm Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) teil.
Am Mittwoch konnten bereits 210 neue Anwärterinnen und Anwärter begrüßt werden, die in diesem Jahr mit der Polizeiausbildung starten. Unter den Gästen konnte man den neu ernannten Beigeordneten des Landkreises für Bildung Holger Mittelstädt (SPD) und Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) entdecken, die gleich die Gelegenheit für einen Austausch mit Brandenburgs neuem Innenminister Dr. Jan Redmann (CDU) nutzte. Wir wünschen den neuen Auszubildenden viel Erfolg!
Unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann (SPD) lädt in der kommenden Woche wieder zu seiner „Ansprech-Bar“ ein. Wenn Sie also Gesprächsbedarf haben, finden Sie Björn Lüttmann am Freitag, in der Zeit von 10-12 Uhr, vor dem SPD-Bürgerbüro in Oranienburg in der Bernauer Straße 52. Toll, dass es mit Lüttmann einen Landespolitiker in Oranienburg gibt, der sich nicht nur zu Wahlkampfzeiten auf der Straße blicken lässt!

Haben Sie schon eine neue Ausgabe im Briefkasten gefunden? SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg und Vorstandsmitglied Gero Gewald haben in bewährter Manier viele Kisten vorbereitet. Viele fleißige Sozis sind momentan in der Stadt und den Ortsteilen unterwegs, um unsere neue „Rotkehlchen“-Zeitung zu verteilen. Mit dem Rotkehlchen informieren wir regelmäßig über Neuigkeiten aus der Stadtpolitik und Themen, die Menschen bewegen. Ein wenig Spaß mit einem Kreuzworträtsel und auch etwas Klatsch und Tratsch sind auch immer enthalten. Hier können Sie die neueste Ausgabe nachlesen: Rotkehlchen Ausgabe 15
Die SPD Oranienburg wünscht allen Menschen in Oranienburg und den Ortsteilen frohe Ostern! Nicht nur ein Nest mit bunten Eiern auch Osterfeuer gehören traditionell zum Osterfest. Bereits am Gründonnerstag ging es los mit den Ostserfeuern in Schmachtenhagen, Zehlendorf und Malz. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder war natürlich auch unterwegs. Weitere Gelegenheiten für Osterfeuer gibt´s am Karsamstag in Friedrichsthal, Sachsenhausen und Lehnitz.

Aber pssst, auch die SPD Oranienburg hat sich eine kleine Osterüberraschung einfallen lassen. Eine Schar Osterhasen wartet bereits darauf, ins Stadtgebiet auszuschwärmen. Wenn das große Hoppeln beginnt, wird es Tipps geben, wo die süßen Osterüberraschungen zu finden sind.

Frohe Ostern wünscht
Henriette von Oranienburg
Frühjahrsputz in Oranienburg

Das letzte Wochenende startete wieder mit dem traditionellen Stadtputz in Oranienburg. Es ist ärgerlich, dass manche Leute ihren Müll achtlos im Stadtgebiet hinterlassen, statt diesen zu entsorgen. Umso erfreulicher ist es deshalb, dass sich zahlreiche Oranienburgerinnen und Oranienburger engagieren und sich für eine saubere Stadt einsetzen. Mit dabei war auch wieder die Lehnitzer Ortsbeirätin Yvonne Lehmann (SPD) mit zahlreicher Unterstützung sowie natürlich Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. Dirk Blettermann war auch unterwegs, genauso wie viele Aktive in Germendorf, wie wir gehört haben, und an vielen anderen Stellen. Danke allen fleißigen Helferinnen und Helfern!
Auch am Samstag lud die Freiwillige Feuerwehr Germendorf ein zum feierlichen Jahresrückblick auf das Jahr 2025. Wehrführer Cornel Gratz leistet seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit – das sieht man vor allem immer wieder an den zahlreichen jungen Menschen, die er gemeinsam mit vielen Engagierten für dieses wichtige Ehrenamt begeistern kann. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) und die SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann und Andreas Noack ließen es sich nicht nehmen, den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz zu danken.
Am Montag kam der neu gewählte Ortsbeirat in Zehlendorf zu seiner ersten regulären Sitzung zusammen. Mit viel Erfahrung und ruhiger Hand leitete Holger Mücke (SPD) die Sitzung – fast so, als hätte es die kurze Pause gar nicht gegeben. Mit ihm hat Zehlendorf wieder eine starke Stimme in der Stadtpolitik: engagiert, bestens vernetzt und mit dem klaren Blick für die Anliegen vor Ort. Über viele Jahre hat er bewiesen, wie verlässlich er Zehlendorf vertritt. Gut zu sehen, dass damit wieder Kontinuität und Stabilität in die Arbeit des Ortsbeirats einziehen.

Eine kleine Frischzellenkur erhielt kürzlich die Tourist-Information Oranienburg. Am Mittwoch präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oranienburger Tourismus und Kultur Oranienburg feierlich das Ergebnis – . frischer, moderner und mit überarbeitetem Angebot, lädt die TI nun zum Entdecken der Stadt ein. Der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann nutze die Gelegenheit gleich, das Sortiment regionaler Lebensmittel zu erkunden. Vorbei schauen lohnt sich!
Am Donnerstag konnte man Dirk Blettermann (SPD) im Bürgerzentrum staunen sehen. Die Fotogruppe „Sichtweisen“ präsentiert dort bis Oktober ihre neuesten Werke. Ein Besuch lohnt sich. Und wer auch mitmachen möchte: Die Fotogruppe trifft jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr im Gemeinderaum in Schildow.
Am Donnerstag traf sich der SPD Ortsverein zur Mitgliederversammlung. Unsere Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder gab Einblicke in aktuelle Themen der Stadtpolitik. Wie die neue Koalition auf Landesebene gestartet ist, dazu informierte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann. Wie immer eine spannende Diskussion mit vielen guten Beiträgen aus der Runde, berichtet Marei John-Ohnesorg, die Vorsitzende der SPD Oranienburg.

Hören Sie es schon zwitschern? Nein, nicht die Singvögel, die den Frühlingsbeginn begleiten. In das Oranienburger SPD-Büro ist wieder ein Schwarm Rotkehlchen eingezogen – unser beliebtes Oranienburg-Magazin.Als Tierfreunde hält der Ortsverein sie aber nicht fest: In den kommenden Wochen werden sie weiterfliegen und sich in Oranienburgs Briefkästen einnisten. Im Gepäck haben sie viele aktuelle Informationen aus Oranienburg. Seien Sie gespannt!
Kommen Sie gut ins Wochenende und wir wünschen frohe Osterferien!
Ihr Henri von Oranienburg
Eine Woche ohne Kolumne ist keine Woche!

Am Dienstag konstituierte sich der neue Ortsbeirat von Zehlendorf und wählte einstimmig Holger Mücke (SPD) zum Ortsvorsteher. Sein Stellvertreter ist Andreas Zenser (Freie Wähler). Wir wünschen viel Erfolg! Einen weiteren bemerkenswerten Vorgang gab es dann aber doch noch: Es wurde obwohl auf Listenplatz 2 bekanntlich Thomas Eichstädt (AfD) in den Ortsbeirat gewählt. Vielleicht überholte er AfD-Listenplatz 1 Jörg Thomas auch, weil dieser durch die Niederlegung seines Mandats die Neuwahl erst nötig machte, aber trotzdem nochmal antrat. Nun ja … . Noch vor der konstituierenden Sitzung gab der Gewählte sein Mandat ab, wodurch der Rückzieher nachgerutscht ist. Nun denke sich jeder seinen Teil dazu. Nach den jüngst in anderen Landesverbänden aufgedeckten Anstellungsverhältnissen von Familienmitgliedern anderer Parteikameraden und dem Beschluss des brandenburgischen AfD-Parteitages, statt allen Mitgliedern nur noch Delegierten Stimmrecht zu geben, scheint sich die Partei jedenfalls zunehmend jenen Mechanismen zu bedienen, die sie den anderen Parteien sonst vorwirft. Übrig bleiben ein menschenfeindliches Weltbild und enge Verbindungen ins rechtsextreme Vorfeld.
Hohen Besuch empfingen Oranienburgs Grüne am Dienstag: Ihre ehem. Bundesvorsitzende Ricarda Lang und Gründungsmitglied Lukas Beckmann diskutierten in der Orangerie über eine erschöpfte Demokratie und die Aufgaben der Grünen-Partei. Unter den über 100 Gästen waren auch Mitglieder anderer Parteien, u.a. die Sozis Mareen Curran, Romy Segler und Gero Gewald. Inhaltlich mag über einiges zu streiten sein, aber es soll doch ein netter Abend gewesen sein.
Mittwochabend tagte dann der Sonderbauausschuss: Bauen und Soziales kamen zusammen, um über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und die Wohnbaulandentwicklungsstrategie (WBLES) zu beraten. Klingt kryptisch? Dahinter verbergen sich Konzepte und Strategien für Oranienburgs Zukunft. Wie geht es mit dem Schlossplatz weiter? Wie rund um die Berliner oder Bernauer Straße? Welche Plätze sollen vorrangig weiterentwickelt werden? Wie stellen wir uns die Gegend rund um die Havel vor? Grün pur oder doch eine Flaniermeile dazwischen oder auch behutsame Bebauung? Das wurde kontrovers, aber sachlich konstruktiv diskutiert. Der Sonderausschuss hat eine klare Empfehlung ausgesprochen für das neue Konzept. In der SVV wird dann abschließend darüber abgestimmt. Burkhard Wilde führte mit klaren Worten durch die Sitzung, Marei John-Ohnesorg, Gero Gewald, Lisa Wagner und Uta Gerber waren für die zwei Ausschüsse dabei und haben unsere Positionen eingebracht.
Überschattet wurden Teile der Diskussion vom erneuten gemeinsamen Agieren von FDP/Piraten, CDU und AfD, die Oranienburg verkehrspolitisch in die 1970-er Jahre zurückführen wollen. Nun war es wieder ein Antrag der erstgenannten Fraktion, der die klimapolitische Linie der neuen Rechten zu einer Mehrheit im Oranienburger Stadtparlament führen sollte. Zwar betonten beide Fraktionen, die gute und im Vergleich zu vorher deutlich verbesserte Arbeit und Organisation mit der Verwaltung – allerdings sollten sich CDU und FDP/Piraten langsam entscheiden, ob sie weiter die Kraft des Kompromisses in der Mitte suchen oder ob sie sich wie zuletzt häufiger an die extreme Rechte fesseln wollen. Immerhin reagierten beide Fraktionen auf entsprechende Kritik sehr angefasst. Ihnen scheint also durchaus bewusst zu sein, welchen – möglicherweise historischen – Fehler sie machen.
Die Präsenzstelle der Hochschulen des Landes Brandenburg hat gestern zu ihrer Hochschulhappen-Veranstaltung in die Oranienburger Bibliothek eingeladen. Doktor Pasquale Ferrara von der Uni Potsdam und Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl von der Hochschule der Polizei sprachen darüber, wie Gewalt gegen Frauen von antiken Mythen bis zur Gegenwart reicht und wie man betroffene Frauen unterstützen kann. Ein spannendes Gespräch in einer gefüllten Stadtbibliothek, das nachdenklich machte, aber auch Kraft für die kommenden Aufgaben zum Thema gab. Aus der Sozi-Schar nahmen Mareen Curran, Judith Brandt, Yvonne Lehmann und Gero Gewald an der Veranstaltung teil
Einen guten Auftritt hatte Brandenburgs neue Landesregierung: Am Mittwoch wurden die Ministerinnen und Minister vereidigt. In einer Regierungserklärung machte Landesvater Dietmar Woidke klar, dass die neue Regierung aus SPD, CDU und Übertretern von BSW-Abgeordneten sich ihrer Verantwortung bewusst ist und nun entschlossen, aber entschieden für mehr Stabilität und mit mehr Entschlossenheit eintreten werde. Mit Benjamin Grimm als Minister der Justiz und für Digitales und Björn Lüttmann als Vorsitzender der SPD-Fraktion ist Oberhavel weiterhin gut an der Spitze der brandenburgischen Politik vertreten.
Nur einen Tag später wurden die beiden dabei Zeugen eines beinahe unglaublichen Vorfalls. Die AfD-Landtagsabgeordnete Daniela Oeynhausen aus Birkenwerder sollte im Landtagsplenum einen Antrag ihrer Fraktion vorstellen. Nur wer fehlte? Die Abgeordnete. Wie sich später herausstellte, war sie gerade im Interview mit einem rechten YouTuber im Landtagsgebäude. Nun würden wohl einige sagen, dass das Fehlen ihrer Rede gewiss kein Verlust wäre, aber wie offen AfD-Abgeordnete zeigen, wo scheinbar ihre Prioritäten liegen, ist doch bemerkenswert. Klar: Wer die Partei und das Agieren ihrer Vertreter länger verfolgt, der hat wohl bereits erkannt, dass es ihnen primär um die Arbeit für Social-Media und nicht für das Land zu gehen scheint. Mit einiges an Verspätung stürzte die Abgeordnete noch ins Plenum und sprach statt als erste Rednerin als letzte in der Debatte.
Eine bewegende Woche – für Oranienburg und ganz Brandenburg

Am letzten Samstag fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Oranienburger Feuerwehr statt. Zuerst standen einige Berichte auf dem Programm. Dann wurde der „Leiterin des Brandschutzes“ Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) das Wort erteilt. Schon allein dieser Auftritt der neuen Bürgermeisterin wurde von einigen nachfolgenden Rednern positiv erwähnt. Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), Vertreter der Kreis- und Landesfeuerwehr, sowie die Stadtverordneten Nicole Walter-Mundt (CDU) und Susanne Zamecki (Grüne) gehörten ebenfalls zu den Rednern. Anschließend standen Ehrungen (nach bestandenen Prüfungen und langjährigen Mitgliedschaften) und viele Gespräche auf der Tagesordnung. Ein rührender Höhepunkt waren die Worte von Feuerwehrmann Alexander Kurb, der vom Gesundheitszustand seines Bruders Antonio und der Dankbarkeit der gesamten Familie für die Hilfe und Solidarität berichtete, die die Familie seit der schweren Erkrankung des jungen Mannes seit Monaten erfährt. Bewegend, wenn der gesamte Saal aufsteht und langanhaltend Beifall spendet.
Auch die MAZ berichtete über die Familie Kurb: Antonio ist aus seinem Koma wieder aufgewacht! Die Familie bedankt sich herzlich für viel Unterstützung. Auch wir hoffen gemeinsam mit der Familie. dass Antonio wieder ganz gesund wird!
Am Mittwoch war es so weit: Die Landeschefs von SPD und CDU, Dietmar Woidke und Jan Redmann, haben mit den Generalsekretären ihrer Parteien den ausgehandelten Koalitionsvertrag vorgestellt. Dieser besticht mit seiner Kürze: Auf „nur“ 39 Seiten hält er die groben Linien für die Zukunft des Landes Brandenburgs fest. Er soll ein flexibler Vertrag sein, der jährlich überprüft und aktualisiert werden soll. Damit wird er einer krisenhaften Zeit gerecht. Zeitgleich nennt er konkrete Meilensteine, an denen sich der Erfolg der Regierung immer wieder messen lassen kann. Jetzt steht auch die Verteilung der Ministerien fest, wobei es teils große Überraschungen gibt: Die SPD sichert sich neben der Staatskanzlei das starke Finanzministerium und das Super-Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Asyl und Integration, für das Minister René Wilke zuständig sein wird. Dafür werden das Innenministerium und das Bildungsministerium durch die CDU geführt. Das klingt nach respektvollen Verhandlungen, bei denen beide Parteien erforderliche Zugeständnisse machten. Den Entwurf des Koalitionsvertrags finden Sie hier: Link Koalitionsvertrag .
Der SPD-Fraktionschef im Landtag und Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. Denn auch Oranienburg und die Region Oberhavel profitieren – zum Beispiel durch folgende Vorhaben: Die „Kompetenzregion Oranienburg bei der Kampfmitteluche“ wird umgesetzt, der Bau des neuen Besucherzentrums von Museum und Gedenkstätte Sachsenhausen wird gefördert und das Erfolgsprojekt „Pakt für Pflege“, das in Oranienburg beim Märkischen Sozialverein angesiedelt ist, wird fest im Landespflegegesetz verankert.
Auch Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder ist weiter aktiv und berichtet über ihre Social-Media-Kanäle von ihrer Arbeit. Diese Woche auf dem Programm: Treffen mit den Ortsvorstehern, Besuch der Friedrich-Wolf-Grundschule, Lehnitzer Karneval, Ausschusssitzungen, Feuerwehr … . So vielfältig ist die Palette, und sie ist weiterhin engagiert am Ball. Am vergangenen langen Dienstag überraschte der Lehnitzer Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig sie mit selbstgebackenem Apfelkuchen – mit echten Brandenburger Äpfeln! Wertschätzung geht eben auch durch den Magen.
Für etwas Überraschung sorgte der SPD Ortsverein am vergangenen Freitag: Mit einem Info-Stand war er nahe der Bushaltestelle Bernauer Straße aktiv. Einige nutzten die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und verschiedene Anliegen insbesondere zu Toiletten im öffentlichen Raum anzusprechen. Viele haben sich sehr darüber gefreut, sich auch außerhalb der Wahlkämpfe mit politischen Vertretern auszutauschen – obwohl das für die Oranienburger Sozis sowieso selbstverständlich ist. Ein Konzept, das der Ortsverein in den kommenden Monaten häufiger anbieten möchte! Natürlich ist er auch jederzeit per Mail und Social-Media erreichbar, aber das direkte Gespräch wird doch von einigen noch immer bevorzugt.
Manchmal traut man seinen Augen nicht. Oranienburgs SPD ist auf den sozialen Medien ständig präsent. Die Oranienburger Kolumne, Einladungen zu Veranstaltungen oder auch Informationen über Wahlergebnisse (wie vor kurzem aus dem Ortsteil Zehlendorf) finden ein immer breiteres Publikum. Ein Beitrag wurde sogar 25.000-mal aufgerufen. Ein Erfolg, den wir gerne auch mal veröffentlichen, so SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg.
Die Oranienburger CDU-Fraktion musste in der vergangenen Woche einiges an Kritik einstecken. Der Oranienburger Generalanzeiger spricht unter anderem von einem „Dauerstreit mit der Verwaltung“, davon, die CDU verhindere zügiges Arbeiten und bremse Projekte aus, und stellt sogar die Frage, ob sie die Verwaltung zu sehr von ihrer eigentlichen Arbeit abhalte. Nun muss man nicht jede dieser Zuspitzungen uneingeschränkt teilen. Die angeführten Beispiele geben dennoch Anlass zur Diskussion: wiederholte Änderungswünsche an einem Bebauungsplan, ein bewusstes Hineinwirken in laufende Verwaltungsprozesse durch zahlreiche Nachfragen – und weitere Punkte, die das Spannungsfeld zwischen Politik und Verwaltung sichtbar machen.
Gleichzeitig gehört es selbstverständlich zu den Kernaufgaben von Stadtverordneten und Fraktionen, kritisch nachzufragen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Kontrolle und Mitgestaltung sind schließlich wesentliche Elemente kommunalpolitischer Arbeit. Fest steht auch: Oranienburgs neue Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder kennt ihre Zuständigkeiten und verteidigt die Hoheit über die Aufgaben der Verwaltung mit Nachdruck. Sie scheut die Auseinandersetzung nicht – und ist bereit, Debatten offen zu führen. Zu hoffen bleibt, dass sich alle Beteiligten der Außenwirkung ihres Handelns bewusst sind und in einen verantwortungsvollen, konstruktiven Arbeitsmodus finden. Am Montag tagt die Stadtverordnetenversammlung – und wir freuen uns über alle, die die Sitzung live oder vor Ort verfolgen.
Nicht vergessen: Am Sonntag ist Frauentag! Im Vorfeld dessen hatte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann am Mittwoch traditionell zu einer Gesprächsrunde im Rahmen der Brandenburger Frauenwochen eingeladen: „Frauen, Macht Politik!“. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Kommunalpolitikerin Romy Segler und Landtagsabgeordnete Katja Poschmann sprachen über Chancen und Hürden von Frauen in der Politik. Es entstanden interessante Gespräche mit über 50 Gästen im Publikum, die der Einladung gefolgt sind. Für die feierliche Stimmung sorgte die Oranienburger Band L.A.R.S. Vielen Dank für diesen tollen Abend!
Am Donnerstag Abend fand in Hohen Neuendorf die regionale Auftaktveranstaltung zu den Brandenburgischen Frauenwochen 2026 statt. Die Gleichstellungsbeauftragten haben einen Interviewband präsentiert: „Frauen sprechen Klartext“. Sehr beeindruckend. Hier ist aus den Interviews ein Buch entstanden. Die Themen reichen von Sorgearbeit und Vereinbarkeit über Pflege bis zu politischem Engagement und biografischen Brüchen. Sehr spannend. Marei John-Ohnesorg war dabei im sehr gut besuchten Rathaussaal. Hoffentlich lassen sich viele neu motivieren, sich selbst politisch zu engagieren!
Ein frühlingshaftes Wochenende wünscht herzlich
Euer Henri von Oranienburg
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VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Die Mitgliederversammlungen der SPD Oranienburg sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.




















































